Bluttransfusionen von Studenten für reiche Senioren, schockierend!

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    • Bluttransfusionen von Studenten für reiche Senioren, schockierend!

      ...der neueste, schockierende, Trend:
      Nachdem die moralisch wie auch gesundheitlich schwer zu rechtfertigende Ausbeutung von Blutspendern bestimmter Bevolkerungsgruppen in den USA unter anderem für den Europäischen Markt einem schweizer Pharma-Konzern kolossale Gewinne einbringt (dazu eine ausführliche Doku von Pierre Monnard, 2016), geht es nun einen Schritt weiter mit dem Business des Blutes, wie in diesem Artikel zu lesen ist.
      "Dunkelste Flammen sollen erleuchten die so praechtige Nacht"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Uebler Aderlass ()

    • Ich habe diesen Artikel vor längerem schon gelesen und dachte mir nur, wie traurig, dass einige Menschen mit aller Macht versuchen, die natürliche Evolution auszutricksen.

      Mit der Bluttransfusion zwischen jungen und alten Menschen gibt es bislang noch keine Ergebnisse, die Nachweise erbringen, dass eine Verjüngung stattfindet.

      Wer jung bleiben möchte, muss seine innere Einstellung verändern ... Denn jeder formt sich selbst . . .
    • Kosima schrieb:

      Mit der Bluttransfusion zwischen jungen und alten Menschen gibt es bislang noch keine Ergebnisse, die Nachweise erbringen, dass eine Verjüngung stattfindet.
      Nun das gilt das in menschlichen Testtrials herauszufinden. Das Prinzip wurde in Laborversuchen mit Tieren bereits bestätigt.

      Ich verfolge das schon seit einer Weile mit großem Interesse und sehe möglichen Forschungsergebnissen mit einigem Enthusiasmus entgegen. Die ethischen Bedenken, wie sie auch von euch geäußert werden, kann ich nachvollziehen, aber ich teile sie nicht wirklich, wenn ich ehrlich bin. Mir ist die Forschung dahinter wichtiger.

      Und mal weniger ernst... wenn sich aus dieser Anwendung ein Geschäft entwickelt sollten Vampyre doch am ehesten daran beteiligt werden oder? :D Immerhin wird damit ein Prinzip bestätigt, das fester Bestandteil unserer Lebenspraxis ist.
    • :thumbsup:
      Ok so gesehen damit neue Start-ups zu gründen, sehr genial.

      Aha ich habe bislang nur vernommen, dass die Bluttransfusion/ Testverfahren im Bereich der Krebsforschung manche positive Überraschung brachte.

      Generell habe ich nichts gegen die Wissenschaft!
      Nur wenn es um alte, gelebte Personen geht, die einfach viel zu viel Geld besitzen und daher meinen um noch ein paar Jahre ihr dekadentes Leben, auf Kosten junger und armer Menschen, zu verlängern. Da bin ich skeptisch...
    • Das ist keineswegs schockierend.
      Es ist ein Handel, und jeder/ALLES möchte leben.

      Außerdem gab es auch noch Methoden, das eigene Blut auszuleiten, zu filtern und zurückzupumpen.
      Das kann sich sogar vorteilhafter erweisen als die preisgünstigere Transfusion, da fremdes Blut
      eben weil dabei ein Femdkörper in den Leib gelangt, und somit das Immunsystem permanent beschäftigt/einschränkt.

      Man kann Transfusionen selbst nach Jahrzehnten nachweisen.
      Und wenn diese Senioren wirklich so reich sind, dann sollten sie sich einfach da eigene Blut filtern lassen,
      sie hätten schließlich die Mittel dafür.
    • Zur einfachen Erklärung zu dem was ich hier als schockierend empfinde, ist die Tatsache dass die Spender gutgläubig ihr Blut abgeben ohne dass es in irgend einer Weise zu medizinischen Zwecken verwendet wird, sondern dass es im Unwissen der Spender von der Blutbank an ein Unternehmen verkauft wird welches nichts anderes als einen Placebo-Effekt für seine Kunden Erzielt (Teure Drogen sind out, Junges Blut ist in).
      Es gibt zur Regenerierung des alterndes Körpers weitaus mehr versprechende Methoden mit Anwendung von angezüchteten Stammzellen, ohne Blut zu vergeuden welches für andere viel notwendiger wäre.
      "Dunkelste Flammen sollen erleuchten die so praechtige Nacht"
    • Uebler Aderlass schrieb:

