Freitod und Suizid

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    • Freitod und Suizid

      Das Gefühl von innerer Leere, Weltfremdheit, Hass, Schmerz, Isoliertheit, Sinnlosigkeit des Seins, keinen Ausweg mehr finden - Depressionen und Krankheit.
      Gedanken die sicherlich jeder von uns schon einmal hatte und nur wenige zu einer Tat verwandelt haben.
      Ein Vorhaben, das viel Schmerz für die hinterbliebenen birgt weil sie meist nichts ahnen.

      In der Bundesrepublik Deutschland sterben jährlich etwa 11000 - 12000 Menschen durch Suizid, wobei die Dunkelziffer wohl noch viel höher ist. Das übersteigt die Anzahl der Verkehrstoten (5362 Todesopfer 2005) um mehr als das Doppelte. Die Zahl der ernsthaften Suizidversuche liegt bei 100000 bis 150000. Das bedeutet, dass etwa jeder 10te Suizidversuch tödlich ausgeht. Der Großteil der Suizidversuche wird von Frauen begangen, wobei die Männer jedoch die meisten erfolgreichen Suizidversuche begehen.

      Ich habe mich viel mit dem Thema beschäftigt und mir viele Gedanken darüber gemacht. Ein sehr kontroverses Thema.

      Sollte man jeden einzelnen das Recht zugestehen sein Leben selbst zu beenden?

      Was kommt danach?

      Wie kann man helfen?

      Hattet ihr schon einmal solche Gedanken oder habt ihr sogar versucht euch zu töten?

      Was denkt ihr über Suizid?
    • Es ist wirklich eine schwierige Sache. Im Allgemeinen finde ich, dass sich die Menschen die Entscheidung durch den Suizid etwas zu leicht machen. Das Leben ist nunmal kein Kinderspiel. Es ist zu leicht, einfach aufzugeben. Zu einfach. Sicher kann man das in speziellen Fällen anders sehen, aber ich persönlich bin der Meinung, dass es immer eine bessere Lösung geben muss.
      Eine meiner Klassenkameradinnen ist ihrem Freund in den Suizid gefolgt. Einen geliebten Menschen zu verlieren, kann unendlichen Schmerz bedeuten. Und als Partner den anderen so im Stich zu lassen, ist wahrscheinlich eine große Enttäuschung. Sicher gibt es Gründe, seinem Leben ein Ende zu machen. Aber diese finden sich zu leicht, davon gibt es viel zu viele.
      Sicher ist das Leben manchmal unendlich schwer und schmerzhaft, so sehr, dass ich am liebsten aufgeben würde. Aber ich tu es nicht. Ich glaube nicht, dass ich das könnte. Dafür bin ich zu sehr Kämpferin. Das ist nicht jeder, ich weiß. Aber jeder Mensch kann sich Halt suchen. Es gibt immer jemandem, der eine Stütze sein kann. Man ist niemals völlig allein. Und eigentlich liegt es an jenen verzweifelten, die Kraft in sich zu nehmen, zu jemandem zu gehen und sich ihm anzuvertrauen. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid, darin ist etwas wahres. Und wenn nur das Sprechen darüber einen ein wenig erleichtert.
      Denn Außenstehende sehen meistens die Verzweiflung der Betroffenen nicht. Sie selbst sind verantwortlich dafür sie zu zeigen.
      Was das Recht angeht, sein Leben selbst zu beenden. Natürlich hat das jeder. Aber in gewisser Hinsicht ist Selbstmord etwas feiges, eine Flucht vor der Welt. Was ich mit diesem Recht allerdings verbinde, ist das Recht zu aktiven Sterbehilfe. Niemand sollte dahinvegetieren müssen, sondern in Würde sterben können, solange er es noch kann. Aber das ist ein anderes Thema.

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • Mh,,, den Gedanken daran hatte ich schon, war deswegen auch bei ner PSychologin, und einen Versuch habe ich auch gemacht, doch hat mein damaliger Freund gemerkt gehabt, das ich estun wollte. Mittlerweile weiß ich das der Gedanke doof war.

      Ein ehermaliger Klassenkammerad hat sich auch das leben genomen, erst versucht und dann beim 2. Mal hat er es vollzogen.


