Kinderherz

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  • Das Mädchen mit sein Köfferlein
    stand am Bahnsteg ganz allein
    und blickte in den Zug hinein.

    Ihre Welt war kalt und leer
    sie wünschte sich die Mutter her.

    Zuhause nur ein Brüderlein
    lebt sie in den Tag hinein.

    Denn 2 Kinder wollen zusammen sein
    doch schaffen sie das nicht ganz allein.

    Ein Anruf gestern Abend kam,
    doch das Kind empfand nur Gram.

    Die Mama welche ging vor Jahren
    für sie war der Zug Familie abgefahren.

    Das Mädchen war am Telefon und sagte
    Mama schau doch mal da wo wir woh'n.

    Jene Frau am anderen Ende
    rieb sich ganz nervös die Hände.

    Ach mein kleines Töchterlein,
    ich will jetzt nur noch bei euch sein.

    Ihre Worte ohne Wut
    taten auch dem Mädchen gut.

    So entschied das Kind am Morgen,
    ich besieg' jetzt alle Sorgen.

    So machte sie sich auf dem Weg,
    und steht jetzt nun am Bahnsteigsteg.

    Nur eine Frage bleibt ihr offen,
    kann sie auf das Glück nun hoffen?

    So wartet sie nun auf den Zug,
    und auf ein Leben ohne Trug.

    Denn sollte Mama drinnen sein,
    wären sie nie mehr allein.
    Wenn du fällst ,kannst du die Tiefe in die du stürzt nicht bestimmen,lediglich die Richtung in der du fällst kannst du entscheiden.Auf dem Weg durch's Leben passieren wir zahllose Kreuzungen,doch welcher Weg der richtige ist,erfahren wir erst,wenn wir auf dem falschen Wege angefahren werden.

    98 mal gelesen

Kommentare 2

  • Sophie -

    Du liegst fast richtig mit deiner Vermutung,der Vater,er kommt in dem 2'ten Gedicht vor dort erkläre ich etwas dazu.Die Geschichte mit den Kindern geht noch weiter,ja es geht um eine Art Familiendrama...

  • Aletheia -

    hmmm es klingt für mich, als geht es dabei um die Trennung der Eltern, vom Vater wird gar nicht gesprochen...die Mutter entfernt sich von den Kindern...eventuell Heimkinder? Sie suchen eine neue Familie, wollen aber nicht getrennt werden, was nicht so einfach ist und dadurch eine lange Zeit in Anspruch nimmt, aber dann finden sie eine neue Mutter, und die Kinder hoffen nun darauf das diesmal alles gut wird...ich mag die Art deines Denkens, aber das Lesen ist mir ein wenig schwer gefallen, dazu assoziere ich bei einem Paarreim immer etwas lustiges und das ist diese Thematik ja nicht, was den Effekt des Gedichts ein wenig geschmälert hat...bin gespannt auf weitere...