Scheindemokratie?

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    • Scheindemokratie?

      Hallo!

      In einer Rede äußerte Bundeskanzlerin Angela Merkel einmal: "Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt; und wir müssen damit rechnen, dass das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.(1)"

      Merkel bekennt demnach, dass die Wahlprogramme der politischen Parteien keine universelle Gültigkeit besäßen, sondern dass Wahlversprechen nach der Vollendung von Wahlen nahezu willkürlich modifiziert werden könnten. Welche authentischen Wahlkriterien bleiben also den Wählern, nach denen sie ihre Entscheidungen ausrichten können angesichts dieser Beliebigkeit?

      In der Historie war das deutsche Volk bereits mehrfach mit Scheindemokratien konfrontiert, wozu beispielsweise auch die konstitutionelle Monarchie des Deutschen Reiches vor der Weimarer Republik zählte. In Anbetracht der aktuellen Zustände unseres politischen Systems muss ich davon ausgehen, dass auch unsere momentane Demokratie eklatante Parallelen zu einer scheindemokratischen Regierungsform aufweist.

      Liebe Grüße

      Vampyra

      Quelle:

      1. youtube.com/watch?v=x9dgHSV2XW4
    • Demokatie ist ein Wort was jeder weiß wie es geschreibne wird, doch nicht wirklich existiert außeruntereinander denen, die davon noch etwas verstehen. Der jetzigen Politik zu Urteilen, ist da nicht viel Demokratie zu sehen.
      Ebenso hat die Bevölkerung eine Unsicheheit in sich, sie weiß kaum noch was sie wählen soll, wenn eh die Versprechen, die vor den Wahlen angepriesen wurden, nicht eingehalten werden. ICh finde es kein Wunder, dass die klineren und damit auch eine bis zwei Parteien immer mehr Anseehn bekommen.

      Mal die Zeit sagen lassen, was es noch ann Situationen geschehen.
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Was spricht eigentlich gegen eine ausgewogene Kombination aus parlamentarisch-repräsentativer und direkter Demokratie? So bekämen die Menschen die Chance, einen Einfluss zu nehmen auf politische Entscheidungen, welche das Volk direkt betreffen (das wäre z. B. bei einer neuen Währung etc. der Fall).
    • Bei der brachial schlechten Wahlbeteiligung ist es kein Wunder, dass die Menschen keinen wirklichen Einfluss nehmen. Man könnte sogar unterstellen das man gar keinen Einfluss nehmen will. Sicherlich sind Wahlprogramme kein Ultimatives Heilmittel und nicht alles passiert so wie es angepriesen wird oder dauert eben seine Zeit. Aber man sollte sich doch auch ein wenig in diese Dinge einarbeiten und dann entsprechend auch mal zur Wahl gehen. Nicht wählen und sich dann beschweren ist ein wenig irrsinnig.

      Ich spreche hier keinen von den Schreibern direkt an - es ist nur so eine Entwicklung die ich beobachten konnte und mal kundtun wollte.
    • Ich spreche hier keinen von den Schreibern direkt an - es ist nur so eine Entwicklung die ich beobachten konnte und mal kundtun wollte.


      Da ich ohnehin (noch) nicht wahlberechtigt bin, habe ich mich zumindest nicht angesprochen gefühlt. Allerdings wüsste ich aktuell nicht, welcher Partei ich meine Stimme schenken sollte, da mein Vertrauen in die Politiker weitgehend gebrochen ist. Im Unterricht höre ich immer wieder, man solle sich stets fürs kleinste Übel entscheiden. Eine Tatsache ist jedoch, dass eine einzige Partei kaum die absolute Mehrheit erreicht und daher immer mit anderen Parteien koalieren muss. Was geschieht, wenn mir die Ziele des jeweiligen Koalitionspartners nun gänzlich widerstreben? Dann habe ich das kleinste Übel kombiniert mit einem noch größeren Übel erhalten.

      Soweit ich informiert bin, haben sich im Jahre 2009 ca. 30% der zur Wahl berechtigten Menschen der Bundestagswahlen enthalten. Wieso kann man diese Wählerpassivität nicht als stillen Protest interpretieren? Gewiss, besser wäre es gewesen, zur Wahl zu gehen und sämtliche Parteien plakativ durchzustreichen. Denn dies wäre noch ein wenig demonstrativer gewesen!