      Mit dem recht zu sterben....
      Einerseits ja, andererseits nein.
      Wenn jemand ersthalft krank ist oder ein anter erreicht hat, und plötzlich ein Erlebnis hat, das derjinge nicht merh möchte, dann ja. Oder wenn es keien Läsung mehr gibt.
      Sind es DInge, wo es Lösungen zu gibt, oder wo man mit lebe kann, dann würde ich sagen soll derjenige erst mal versuchen zu scheuen, ob es (für später) wirklich keine Lösung gibt und es einen Angehörigen antun möchte.
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Es gibt bekanntlich ja mehrere Arten von Suizid. Schwieriges Thema ist es in der Tat. Ich kenn diese Krankheit aus bekanntenkreis und von meinen Freund sehr gut.

      Nur der Unterschied das mein Freund unter SVV leidet ausgesprochen heisst es Selbst verletzendes Verhalten.
      Äussert sich bei ihm das er in gewissen Situationen sich selbst verletzt, bzw sich schneidet, ritzt, Hand oder andere Körperteile irgendwo gegenschlägt.
      Anfangs der beziehung war es recht schlimm jetzt gehts mittlerweile wieder etwas.
    • Suizid die entscheidung sich Selbst aufzugeben weil das dasein an bedeutung verliert ist eine recht komplexe sache. Jeder daran gedacht hat oder daran denkt hat sicher seine Gründe. Aber der Hauptgrund dafür ist blanker Egoismus. Man kommt mit einer Situation nicht mehr klar und beschliesst sich der zu entziehen. Jetzt stellt sich die Frage warum sehe ich keinen anderen Weg? Ich denke es liegt daran weil ich vergessen haben mich und meine Gefühle rechtzeitig ernst zu nehmen. Weil ich nicht mehr im stande war mir selbst zu zu hören. Würde man diese Fähigkeit noch besitzen würde man auch nach anderen Lösungen suchen. Sicher ist es so das manche uns Sinnlos erscheinen das heisst aber nicht das es neben der Selbstaufgabe noch mindestens eine Situation gibt die Sinnvoll erscheint. Die meisten Menschen stehen sich einfach selber im Weg. Sie suchen nicht , nehmen keine Hilfe an weil sie zu stolz sind oder einfach sich in dem irrglauben befinden es würde keine andere Möglichkeit mehr geben. Das Problem ist man selbst wird selten mit seinen eigenen Problemen fertig weil man nur ein Denken und nur ein begrenztes Spektrum an hat an vorstellung. Deswegen ist das Problem auch nur mit einer weiteren Person in den Griff zubekommen die einem über die Schwelle hilft der Tür die uns in unserer eigenen Gedankenwelt gefangen hält.
    • Naja ich sehe das weniger so Suizid ist imemrnoch eine Krankheit und dennoch ernstzunehmende Sache.
      Und ich finde nicht das diese Menschen egoistisch geschweigeden zu stolz sind.
      Bei einen guten sehr guten Freund von mir ist es zb so das er Deprissionen hat und Desprissionen sind auch bei Suizid gefährteten Menschen oftmals. Und um es zu erleutern wodrauf ich hinaus will ist wie folgt... Ein Mensch der an Suizid oder Depressionen die durchaus beide verknüpft sind die Krankheiten in einigen fällen, ist es so das die Menschen die Hilfe nicht sehen können weil die Lösungen die sie sehen zb sich schmerz zu zu fügen oder sich einzuschliessen und nichts an sich rankommen lassen bzw auch keine Hilfe zu zu lassen( wie in beiden Krankheiten) ist oftmals das so ..weil Sie nur diese Lösungen sehen. Aber denen relativ bewusst ist das es ein Fehler ist. Sie meistens aber nicht wissen warum sie diese Fehler haften handlungen machen. Aber immer wieder in diesen Kreis kehren. Hat auch viel mit der PSyche zu tun.

