Musik und Emotionen

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    • Musik und Emotionen

      Manchmal ... ich höre die Musik. Manchmal stelle ich einfach fest wie viel Emotionen sie hinneinschwemmt. Es ist als wäre man nochmal kind - unbelastet - die Emotionen sind frei, man lebt auf. Man merkt was einem Endgeht und man sieht sie wiede die längst vergessenen Emotionen. Und ich stelle immer wieder fest - Ohne Musik wäre das Leben ein irrtum. Was sagt ihr zur Musik und was fühlt ihr dabei ?
    • Ja da hast du schon Recht. Musik ist wirklich unentbehrlich. Ich stelle auch immer wieder fest, dass unterschiedliche Musik ganz verschiedene Gefühle in mir auslösen kann, aber es gibt auch Stücke, die mehrere Facetten haben. In jedem Fall hilft Musik mir immer mich loszulösen, ist für meine kreative Arbeit unerlässlich. Ich finde, Musik kann ganz leicht in eine andere Welt versetzen, Geschichten erzählen. Manchmal kann ich diese Geschichten sogar sehen. Dann ist es, als würde ich tagträumen, wenn ich die Bilder sehe, die bestimmte Musik in mir auslöst. Und ganz elementar gehört Musik einfach zu meinem Leben dazu wie die Luft zum Atmen. Ohne Musik wird das Leben trister, weil die Wirklichkeit nicht die Farben zeigen kann, die Musik in mir auslöst.

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • Musik ist für mich ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Ich merke auch oft, dass ich Musik mit Erinnerungen verbinde. Ich hatte in verschiedenen Lebensphasen verschiedene "Lieblingslieder" oder eine "Lieblingsgruppe". Ich schreibe das in Anführungszeichen, weil ich den Begriff nicht ganz passend finde. Und wenn ich diese Lieder oder Gruppen wieder höre, weiss ich ganz genau, wie ich mich damals gefühlt habe.

      Ich persönlich kann sagen, dass die Musik nicht meine Emotionen auslösen, sondern die Emotionen meine Musikwahl bestimmt. Ich kann nicht bewusst Musik hören, welche nicht zu meiner Stimmung passt. Ausnahmen sind dabei öffentliche Feste/Partys usw. wie auch wenn die Musik nur im Hintergrund läuft. Wobei man eigentlich auch nur an Partys geht, welche "passen". Aber da hat man meistens keinen Einfluss auf die Musik und ist bereit auch mal Lieder zu hören, die nicht so gefallen.

      Ich habe auch schon versucht durch die Musik meine Stimmung bzw. meine Gefühle zu verändern, aber meistens bleibt das ohne Erfolg. ;)
    • @Deamina
      Vieleicht ist Musik ja einfach eine Art "Kontrastmittel" was eben nur das Zeigen kann was eh da ist nur eben dieses ins Bewustsein zu führen vermag. Was natürlich im Emotionalen zusammenhang besonders interessant ist da sie einen "Leben" lassen kann was man fühlt.
    • @Nebelkerze

      Das mag sein.
      Aber ich denke im Unterbewusstsein können mehrere Emotionen vorhanden sein. Also wenn es nur das zeigt, was schon vorhanden ist, müsste es ja meist ein Gefühlschaos sein. Ich denke es gibt meistens Emotionen, die im Vordergrund, also bereits im Bewusstsein sind. Diese vordergründigen Emotionen sind diese, welche meine Musikwahl bewusst beeinflussen.
    • @Deamina

      Ich stimme dir schon zu, dass die Stimmung die Wahl der Musik beeinflussen kann, auch bei mir spielt das eine Rolle. Manchmal kann ich bestimmte Musik überhaupt nicht hören und manchmal läuft derselbe Interpret rauf und runter. Ich glaube allerdings, dass nicht nur die Stimmung, die bewussten Emotionen an der Musik, die wir hören, teilhaben. Ich habe manches Mal gemerkt, dass Musik auch unterbewusst etwas in mir anspricht und Emotionen deutlich machen kann, die mir gar nicht so klar waren. Ich denke, dass Musik zu hören, wenn es Musik ist, die uns entspricht, eine sehr tiefgründige Erfahrung sein kann.
    • @BlackHeart

      Hmm, Ja. Vielleicht war ich etwas voreilig mit der Aussage, dass nur mein Bewusstsein dabei handelt. So kann ich meiner Meinung nach die Musik bewusst meiner Stimmung anpassen, aber ich merke dass es auch etwas rührt, was unerwartet war.
      Das Unterbewusste spielt bestimmt eine Rolle. Spontan kommt mir der Begriff "Wechselwirkung" in den Sinn, welcher ja in der Psychologie von wesentlicher Bedeutung ist. Es ist ziemlich sicher nicht möglich nur bewusst zu handeln.
      Aber ich glaube, dass es eigentlich vom Bewussten ausgeht und vielleicht eine unterbewusste Wirkung hat bzw. auf das Unbewusste eine Wirkung hat.
    • @Deamina