      @Lightning: Für die Menschen bleibt es bis jetzt immernoch bestenfalls beim Placebo-Effekt, solange sich nichts weiteres beweisen lässt ;)
      Gemessen daran was mit der schlichten FIlterung des Blutes möglich ist,
      gehe ich davon aus dass die "Placeboeffekte" welche du ansprachst, nicht wirklich vorhanden sind,
      sondern schlicht eine individuelle Wirkungsweise belegen.

      Blut ist nicht Blut.
      Mensch ist nicht Mensch.

      Und wenn der Patient fest glaubt nichts damit erreichen zu können, dann wird sein Körper dementsprechen reagieren.

      Ich verstehe nicht warum die Erfahrung eines Einzelnen abgewertet wird, denn DU, ich, und all die Anderen sind
      Individuen -eben diese "Einzelnen".

      Das erinnert mich an Flourid, da wurde bei 2% der Kinder eine Verwänderung festgestellt.
      Zu sagen dass das zwangsläufig mit der Flouridpaste zutun hat ist albern.

      Das Zeug schadet eher, als dass es Irgendwem nützt, aber scheinbar passt diese "Behandlung" in Jemande's Agenda,
      und dieses Blutspenden nicht unbedingt.

      Wobei ich auch die Möglichkeit nicht außer Acht lasse, das diese Spenden durch einen hübschen Hoax angefeuert werden.
      -Seis drum.

      Wie bereits angerissen, nur die Erfahrung des Einzelnen wird für Selbigen Bedeutung haben.
    • Interessant, was die Leute sich so alles einfallen lassen, aber solange es auf Freiwilligkeit beruht und keinerlei Zwang dazu existiert, muss jeder für sich selber abwägen, ob er das tun mag oder nicht.

      Das "normale" Blutspenden z.b für Geld wird auch viel genutzt, und andere Menschen finden das wieder "bäh", ich denke, es ist eine sehr persönliche Sache und darum maaße ich mir hier kein Urteil darüber an. ;)
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Death
    • Ich verstehe durchaus warum das ganze sicherlich reizvoll sein könnte für den Selbsterhaltungstrieb älterer Leute doch das Problem dabei ist doch weit aus vielschichtiger als man denken mag. Wir gehen immer nur von der reinen form der Verjüngung aus und vergessen dabei aber auch noch den Faktor welche Auswirkungen das ganze auf unsere Gesellschaft haben könnte. Mal Weltlich betrachtet wäre das wenn es wirklich funktioniert ein wirtschaftliches Desaster für die jüngere Generation. Ältere könnten jünger werden und noch länger arbeiten als sie es so schon müssten. Das hat wieder den Fakt das die Arbeitslosenzahlen weiter ansteigen würden. Weil trotz das Alte jünger werden gibt es dennoch geburten. Der nächste Fakt der dadurch zum tragen kommt ist ein weiteres Problem was wir sowieso bald bekommen. Überbevölkerung. Dadurch würde es noch schneller gehen. Der Mensch hat in dem Sinne keinen Natürlichen Feind mehr ausser die eigene Spezies und die Zeit. Betrachten wir jetzt mal die Forschung auf dem Sektor der Alterforschung. Da wird uns gesagt nach neuesten Erkenntnissen das wir maximal 130 Jahre alt werden könnten. Was nicht so sein muss !!! Was wenn wir uns durch Blut verjüngen könnten ? Und wenn es nur ein Jahr ist ? Das würde in der Gesamtmasse eine Unheimlich hohe Zeitspanne an Lebenszeit geben wenn man das mal mit der Gesamtbevölkerung des Planeten vergleicht.
      Abramelin
    • Von medizinischer Seite aus kann ich sagen, dass Bluttransfusionen gar nicht so einfach sind.
      Nicht nur, dass man nicht jedes Blut spenden kann (blutspendedienst.com/blutspend…em-hilft-meine-blutgruppe) es kann selbst dann noch zu ungewünschten Reaktionen kommen.
      Viele der roten Blutkörperchen werden bei der Transfusion zerstört und sind nicht mehr oder nur zum Teil Einsatzfähig (was bedeutet, dass diese vom Körper ausgefiltert und zersetzt werden müssen), Gerinnungshemmer werden zugefügt, wodurch es zu inneren Blutungen kommen kann und der Körper wird durch jede Bluttransfusion belastet. Im Notfall ist das natürlich besser als zu verbluten oder an einer extremen Anämie zu sterben, aber die wenigsten springen und tanzen nach einer erfolgten Transfusion.
      Selbst nach einer Blutplasmaspende braucht der Körper erst einmal Ruhe um das zu "verkraften".

