Mode und Lifestyle auf dem Land/Dorf

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    • Mode und Lifestyle auf dem Land/Dorf

      Mich interessiert ob es hier auch einige gibt die Probleme haben
      ihren Lifestyle und Mode auszuleben, die in einem kleinen Dorf/ auf dem Land leben.
      Ich für meinen Teil habe damit in meiner Umgebung ein paar Probleme damit.
      Man ist halt immer das "Dorf gespräch". Ich meine macht mir
      Persöhnlich ja nichts aus, aber man merkt schon eine Art
      Ablehnung und Skepsis. Und das schon wenn man mit
      Schwarzer Hose und Hemd herumläuft ...
      In der Schulzeit war es die reinste Kastatrophe.
      Dort Kleidete ich mich zwar normal, aber eine Klassenkameradin
      musste einen Regelrechten Marathon von Beratungsstellen aufsuchen
      weil den Lehrern ihren Gothic Look nicht gefallen hat. Zudem
      waren Mobbing und Gewalt auch oft zu sehen auf dem Schulhof.
    • Einfache Lösung: Aus der Provinz in die Metropolen
      Natürlich werden einige beteuern, dass dies manchmal aus professionellen/ästhetischen/sonstigen Gründen nicht möglich ist, um gegensätzliche Meinungen vorwegzunehmen.
      Ich selbst habe nie derartige Probleme gehabt, da ich mich nie lange auf eine bestimmte subkulturelle Uniform festgelegt habe.
      Aber als lebenslanger Stadtbewohner war es mir in der Jugend wichtig Konfrontationen aufgrund des Auftretens von welcher Seite auch immer zu vermeiden,
      und so gewöhnt man sich an in der Masse unterzugehen oder eben hart oder gefährlich auszusehen. :D
      Ich denke diese Erfahrungen sind universell für Heranwachsende, und erfüllen eine wichtige soziale Funktion.
      Sie bringen dem Individuum bei, dass Anpassung an das jeweilige soziale Umfeld gesund und nötig ist, um in ihm als vollwertiges Mitglied existieren zu können.
      Kann man das soziale Umfeld in der jeweiligen Form nicht akzeptieren, sollte man sich überlegen das soziale Umfeld zu wechseln.
      Nur Metropolen bieten die nötige Diversität, um das soziale Umfeld in einem gewissen Maße wählen zu können,
      aber auch Anonymität, für diejenigen, die kein soziales Umfeld akzeptieren können oder wollen.
      Ich behaupte nicht das Rebellion gegen den Status Quo oder sonstiges Märtyrertum falsch wäre, nur dass es selbst im besten Fall "sozial ungesund" ist.

      As always: no risk. no fun :D ,
      -M.
    • Ich selbst lebe in einer Kleinstadt mit ca 22.000 Einwohnern und hier fällt es auch schon gut auf, wenn man sich anders kleidet als die "normale" Masse. Vor allem wird man dann immer so schön angeschaut, als ob die Leute so gekleidete Menschen noch nie gesehen hätten oder mit einem Ausdruck in den Augen, der nur besagt, dass sie den Style hässlich finden.
      Ich bin ehrlich, am Anfang hatte ich noch nicht wirklich das Selbstbewusstsein mit anderer Kleidung hier durch größere Menschenansammlungen zu laufen. Aber inzwischen ist mir das sowas von egal. So bleiben wenigstens gleich die weg, die auch erst recht nicht für sowas offen sind.
      Allerdings wo ich doch positiv überrascht bin ist, dass mir bisher noch keiner so komisch angekommen ist, dass es auf eine Schlägerei oder ähnliches hätte hinlaufen können.
      Die Schatten sind mein,
      das Leben die Wölfe,
      der Wald mein Zuhause!
      _________________________
      Andere Sicht,
      Anderes Verhalten,
      Falsche Welt....
    • :lol: :lol: das erstemal mit 15 in springern,bomberjacke und progressiver frisur (mohawk) in ner kleinstadt unterwegs gewesen und schon gabs paar auf die zwölf von unseren anatolischen mitbürgern.