      Ja das halte ich schon für wahrscheinlich. Ich denke, das Verlangen nach Musik an sich, zumindest ist es bei mir, ist eine unterbewusste Sache, denn nach langer Zeit ohne Musik, auch wenn ich es nicht bewusst wahrnehme, fühle ich mich nicht ganz vollständig. Die Wahl der Musik an sich allerdings orientiert sich doch vior allem an meiner bewussten Stimmung, die es manchmal auch erst herauszufinden gilt^^

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • @Deamina

      Ja genau^^ Ich hab für unterwegs meine Musik schon nach Stimmungen sortiert aber auch da ist mal was dabei, das jetzt nicht passt. Das ist wohl der eindeutige Beweis, da Musik und Gefühle zusammengehören^^

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • In der Musik liegen wirklich viel Emotionen, aber ich fühle mich dabei eigentlich nicht wie ein Kind. Es gibt sogar manche Lieder, welche ich nicht mehr anhären kann weil diese mich an Menschen erinnern die ich mal kannte.

      Ich denke auch, dass Musik viele Menschen verbindet. Als Beispiel in Gesängen oder ähnliches.
    • Ich würde das ganze so ausdrücken. Musik ist die Mathematik der Emotionen sie bringt Töne in eine form durch richtiges addieren und die Summe darauss ist eine Verdopplung unserer Gefühlswelt.
    • Re:Musik und Emotionen

      Musik ist mir schon wichtig,klar zum Überleben braucht man sie nicht,aber das Leben wäre sehr viel trister ohne sie.Musik kann auch Gefühle die in einem sind zum Ausdruck bringen,egal ob die Emotionen gut oder negativ sind.Wenn man z.b traurig ist,kann sie trösten,wenn man glücklich ist kann sie pushen oder sie dient einfach nur der Entspannung.Seit jeher haben die Menschen musiziert,es ist ja auch eine Kunst,wenn man musizieren kan,und mit der Kunst kann man sich ja auch anderen mmitteilen.Das bedeutet*für mich*daß die Musik auch der Kommunikation dienen kann,und Kommunikation ist wichtig.
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Death
    • Also für mich ist Musik auch sehr wichtig. Wenn ich längere zeit ohne Musik bin, dann werde ich richtig unangenehm. Ich habe dann einfach schlechte Laune und fühle mich nicht wohl.
      Auf jeden Fall ist Musik mit meinen Emotionen verbunden.
      Wenn ich traurig bin, höre ich Musik(da weint es sich dann auch meistens besser:P)
      Und auch wenn ich wütend bin, ist das beste Mittel dagegen, Musik zu hören.
      zudem gibt mir Musik unheimlich viel Selbstvertrauen. Am liebsten würde ich Musik rund um die Uhr hören^^
      Also so zusammen gefasst, höre ich vor allen Dingen viel Musik, wenn ich emotional sehr auf gewühlt bin.

      Wenn ich Musik höre, dann beruhigt mich das, lässt mich einen klaren Kopf bekommen, die Welt klarer sehen.

      Ich wähle meine Lieder eigentlich auch eher nach meinen Emotionen aus, aber es kann passieren, wenn ich eines meiner Lieblingslieder höre, dann einfach von Emotionen, die vorher noch nicht da gewesen waren, überrannt werde. Das sind meistens aber keine negativen Gefühle, sonder positives, wie Freude. Und zwar sehr verstärkte Freude...die sich dann in traurige Freude um wandelt. Wenn ich also ein sehr schönes Lied höre, freue ich mich sehr darüber, dieses Lied zu hören und kurz auf diese Freude folgt dann die Traurigkeit, weil mir bewusst wird, was ich in letzter Zeit falsch gemacht habe, was ich wieder gerade biegen möchte, was mich stresst und dann sind das so viele Emotionen auf einmal, die ich immer Alltag einfach unterdrückt habe, dass ich dann auch mithilfe der Musik los lassen und mich meinen Gefühlen hin geben kann. Deswegen höre ich Musik meistens, wenn ich alleine bin, weil da hin und wieder ein Tränchen fließt;)

      Zudem lässt mich Musik nicht selten sehr kreativ werden. Dann schweife ich in meine Fantasiewelt ab und lebe praktisch dort mein Leben...aber nur so lange, bis das Lied zu Ende ist.
      Hab keine Angst vor Narben.
      Sie zeigen nur, dass du stärker als das bist, das dich verletzen wollte.
    • Musik..eigentlich fast jede Art von Musik ist für mich überlebenswichtig. Es kommt nur selten vor, dass ich mich gar nicht auf ein Stück einlassen kann.

      Musik löst zuvor nicht vorhandene Emotionen aus, setzt gefangene Emotionen frei, prägt.