      Kurz und knapp sie sind geistisch unfähig Entscheidungen als richtig oder falsch zu sehen. Wie gesagt ist Depressionen oftmals ein Krankheitsbild im zusammen hang mit Suizid.
    • Mh ich denke es ist mehr so das die Depression die Krankheit ist und der Suizid daraus die folge. Suizid ist ja mehr eine Handlung als ein Prozess. Weiter denke ich sich schmerz zu zufügen und sich das Leben zu nehmen nimmt ihnen nur die Entscheidung ab die sie nicht mehr sehen wollen oder können weil sie sich schon zu sehr damit abgefunden haben worauf sie sich schon mit dem Geist lange eingelassen haben. Der Tod beendet eine Sache aber es würden andere Dinge auch. Hilfe zum beispiel oder eben eine andere Lösung. Man hört einfach nicht mehr auf sich selbst weil man einfach sieht das es einen weg gibt der Anfangs leichter aussieht. Bei der Ausführung ist dem aber selten so wie sich ja aus der Statistik lesen lässt.
    • Nein Depressionen ist defintiv auch eine Krankheit für sich und nicht bei allen hat es Suizid folgen. Sonst wäre mein Kumpel schon längst tot. Aber es geht auch nicht um Depressionen ich wollte es nur wenig vergleichen,weil Suizid gefährtete auch unter Depressionen leiden oftmals.Und auch nicht jeder der unter Suizid der Krankheit leidet, bringt sich gleich um. Denn viele davon haben den drang sich umzubringen, weil sie für sich keine Lösungen finden. Das mag ja richtig einaber wie gesagt Depressionen ist eine eigene Krankheit für sich dadurch das halt mein wie gesagter sehr guter Freund auch nie Suizid gedanken pflegt sondern Angst Zustände hat und sich mehr einschliesst.
    • Nun wie ich sagte Depression ist die Krankheit und Suizid die folge. Gut in manchen Fällen die Folge. Für mich ist Suizid keine Krankheit sondern eine Entscheidung der Krankheit nachzugeben.
    • Nicht jeder Suizid ist die Folge von Depressionen.
      Nicht jede Depression endet in Suizid.
      Nicht jeder der sich selbst verletzt strebt einen Suizid an(wer am SVV stirbt, das kann dann ja auch einfach ein unfall sein, sprich eine tötliche Verletzung).
      Manch einer Bringt sich z.b. um um seine Familie zu schützen, ich denke Man kann Suizid nicht zwangsläufig mit Krankheit, Depression oder Egoismus verbinden.
      Depressionen können den blick einengen, dann sieht man weniger Wege.
      Depressionen können schmerz verursachen, aber ist starker Schmerz nicht für viele Grund steben zu wollen ?

      Die Freiheit zu tun was er will solange er niemand anders verletzt sollte eh als mindestmaß jeder haben, ich denke der Suzid sollte legal sein es ist teil der persönlichen freiheit. Sterbehilfe ebenso,(solange einwandfrei der wille nachgewiesen werden kann, ich sehe da halt missbrauchspotenzial)

      Helfen kann man auf vielerlei weise, aber legalistisch ist es meist problematisch, ich denke aber man kann hinweise geben ich denke die beste hilfe ist die die die über ungesehene möglichkeiten aufklärt, und gefahren zeigt,

      Einem depressiven zu zeigen wie eng sein blick ist, einfach unorthodoxe mittel zeigen die er noch nicht bedacht hat ist denke ich das beste was man tun kann um dem gegenüber bewust zu machen wie eingeschränkt doch der blick ist.


      Ja ich hatte schon gedanken darüber, ich hatte meine freiheit mit meinen endscheidungen die mir damals als gut und zweckmäßig erschienen wie ich später bemerkte sehr eingeschränkt, und habe mir mein leben dadurch sehr verbaut, unter den folgen leide ich bis heute, und werde es wohl mein leben lang, warum ich mich trotzdem entschieden habe weiter zu leben ist, das ich nach langem nachdenken doch noch dinge gefunden habe die meinem leben einen sinn geben. Es ist zwar absolut nicht das leben was ich angestrebt habe, ich als person habe dabei deutlich leben eingebüßt(und das sieht man mir auch an), aber es scheint mir dennoch lebenswert. Vieleicht ist das Ja auch einen ausweg für manch einen so etwas wie einen "Selbstmord lite", denn so oft gibt es ja noch so viele aspekte der eigenen person die weiterleben wollen, man muss also nicht komplett aufgeben. Es gibt einfach gewisse Bedürfnisse und wünsche die man in sich sterben lässt. Man verliert dabei jede menge "lebenskraft", aber der schmerz geht irgentwann und man kann irgentwie weiterleben und entdeckt mit der zeit neue freuden.