      war damals halt auch die zeit wo sich die national sozialisten ebenfalls mit springern und bomberjacke kleideten...doofe überschneidung halt :rofl:
      ein paar jahre später gings aber,da sich ne clique zusammen tat und masse bekanntlich für "andersartige" ein guter schutz ist.
      und wenn man dann selbst noch ein wenig an masse zulegt,umso besser.
      mit oder innerhalb der clique war es cool in der kleinstadt,hatten an nem grossen parkplatz mitten in der stadt ne ecke wo wir uns trafen,heckklappe vom auto auf und mukke auf gedreht,in meinem/unserem fall EBM.
      war schon lustig zusehen von welchen visagen man da angegafft wurde. :lol:

      erinnerte mich irgendiw an die 50er als rock'n roll aufkam....*ROFL"

      wie man damit umgeht wenn man als andersartiger sich in der breiten masse bewegt..."the verve - bittersweet symphony" anschauen :lol: :rofl: hat zwar nix damit zu tun aber es hilft :rofl: :rofl:
      --->X Homo Futura - Komm in mein Labor ...und so erschaffe Ich dich neu , aus dem besten dieser Welt....von Einstein das Gehirn und von Dali die Inspiration , von Chaplin den Humor und von Jesus die Vision , von Betty Davis die Augen und von Adam die Potenz , von Adolf Hitler den Ehrgeiz und von Mahatma Gandhi die Konsequenz X<---
    • ist mir bekannt...auch wenn es nicht ganz rein passt...

      Doch bei mir ist es ganz anders gewesen und bis heute immer noch so, dies lag aber nicht an der Kleidung, denn ich kleidete mich normal wie alle anderen. Bis Heute ist mir unklar, warum mich alle Menschen auf der Straße anstarren. Ein böser Blick genügt und Sie schauen wieder weg...
      Aber mir war schon immer bewusst, dass ich anders bin als die anderen..

      wie dem auch sei...kenne ich nur zu gut...
      Phantasie ist der Goldglanz, der über dem Dasein liegt und es über das Grau des Alltags erhebt.
    • Ich selbst wohne ja auch in einer eher etwas kleineren Stadt(auch wenn viele sagen, dass sie gar nicht so klein ist, aber wenn man schon ein Leben lang dort wohnt, kommt sie einem doch recht klein, fast schon winzig, vor). Man kennt sich hier einfach, es hat schon etwas einen Dorfcharakter, große Blamagen werden da eben nicht so schnell vergessen, negative Gerüchte können "verheerende" Folgen haben. Gerade in der Schulzeit kann das Leben in einem kleineren Städtchen manchmal nicht ganz so einfach sein, erst recht nicht, wenn man eben "anders" ist. Und da kann man dann auch nicht einfach "in die Metropolen fliehen", denn das geht als Schüler eher schlecht.

      Ich war schon bevor ich angefangen habe, mich dunkler zu kleiden, irgendwie ziemlich bekannt. Aber nicht auf positive Weise. Meine "Andersartigkeit" ist auffällig gewesen, man wusste, ja, das ist das verrückte Mädchen und sogar jetzt noch, nachdem seit einigen meiner tollkühnsten Aktionen ein paar Jahre vergangen sind, erinnert man sich noch daran und geht mir von vornherein schon eher aus dem Weg, bzw. bin ich das Ziel von "Runtermach-Attacken". Allerdings gewöhnt man sich dran und ich kann nicht sagen, dass ich inzwischen noch großartig drunter leide.

      Im Grunde war es nichts neues, als ich dann angefangen habe, mich der Gothic-Szene anzunähern. Eigentlich war das ja schon fast zu erwarten. Passte eben zu mir, man wusste ich war "verrückt" und Leute die sich schwarz kleiden, kommen eben in die selbe Schublade. Natürlich...ich bekam und bekomme immer noch übermäßig viel negative Aufmerksamkeit, fast schon in Vergessenheit geraten, wurde man eben wieder auf mich aufmerksam, man hat das "Mobbing"-Opfer wieder ausgegraben(ich fühle mich aber nicht gemobbt, am Anfang haben sie es versucht...aber mir gings größtenteils am Arsch vorbei und inzwischen ist es zu einem ab und zu gestellten Bein, dem Versuch, mich mit nem Ball abzuschießen, nem dummen Kommentar über meine Kleidung, oder zu meiner Szenenangehörigkeit-> "Du Emooo!!", "Ritzt du dich, bist du depressiv, bist doch ein Emo oder Punk oder so?" abgeschwollen.
      Es nervt. Es nervt mich wirklich wahnsinnig(vor allen Dingen, weil ich kein Emo bin, aber bestimmt 70% dieser Leute irgendwie genau das denken und verbreiten, egal, wie oft ich es erkläre und erklärt habe ich es schon wirklich oft) und ich sitze des öfteren da und sinne darüber nach, weshalb einem nur durch andere Kleidung solch ein Verhalten entgegen gebracht wird, aber es verletzt mich nicht wirklich.
      Für mich ist das so, hier ist mein Niveau, alles darunter ist Abschaum, das eben aufgeführte ist Kindergarten und unter meinem Niveau und damit sind Personen die dieses an den Tag legen und es selbst sch***egal und nicht mehr wert als Dreck. :pardon:

      Ich finde das alles nur ein bisschen schade, weil es ja im Grunde gar nicht um die Farbe, sondern die Einstellung geht und viele Gothics, Punks, etc. einen viel facettenreicheren Geist haben, als so manch normal angezogener.