      Dennoch wurde mehrfach ein "verjüngender" Prozess nachgewiesen, der aber nicht besonders lange anhält. Eben nur so lange wie das Blut auch im Körper der anderen Person zirkuliert.
      Thrombozyten/Leukozyten 8-12 Tage
      Eryothrozyten 4 Monate

      D.h. einen wirklichen "Langzeiteffekt" haben nur die Eryos. Und diese könnte man auch durch Doping z.B. Epo anregen.
      Insgesamt halte ich recht wenig davon einfach eine Bluttransfusion zu machen, viel spannender wäre es auf die Stammzellen einzuwirken oder die Zellregeneration künstlich zu erhöhen oder sogar alte Stammzellen durch neue (jüngere) zu ersetzen.
      The bird of hermes is my name, eating my wings to make me tame.
    • Nur bei Leukämie/Blutkrebs besteht die Möglichkeit diesen durch Knochenmarktransplantationen zu "heilen". Bei allein anderen Krebsarten geht das nicht so einfach.
      Bislang gibt es nämlich keine evidenzbasierte Möglichkeit korrumpierte/mutierte Stammzellen zu reparieren oder gezielt im ganzen Körper auszutauschen, man kann sie aber mehr oder weniger gezielt vernichten, was mit Strahlung und Chemo erreicht wird oder z.B. auch Mistelextrakt kann, da diese Zellen allesamt sehr Stoffwechselaktiv sind und unter Sauerstoffschuld (anaerob) arbeiten.

      Stammzellen "reparieren" lassen sich nur, wenn man seine eigenen omnipotenten Stammzellen irgendwie konserviert hat. Z.B. aus dem Nabelschnurblut bei Geburt. Dann lassen sich diese Zellen dafür verwenden um pluripotente Stammzellen zu züchten, welche dann Stück für Stück zugeführt werden. Im Bestfall ersetzten diese dann die mutierten Zellen.
      Gerade versucht man auch aus Spermien und Eizellen Stammzellen zu gewinnen, das ist aber sehr schwierig, da man versucht aus einer differenzierten Zelle wieder eine nicht-differenzierte zu machen.
      Ebenfalls wurde bei diesen Versuchen festgestellt, dass z.B. die Menstruationsblutung pluripotente Stammzellen enthält. Diese konnte man aber noch nicht nutzbar machen.
      The bird of hermes is my name, eating my wings to make me tame.
    • Zu einer direkten Verjüngung führen Transfusion nicht, wohl aber zu einer Verbesserung des aktuellen Körperzustandes. Man fühlt sich viel besser, Kraft kehrt zurück und Beschwerden aufgrund Mangelzuständen werden teilweise ausgeglichen. Es wäre annehmbar das stetige Transfusionen und der damit verbundenene Energiekick bzw Ausgleich im Endeffekt zu einer konstitutionellen Verbesserung führen was man weit hergeholt als Verjüngung bezeichnen könnte.
    • Ich würde mich nach einer Blutspende wohl auch ziemlich bescheiden fühlen, was auch der Hauptgrund war dies schon einmal abzulehnen. Würde ich aber eher auf meine energetische Sensibilität zurückführen und nicht als gegeben nehmen.