      Damals(ca 10 jahre her, wollte ich mich erhängen allerdings machte es mir sorgen was passieren würde wenn ich einfach lebendig weiterbaumeln würde, mit den rasierklingen habe ich mich dumm angestellt.)

      Heute würde ich sagen der beste schutz gegen Selbstmord ist Lebenserfahrung und Wissen/Weisheit, und Echte Freunde.
    • Nach den letzten Ausführungen erschien mir das Thema interessant genug zu sein mich etwas näher damit zu beschäftigen. Nach dem was ich alles Online gefunden habe denke ich nun das fast jeder in seinem Leben sicher schon mal die absicht gehabt hat. Meine Vergangenheit ist mir nicht in allen Details geläufig doch habe ich wenn auch nur Schemenhaft mich erinnert wo dieser Punkt bei mir angekommen war. Nach dem Letzten Text bin ich zu dem Schluss gekommen das der grössere Teil doch wohl das Leben vorzog als es zu beenden. Ich habe dann eine Art Ritus durchgeführt um mit einem Teil meines Lebens im Kopf abzuschliessen oder um es so zusagen in den Freitod zu schicken. Viele Menschen können wohl nicht mehr genau sagen was sie zu erst da hingetrieben hat. Aber viele können es auch noch. Sicher hat nicht jeder Freitod etwas mit Depressionen zutun aber trotzdem steht er damit in Verbindung. Grade in der heutigen Zeit ist Depression ein Thema was aus dem Alltag nicht mehr weg zudenken ist. Überall hört man mindestens einmal dieses Wort. Es ist eine neue Volkskrankheit geworden deswegen stand es wohl für mich und dem Thema hier so eng in verbindung. Aber wie schon erwähnt es gibt auch noch andere Gründe sich das Leben zu nehmen. Schamm, Schmerz. Gefühle können Endlos und bodenlos sein. Sie verleihen uns Flügel oder Zementschuhe. Aber trotzdem sind sie wichtig für uns und unsere Gesellschaft. Sie halten einen am Leben den der Mensch überlebt nicht er Lebt was wohl ein Elementarer Unterschied ist und darstellt. Aber zurück zum eigentlichten Thema. Suizid ist wohl für viele eine Lösung und ich denke wer so eine lösung wählt hat einen Grund. Nur ich denke mir man sollte sich den Grund öfters durch den Kopf gehen lassen ob er den Preis der Existenz wert ist.
    • Original von Nebelkerze
      Nicht jeder Suizid ist die Folge von Depressionen.
      Nicht jede Depression endet in Suizid.
      Nicht jeder der sich selbst verletzt strebt einen Suizid an(wer am SVV stirbt, das kann dann ja auch einfach ein unfall sein, sprich eine tötliche Verletzung).
      Manch einer Bringt sich z.b. um um seine Familie zu schützen, ich denke Man kann Suizid nicht zwangsläufig mit Krankheit, Depression oder Egoismus verbinden.
      Depressionen können den blick einengen, dann sieht man weniger Wege.
      Depressionen können schmerz verursachen, aber ist starker Schmerz nicht für viele Grund steben zu wollen ?

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      Da denke ich hast du auch recht, ich sagte sagte ja oftmals hat Depressionen aber mti Suizid oder SVV zu tun, Zwar nicht immer aber es kommt öfters mal in Verbundnheit damit. Desweiteren aber sehen nicht alle Menschen mit Deppressionen trotzt Schmerz den Tod als besseren Weg oder Lösung.
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      Die Freiheit zu tun was er will solange er niemand anders verletzt sollte eh als mindestmaß jeder haben, ich denke der Suzid sollte legal sein es ist teil der persönlichen freiheit. Sterbehilfe ebenso,(solange einwandfrei der wille nachgewiesen werden kann, ich sehe da halt missbrauchspotenzial)


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      Ich finde auch das jeder Mensch das Recht haben sollte über sein Leben selber zu entscheiden aber nur solange er geistisch in der Lage ist auch Entscheidungen zu fällen. Und das sind nicht immer alle Menschen.
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      Helfen kann man auf vielerlei weise, aber legalistisch ist es meist problematisch, ich denke aber man kann hinweise geben ich denke die beste hilfe ist die die die über ungesehene möglichkeiten aufklärt, und gefahren zeigt,

      Einem depressiven zu zeigen wie eng sein blick ist, einfach unorthodoxe mittel zeigen die er noch nicht bedacht hat ist denke ich das beste was man tun kann um dem gegenüber bewust zu machen wie eingeschränkt doch der blick ist.