      Letztens viel mir auf, dass ein mich ein Lied extrem geprägt hat. Eigentlich ist es eher nervig und ich höre es selten. Eigentlich nur in einem Fall. Bis vor ein Paar Jahren fuhr ich mit einer kleinen Gruppe jährlich ein bis zwei mal nach Denia (Spanien). Eine lange zwei Tagesfahrt. Doch zum Start morgens früh um Fünf hörten wir immer einen Song. Von Passion Fruit - The Rigga Ding Dong Song :D. Das war das Lied zum Start in 14 wundervolle Tage. Gute 10 Jahre hörte ich dieses Lied also ein bis zwei mal im Jahr, immer zum Start für eine schöne Zeit. Eine Zeit die mit neuen schönen Erinnerungen gefüllt wird.
      Sonst höre ich sowas eigentlich nicht.
      Nun, letztens hörte ich dieses Lied aber und ohne darüber nachzudenken ging es mir im Anschluss etwa 10 Tage sehr gut. Ich war innerlich so zufrieden und glücklich. Schlagartig änderte sich das dann wieder. Es gab keinen Grund für dieses plötzliche Glück. Als dieses Gefühl wieder weg war überlegte ich woran es gelegen haben könnte, womit ich dieses Gefühl, welches bei mir sehr selten ist, erlangt haben könnte. Mir fällt nur dieses Lied ein, welches mich, trotz der Seltenheit so sehr geprägt hat.

      Kurz darauf versuchte ich mit diesem Lied erneut ein Paar schöne Tage zu bekommen, hat leider nicht geklappt. Vielleicht sollte ich beim nächsten mal wenn ich dieses Lied höre wirklich wegfahren. Im Inneren sind die Koffer schon gepackt.

      Wenn ich Musik höre, dann meist solche, die mich garantiert zum weinen oder zum lachen bringt. Zu fast jedem Lied kann ich einfach lostanzen. Ich schließe die Augen und lasse meinen Körper tun was er möchte. Dabei fühle ich die Bewegungen sehr intensiv, es fühlt sich perfekt an. Laut Aussagen sieht es auch gut aus, sodass mich Zuschauer nie stören. Manchmal ist es auch Entertainment pur, es kommt ganz aufs Lied an. Im Moment habe ich eine Schwäche für's shuffeln in der Stadt. Oder Bhangra. Das lässt mich im Moment lächeln. Manchmal tanze oder singe ich einfach alles laut heraus. Es ist schwer alles zu beschreiben.
      Kurzum höre ich den ganzen Tag Musik, am liebsten laut. Dabei kann ich heulen und es anschliessend lustig finden, tanzen bis in Trance oder einfach zum verausgaben. Singen und den Kopf frei machen.

      Den Kopf frei machen, auch ein Punkt, vielleicht der wichtigste Punkt für mich, warum ich Musik zum überleben brauche. Manchmal ist mein Kopf einfach so voll. 1000 Gedanken denken gleichzeitig. Über die Jahre habe ich trainiert meinen Kopf klein zu halten, doch manchmal kommt das Irre einfach zum Vorschein. Wie in vielem vergesse ich einfach nichts. So auch bei Liedern. Habe ich also so einen schweren Moment wo im Kopf einfach zu viel los ist..kligt nicht so schlimm, ist aber sehr belastend, dann mache ich mir Musik an, die ich noch nicht kenne. Konzentriere mich darauf und beim zweiten hören kann ich dann mitsingen. Dabei ist es eigentlich nicht wichtig welche Musik es ist, hauptsache ich habe es noch nie gehört. Sie hilft mir also auch in diesen für mich schweren Momenten.

      Emotionen, die ich immerzu verstecke und ganz tief vergrabe löse ich mit dem Klavier. Das Klavier begleitet mich schon mein ganzes Leben und ist mein Tagebuch. Ich bin so oft kalt, fühle meine wahren Emotionen nicht. Doch am Klavier kommen sie zum vorschein. Ich schließe die Augen und lasse meine Seele sprechen. Es kommt vor, da breche ich zusammen. Es kommt aber auch vor, da flippe ich vollkommen aus. Letztens habe ich mir bei meiner Interpretertion von Hit the Road Jack am Klavier den kleinen Finger leicht verstaucht...Beim Klavier spielen. Aber das wars Wert, es hat so Spaß gemacht. :)
      Sowas ist nie geplant, am Klavier bin ich immer spontan.
      Es gibt auch Tage, da bin ich wirklich einfach nur Kalt. Ohne Emotionen spiele ich wie jemand, der das erste mal davor sitzt.
      Genauso kann ich nur sehr schwer mit offenen Augen spielen. Zum Teil mag das die Gewohnheit sein, zum anderen aber auch, dass ich die Emotionen besser freisetzen kann, wenn um mich einfach alles dunkel ist.

      Aber auch die totale Stille ist manchmal Notwendig.
      Dabei kann ich die Kälte geniessen.

      Auf viele verschiedene Weisen begleiet mich Musik 24/7. Zu viele um nun jede Situation zu welchem Song hier aufzuschreiben.

      Musik ist und bleibt für mich aber überlebenswichtig.