      Generell habe ich zwar schon Kenntnis darüber, dass da eine gewisse Aktivität von Leuten aus der schwarzen Szene in meinem kleinen Städtchen ist, aber ich weiß nicht genauer wer und nicht wo...und so in "meinem" Teil der Stadt, wo ich halt wohne, bin ich da sowieso die einzige.

      Dass ich nicht nur in der Gothicszene, sondern auch im realen Vampirismus aktiv bin, habe ich zwar...auch schon des öfteren nebenbei in Gesprächen erwähnt, aber das hat man wieder vergessen. Eben weil ich vermutlich nicht mit Fangs und Blut um den Mund rum laufe und es auch sonst nicht nach außen hin zeige, steht ja nirgendwo Vampyr auf mir drauf, sonst wär das wohl auch wieder was ganz anderes.



      Nichts desto trotz, bin ich sehr lebensfroh, leide also unter keinen Szenenklischee bedingten Depressionen/weiteren Störungen -> Und DAS, obwohl ich n Teenager bin, da können sich die ganzen Teenemos noch ne Scheibe abschneiden :rofl2: :thumbsup: , sondern hänge mit meinen Freundinnen ab, die allesamt weder mit Gothic noch mit Vampirismus irgendetwas am Hut haben, die, mit der ich die meiste Zeit verbringe ist das Flowerpowergirl schlechthin(auf meinen Armen befinden sich nach einem langen Schultag nicht enden wollende Blumenmuster 8| ) und ich bin auch froh, dass das alles so ist, ich glaub ich könnte das gar nicht, n langes Gesicht ziehen, in ner Ecke rum gammeln, alles und jeden scheiße finden und ach so sehr leiden unter Mobbing und Pseudodepressionen und so n shit :rofl2: :rofl2:
      Hab keine Angst vor Narben.
      Sie zeigen nur, dass du stärker als das bist, das dich verletzen wollte.
    • Bei mir ist es eigentlich so ich ziehe mich teils Gothik an und kombiniere das oft mit jeans oder mit ,,normalen" Sachen. Ich denke es wäre nicht so ein großes Problem wenn ich mich ganz schwarz anziehen würde da ich jetzt schon eher dunkel angezogen bin. Ich genieße es in der Schule etwas gewagteres anzuziehen. Es ist jedesmal ein Nervenkitzel ob man es akzeptiert. Meine Befürchtungen sind dann aber immer unbegründet. Entweder bin ich so zurückhaltetend das es nicht auffällt oder sie Leute trauen sich einfach nichts gegen mich zu sagen weil ich ziemlich contra geben kann wenn mir ein Junge dumm kommt :P Ich würde mich gerne noch mehr nach meinem Geschmack anziehen und werde auch von Monat zu Monat mutiger was das angeht. Habe in meiner Schule kein Problem wegen meinen Klamotten und da ich in einer Stadt lebe auch nicht mit der Nachbarschaft da ich die ned wircklich kenne. :rofl2:
    • Ich wohne auch auf dem Dorf, es ist zwar nicht mehr so, wie ganz früher, wo jeder bald jeden irgendwie kannte, doch muss man gelegentlich doch aufpassen, aber ich denke, dass gibt es auch in bestimmten Stadtvierteln.
      Es gab mal eine Zeit, zwar nicht bewi mir im Dorf, war aber trotzdem betroffen, wi es plötzlich Gerüchte gab, stille Post, wo ich mich fragte, Buch schreiben? Manche sind schon sehr komisch kreativ.
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Da Vampyrismus ja nicht ein außerliches Erscheinungsbild geknüpft ist wird sich sicher etwas finden was akzeptanz findet, wenn man damit leben kann nicht im Fokus zu sein. Wer sich gern Schwarz kleidet ist doch feierlich und Das schlichte Schwarz ohne Symbolik sollte eigentlich überall Akzeptanz finden.
      Lehrer ggf. an das Neutralitätgebot erinnern und das er seine meinung für sich zu behalten hat, und eventuell den verdacht außern ob die Noten auch "eingefärbt" werden. Lehrer haben meist genug zu tun und wollen keinen ärger der ihnen langfristig zeit kostet. Also auf sie zugehen und Zeit konsumieren, eventuell die eltern das machen lassen permanent anrufen lassen etc, irgentwas fragen bis sie anfangen sich unauffällig gegenüber dir zu verhalten. gegen gewalt hab ich leider auch keine lösung :(

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    • Tragt ihr eigentlich nur Schwarz oder auch andere Farben? Was ist mit Rot, Violett, Nachtblau? Ja, bei Männern finde ich ja sogar weiße Hemden mit einem schwarzen Anzug totschick, weshalb ich auch weiße Shirts habe, dann aber auch mit schönen Netzstickereien.