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      Das bringt nicht bei allen depressiv Menschen was, ich habe bei meinen Kumpel schon soviel mit bekommen und was teils andere versucht haben. Er nimtm immer de Weg den für ihn schadet sich zurück zu ziehen nach aussen hin zu verschatten und sich zu isolieren.
      Ich habe bis lang ihm nur gesagt einzige ist er soll versuchen sich mal zu melden so das ich weiss er lebt noch und man sich keine weiteren Sorgen macht und das klappt bisher. Aber wirklich wege aufzuzeigen oder zu vermitteln das seine Sicht beschränkt ist.. Das bringt jedoch nichts. Er kämpft mit den Depressionen nun seit mehreren Jahren und selbst er noch Ärzte wissen welchen Grund es hat.. er weiss nur er macht öfter schritte zurück wohl er hätte schritte vorwärtzs gehen können, er vermasselt unbewusst Sachen wohl er weiss das es nicht richtig ist. Hinzu die Angstzustände die er einfach so mal kriegt.
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      Ja ich hatte schon gedanken darüber, ich hatte meine freiheit mit meinen endscheidungen die mir damals als gut und zweckmäßig erschienen wie ich später bemerkte sehr eingeschränkt, und habe mir mein leben dadurch sehr verbaut, unter den folgen leide ich bis heute, und werde es wohl mein leben lang, warum ich mich trotzdem entschieden habe weiter zu leben ist, das ich nach langem nachdenken doch noch dinge gefunden habe die meinem leben einen sinn geben. Es ist zwar absolut nicht das leben was ich angestrebt habe, ich als person habe dabei deutlich leben eingebüßt(und das sieht man mir auch an), aber es scheint mir dennoch lebenswert. Vieleicht ist das Ja auch einen ausweg für manch einen so etwas wie einen "Selbstmord lite", denn so oft gibt es ja noch so viele aspekte der eigenen person die weiterleben wollen, man muss also nicht komplett aufgeben. Es gibt einfach gewisse Bedürfnisse und wünsche die man in sich sterben lässt. Man verliert dabei jede menge "lebenskraft", aber der schmerz geht irgentwann und man kann irgentwie weiterleben und entdeckt mit der zeit neue freuden.

      Damals(ca 10 jahre her, wollte ich mich erhängen allerdings machte es mir sorgen was passieren würde wenn ich einfach lebendig weiterbaumeln würde, mit den rasierklingen habe ich mich dumm angestellt.)

      Heute würde ich sagen der beste schutz gegen Selbstmord ist Lebenserfahrung und Wissen/Weisheit, und Echte Freunde.
    • Wirklich ein heikles, zweischneidiges und auch trauriges Thema. Ich finde keiner sollte diesen Weg wählen. Ich denke hier kann man viele Denkansätze haben und auch Meinungen vertreten aber generell würde ich "Suizid" eher als sinnlos bezeichnen wollen. Es ist für mich nichts anderes als ein "davon schleichen" und da bin ich einfach nicht der Typ zu. Eine andere Sache ist wenn man wirklich schwer krank ist und nur noch am "dahin vegetieren" ist. Da wäre das schon eher verständlich für mich. Aber man sollte halt auch im Auge behalten was dabei zurück bleibt.
    • warum sollte keiner den weg wählen?

      ich finde, jedem sollte es selbst überlassen sein, ob er suizid begeht oder nicht...warum sollte man sich weiterqälen? jeder, der sich selbst umbringt, hat seine gründe...und es gibt bei weitem nicht für jedes problem eine lösung..finde ich zumindest...

      und egoistisch? -wäre es denn nicht auch unfair, zB nur für seine familie am leben zu bleiben, nur weil sie einem vermissen? man leidet ja trotzdem weiter...

