Hallo zusammen

    • Hallo zusammen

      Hallo zusammen,

      erstmal will ich sagen, dass ich froh bin, diese Community gefunden zu haben.

      Ich beschäftige mich jetzt schon ein paar Jahre mit Vampiren und Blut, aber war mir lange unsicher ob ich es bloß als "kink" einordnen soll, oder mehr dahinter steckt. Mittlerweile kann ich eindeutig sagen, dass meine Anziehung zu insbesondere Blut über eine erotische Attraktion hinaus geht und es auch in meinem "Alltag" (blödes Wort dafür, ich hoffe ihr wisst was ich meine) eine Rolle spielt.
      Hierher gekommen bin ich vor allem um mir Informationen zu suchen, besonders was Sicherheit angeht, aber auch um dem Gefühl entgegenzuwirken, allein damit zu sein. Ich hoffe, ich bin hier dafür richtig.

      Alles Liebe
      E.
    • Reale Vampyre differenzieren in der Regel relativ strikt zwischen Blutfetisch, also Kink, und dem Bedürfnis sich Blut (oder Lebenskraft) anderer im Rahmen von Vampyrismus einzuverleiben. Beide Bereiche können sich zwar überschneiden, es ist aber nicht die Regel.
      Wenn man sich unklar ist, wie man die eigene Faszination mit Blut und Vampiren einordnen soll, dem rate ich sich mit der Art der Faszination im Detail auseinanderzusetzen. Wenn ein Einverleibungsdrang, ein Bedürfnis nach Blut (oder fremder Lebenskraft) vorhanden ist, verbunden mit diversen negativ wahrgenommenen Symptomen, die regelmäßig auftreten wenn diesem Drang oder Bedürfnis nicht entsprochen wird (Vampyre sprechen von "Blutdurst", "Hunger") geht es klar in Richtung Realvampyrismus. Wenn sich die Faszination auf das Objekt Blut oder das Objekt Vampir bezieht, man Blut aesthetisch findet und es gerne über die Haut laufen sieht oder die Vorstellung von Fangs, vom Beißen anregend findet, geht es mehr in Richtung Kink. In Zweifelsfall kommt es darauf an was überwiegt.
      Reale Vampyre neigen erfahrungsgemäß mehr dazu Blut trinken zu wollen und weniger dazu damit zu spielen.

      Ich will dies an dieser Stelle notieren, weil öfter Fragen danach kommen. Wenn dir obiges bewusst ist, dürfte es für den einen oder anderen Leser vielleicht hilfreich sein. (Wenn Interesse/Bedarf besteht, kann einfach jemand Bescheid geben und wir machen dafür ein eigenes Thema auf)

      Willkommen im Forum jedenfalls :)
    • Hey,


      Ja, mir ist der Unterschied bewusst, das meinte ich mit dem lange versuchen, meine Gefühle einzuordnen.
      Hab kink einfach sehr früh kennengelernt und dann alles “ungewöhnliche“, das ich positiv gewertet hab in diese Kategorie gesteckt. Erst mit mehr Erfahrung verstanden, dass sich meine Gefühle da (teilweise) unterscheiden und eben auch ein negativer Aspekt beim ignorieren auftritt. Wusste dann lange nicht, wie ich damit umgehen sollte weil kink ja trotzdem da war. Geschrieben hab ich es hauptsächlich um so ein bisschen meinen Erfahrungshintergrund zu beschreiben. ;)


      Auf jeden Fall danke für die längere Erklärung, ich find es immer schwer die richtigen Worte zu finden