      Aber in meinem Kleiderschrank findet sich auch Tarnkleidung für den täglichen Gang zur Arbeit. Ich wurde dort nämlich sogar mal darauf angesprochen, dass ich so oft dunkle Kleidung trage und ob das Absicht wäre. Viele fürchten sich dort vor Gothics, Vampiren und deren ähnlichen Kategorien.
    • Ich trage hauptsächlich schwarz, da ist mir das ziemlich egal was Arbeitskollegen denken. Wenn jemand wirklich so
      Kleingeistig ist und Menschen nach ihrer Kleidung urteilt, darf derjenige mir gerne aus dem Wege gehen ^^

      Einige schwarzweiss Kombiteile habe ich zwar auch, aber das auch nur weil es so schick aussieht :)
      Dunkelgrün, dunkelrot, violett und grau finden sich auch vereinzelt bei mir, aber eben auch hauptsächlich in
      Kombination mit schwarz.
      Why so serious..!?
    • Grundsätzlich trage ich schwarz, doch gibt es auch Farbige Kleidungsstücke in meinem Kleiderschrank die ich hin und wieder hervor hole oder mit schwarzen Sachen kombiniere.
      Es kommt auch sehr auf darauf an, auf was ich gerade so Lust habe anzuziehen ;)

      Was die Mode und der Lifestyle auf dem Land/Dorf angeht, hatte ich nie Probleme damit auf dem Dorf wo ich groß geworden bin wie ich rum gelaufen bin auf . Klar ich bekam schon hin und wieder skeptische Blicke ab, aber nur weil die Leute auf dem Dorf vor allem die älteren sowas nicht kannten. Trotzdem kam es bei uns auf dem Dorf eher auf die Persönlichkeit an als das wie man herum läuft.
      Anders bei meiner Mutter, die kam schon immer mal wieder zu mir uns sagte was, zieh dich doch mal normal an, was sollen denn die Nachbarn denken :D

      Und kaum musste man ein paar Ortschaften weiter mit dem Bus zu Schule fahren, bekam man von ein paar Klassenkammeraden komische Sprüche ab und wurde gehänselt.
      Da sieht man auch wieder wie sich Ortschaften von einander unterscheiden was Toleranz etc. angeht gegenüber Personen die einen anderen Lifestyle haben ;)
    • Das liebe Dorf-getratsche :S

      Normalerweise trage ich auch hauptsächlich schwarz,das gerede der anderen im Dorf war mir egal,irgendwas reden die Leute doch immer! Meinen Kindern zuliebe habe ich dann eben meinen Kleiderschrank mit Farbe aufgefüllt, kam nicht gut wenn Elternabend war und ich schwarz gekleidet,wie ein Totengräber-Zombie,zwischen all den anderen Eltern saß :nono:
      Mittlerweile sind die lieben kleinen alt genug und ich trage wieder viel schwarz,und wenn jemand im Dorf was zu meckern hat geben meine Kinder die richtige Antwort.
      ;)
    • Das ist ja mal ein interessantes Thema

      Da ich ja nun mittlerweile den Vergleich zwischen "Dorf/Kleinstadt" und Großstadt habe,kann ich da wohl auch ein wenig was zu erzählen.
      Also bis zu meinem 22.Lebensjahr lebte ich noch in einer überschaubaren Kleinstadt. Ich habe schon damals zu meiner Schulzeit Schwarz getragen und mich auch ziemlich stark geschminkt. Da ich aber damals zu meiner Realschulzeit eine feste Clique hatte, in der wir alle ziemlich dunkel gekleidet waren, ging man natürlich in der "Minimasse" unter. Aber selbst privat oder wenn ich alleine war, hatte das keine Blicke auf sich gezogen. Klar, gab es hin und wieder Mal diese "Helden" ,die irgendeinen dummen Spruch ablassen mussten, aber das war eher die Minderheit. In der Ausbildung wurde ich schon eher mal schräg angeguckt, weil ich wirklich die einzige Schwarz gekleidete war. Da wurde ich dann auch zum ersten Mal mit der Frage "Warum ziehst du dich eigentlich nur schwarz an?" konfrontiert. Soviel zu meinem Leben auf dem Lande oder wie ich immer gerne sage "Hinter dem Deich" ;)