      und das mit der hilfe ist so ne sache...ich gehe mal davon aus, dass hier die anspielung auf tabletten und gesprächstherapie war...
      ich glaube nicht, dass das alles sooo unglaublich hilfreich ist...klar, man fühlt sich besser, solang man das alles hat, aber an den problemen ändert es trotzdem nichts...sie sind noch immer allgegenwärtig...und das wird einem sicherlich auch immer wieder aufs neue bewusst...

      zusammengefasst: jeder mensch sollte das recht haben, suizid zu begehen...denn das leben kann die hölle sein, und es auch bleiben...es ist nicht immer der fall, das alles mit der zeit besser wird...
    • naja es müssen keine Tabletten sein oder gar irgendwelche Gespräche, sondern eher, das Problem zu lösen. SIcherlich werden Gespräche nötig sein, aber halt in dem Sinne vllt mit dem Problem, wenn es beispielsweiseei PErson ist. Dem Menschen, der sich nicht merh des lebens Willen wohl fühlt zu bestärken oder Zuneigung zu geben.
      Gtu es gibt nicht für alles eine Lösung,aberm an kann es ja versuchen.
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Auch wenn das Thema schon sehr alt ist, so kann ich trotzdem etwas dazu sagen.

      Ich denke jeder darf und kann frei wählen ob er in diesem Körper weiterleben will. Jeder hat seine Persönlichen Gründe.
      Aber ob es wirklich ein Entkommen gibt? Ich glaube nicht. Die Seele wandert in einen anderen Körper (welcher nicht Menschlich sein muss).
      Dann entkam man zwar diesem Leben, aber die Seele vergisst nicht. Was wenn sie sich daran erinnern wird? Das macht es eigentlich nur schlimmer.

      Aus persönlicher Erfahrung kann ich bestätigen, dass Depression nicht immer der Grund sein muss. Es ist wohl eher die einfachste Erklärung.
      In meinem Fall war es eher dieses Fremd sein. Fremd in dieser Zeit, fremd in der Gesellschaft. Warum bin ich so, warum nicht wie andere? Damit konnte ich vor einigen Jahren nur sehr schwer umgehen. Ich war nie wirklich Depressiv. Traurig, ja, aber das sind so Dinge, damit beschäftige ich mich nicht lang.

      Wie in den meisten Situationen bin ich auch da die Ruhe selbst gewesen und habe alle male mit vollem Bewusstsein gehandelt.
      Es waren nie Kurzschlussreaktionen, wie es auch oft der Fall sein kann.
      3 Versuche waren es, welche ich offen nicht ausbreiten möchte, weil es so ein heikles Thema ist.

      Da sich mein Fremd sein nicht geändert hat ist der Gedanke auch heute noch mein Begleiter.
      Das einzige was mich abhält ist die Tatsache, dass es kein Entkommen gibt.
    • Ich sage: Nein.
      Suizid ist Mord. Entsprechend schwer wiegen die Auswirkungen aufs Ganze.
      Um ein Leben zu beenden braucht man entsprechend gute Gründe.
      Und solche sind in den meisten Fällen hier im Schoß der ersten Welt einfach nicht gegeben.

      Auch vom rein pragmatischen Standpunkt gesehen: Sterben ist scheiße. Das sage ich jedem, der Suizid ernsthaft in Betracht zieht.
      Das Leben kann die Hölle sein aber der Tod ist die Hölle.
      Ein körperliches Dasein ist gut. Ein menschliches Dasein ist optimal.
      -M.
    • Ja, Selbstmord eben.
      Was ich mich aber frage, wer sagt denn, welche gründe berechtigt sind und welche nicht? Jeder ist individuell zu betrachten.
      Nebenbei ist Das eine persönliche Entscheidung und geht niemanden etwas an, auch wenn es vielleicht andere emotional trifft. In vielen Bereichen des Lebens ist das der Fall, aber da schreit niemand so auf..
    • Ja Anuikai, ich habe gestern auch Günter Jauch angeschaut.

      Ich finde es ein schwieriges Thema. Ich will nicht lange philosophieren: Ich finde es sollte erlaubt werden aber nur für wirklich unheilbar Kranke die starke Schmerzen haben. Dazu sollte es eine Bedenkfrist von mindestens einem halben Jahr geben.

      Wenn es erlaubt wird müsste es eben eine extrem genaue Regelung geben wann und wie Sterbehilfe ausgeführt werden darf.

      Bloodmoon