      In Hamburg habe ich bisher nur positive Erfahrungen gemacht, privat sowie auf der Arbeit. Auch für Eltern und für Kinder ist meine Vorliebe für dunkle Kleidung (mittlerweile trage ich auch liebendgerne Farben wie dunkelrot,violett etc.) überhaupt kein Gesprächsthema. Es ist sogar mittlerweile so eine Art "Aushängeschild" für mich geworden. ^^
    • Jetzt fühle ich mich gerade als Außenseiter :thumbsup:
      Kleide mich eigentlich "normal", allerdings Ecke ich sowieso überall an, weil ich einfach eine sehr dominante Persönlichkeit habe!
      Aber auch ich hatte eine gothic-zeit und da hat sich eigentlich keiner getraut irgendwas zu sagen! :d_zwinker:
      Wenn ein Spruch kam, hatte ich eigentlich immer eine sehr direkte und unchamante Antwort parat und damit war das Thema dann auch gegessen :D
      Lebe zwar auch in einer Kleinstadt, aber hier machen sich die Menschen eher um eine andere Gruppierung Sorgen!
      Auf der anderen Seite wissen sehr wenige nur von meiner "Leidenschaft" und diese Menschen sind da eher mit einer gewissen Neugierde ran gegangen, anstatt mich für etwas zu verurteilen! :)
      Und mal ganz im Ernst, Menschen werden immer reden, dann nicht über deine Kleidung, sondern vielleicht wegen deiner Nase oder deiner Art! Viele langweilen sich ansonsten zu Tode, wenn sie nichts zu tratschen haben :tele:
    • Hi,

      Ja ich kann da mitreden. Ich wohne in einer Kleinstadt. In der Hauptschule wurden mir immer wieder Sachen an den Kopf geworfen weil ich mich hauptsächlich schwarz kleidete und es heute noch genau so mache :D Ob den Lehrern was aufgefallen ist.. ja vllt aber die haben da keinen Wind darum gemacht. Meine Großeltern fürchteten das ich Selbstmordgefährdet bin und als sie merkten das ich nicht nur Schwarz trage atmeten sie auf.
      Heute wenn ich durch die Stadt gehe kennen mich viele Leute was aber an meinem Freund liegt der viele Bekannte hat. Ich bin die mit dem supercoolen Gothic Mantel. Wenn man sich meinen Namen nicht merkt, dann meinen Mantel. :D Meine Bekannten kennen mich nur so und erwarten auch gar nichts anderes von mir. Und wenn Leute reden sollten, dann bitte. Sollen sie doch. Ich hab besseres zu tun.
      An einer Rose hab ich gerochen, an einem Dorn hab ich mich gestochen, mit Blut hab ich geschrieben, für immer werde ich Dich lieben!
    • Ich komme Ursprünglich auch von einem Dorf da war es nicht immer ganz einfach in gedeckten dunklen Farben rumzulaufen aber ich war relativer einzelgänger schon immer da fiel es mir auch selten schwer nicht aufzufallen und beachtet zu werden. Da ist es dann einfacher der zusein der man ist. Nicht jede Einsamkeit muss immer eine schlimme sein. Sie räumt einen auch Freiheiten ein.
      Abramelin
    • Ich äußere mich auch mal kurz dazu.
      In meiner Schulzeit war es schon sehr auffällig, dass ich mich "schwarz" gekleidet habe, teilweise auch extravagant mit Herrenröcken u.Ä. und natürlich führt das auch zu einer gewissen Art an Ausgrenzung, aber häufig möchte man das ja mit dem Kleidungsstil auch und in gewisser Weise ist es auch immer ein "Training" für das eigene Ego zu dem zu stehen, was man mag und das mit stolz tragen zu können, insbesondere vor Personen, die dadurch oberflächlich (ver-)urteilen.
      Heute ist es ein bisschen anders ich arbeite in meiner Praxis viel mit Säuglingen und Kindern und gerade als Berufseinsteiger muss man schon ein wenig darauf achten, wie man sich präsentiert. Am Anfang hat man da eher weniger Spielraum, es dominieren aber immer noch dunkle Farben, nur eben nicht mehr "reinschwarz", sondern auch mal dunkelrot,-grün, grau ...
      Die langen Haare sind geblieben und in meiner Freizeit oder zum feiern gehen, kleide ich mich immer noch extravagant (und habe auch vor das langfristig im Berufsleben tun zu können).
      The bird of hermes is my name, eating my wings to make me tame.