      Nun ist es tatsächlich geschehen: Der vormalige Bundespräsident Wulff, der bisher die kürzeste Amtszeit hatte, empfängt jährlich einen "Ehrensold" von 200 000€. Wofür? Aufgrund persönlicher Fehler entschloss er sich zum Rücktritt und bekommt dafür nun die lebenslange Finanzierung seines Lebensunterhaltes in so einer gigantischen Höhe? Sicher, dass DAS der Wille des Volkes ist? Andernorts fehlen dagegen jene Gelder. Wieso wurde diesbezüglich kein Referendum veranstaltet?
    • Ja - er wird dafür belohnt das er Fehler gemacht hat - und das ist sicher nicht der Wille des Volkes - eher der Wille der Gesetze oder des "Arbeitsvertrags" - weiß jetzt nicht genau wo das geregelt ist mit deren Einkommen. Da sollte man sich mal über eine Änderung Gedanken machen, aber die wird wohl keiner wollen - niemand schießt sich freiwillig ins Knie.
    • In der Politik wird oft demonstriert das die die es nicht verdienen allles bekommen was sie nicht verdienen und die die etwas verdienen meist nichts bekommen. Was heisst das nun ? Also könnten die etwas dazu sagen oder hätten eine Stimme die es Verdienen etwas zu bekommen würden die anderen nichts bekommen. Das ist wohl der Beweis das nicht alle einfluss auf entscheidungen haben sondern nur einige. Ich finde es wird einem nur vorgegaukelt das man was zu sagen hat. Man wählt aber nur wieder zwischen denen die Was zu sagen haben und nicht zwischen denen die etwas zusagen haben und denen die etwas sagen könnten aber noch zu wenige sind um etwas wirklich bewegen zu können. Das aber genau wäre Demokratie. Der der Unten ist hat aber gute Konzepte sollte nach oben und der der einfach nur inhaltlose versprechen macht aber oben ist sollte nach unten.
    • In der Schule bekommt man beigebracht, man solle das kleinste Übel wählen, ja. Aber wie es in Wahrheit aussieht, nämlich, dass jede Wahl diesem System noch mehr Legitimation gibt, ist eine schön verschwiegene Tatsache. Im Grunde leben wir ja in einem unternehmensgeführten Land. Jeder x-beliebige Manager oder Geschäftsführer könnte legal eingeführt werden. Die Parteien sind mit ihren Wahlversprechen ja sehr klar, aber es kursiert mittlerweile ja nurnoch der Vorsatz: "Was auf dem Plakat steht, ist das, was schonmal nicht passiert."

      Also meiner Auffassung nach leben wir in einer Scheindemokratie. Die Beweise der Vergangenheit sprechen ja dafür:
      Man belügt das Volk, Pläne werden völlig umgeschrieben, Volksfeindliche Gesetze werden beschlossen. Beste Beispiele dafür gibt es viele. Wir werden viel zu spät informiert über die Tragweite der Schulden, ACTA wird einfachso zugesichert, dass es unterschrieben wird, Euro-Einführung, die keiner/wenige wollte(n). Und zur Krönung die Umwandlung eines Landes zum Killer des Euro.

      Und das Volk darf es ausbaden. Das finde ich ist Scheindemokratie. "Was wir sagen ist egal. Die machen ja eh, was sie wollen."
      Reise durch die Welten, finde dein Licht.
    • Re:Scheindemokratie ?

      Dinge die dafür sprechen,daß es sich bei unserer Regierung um eine Scheindemokratie handelt:

      1.Eu-Beitritt das Volk wurde nicht gefragt
      2.Euro Einführung über die Köpfe der Bürger hinweg
      3.Griechenland-Spenden Bürger wurde nicht gefragt
      4.Einsätze der Bundeswehr im Ausland,keine Volksabstimmung
      5.Atomausstieg,Bürger wurde nicht gefragt
      6.Rauchverbot in Kneipen über die Köpfe der Bürger hinweg.

      Es gibt hier noch zahllose weitere Beispiele,wo keine demokratische Abstimmung der Bürger erfolgte.
      All das wurde umgesetzt ohne den Bürger zu fragen,wodurch eine Entmündigung des Bürgers stattgefunden hat.
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Death
    • Leider haben wir ja unsere direkte Demokratie verloren...und in der Indirekten dürfen sie das ja machen und wir sind zur Ohnmacht verurteilt

      Hier hat eine sehr intelligente Frau ein wenig das Phänomen von PR in der Politik beleuchtet...

      Teil 1

      Teil 2

      Teil 3

      Teil 4
    • @ Aletheia

      Ja Mindcontrol kenne ich auch schon,damit hast du Recht,es gibt auch auf YouTube darüber viele Videos die das Thema beleuchten.Das wir hier nichts gegen unternehmen können ärgert mich auch,und Aufklärung zu betreiben bringt nichts,leider.
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Death
    • Warum dieses Forum? Warum seit ihr hier?
      ...den Grad des Wirklichen und der vermeintlichen Fiktion zuverschleiern, zu hemmen?
      Rubriken, wie Musik, Filme,... lassen tief schauen.
      Denn solch Foren werden stets beobachtet.
      Und auch das Pseudonym schützt nicht ein jeden ...
    • Hmmm ich habe diese Videos durch jemanden vor einigen Tagen erhalten und mich hat es geschockt das Ausmass zu erkennen, klar wusste man das ein oder andere aber nicht in dieser tiefe und mit diesem Entsetzen...wenn ich jemanden damit zu nah getreten bin, einfach sagen ich deaktiviere den Post dann sofort...
    • carmen schrieb:

      Warum dieses Forum? Warum seit ihr hier?
      ...den Grad des Wirklichen und der vermeintlichen Fiktion zuverschleiern, zu hemmen?
      Rubriken, wie Musik, Filme,... lassen tief schauen.
      Denn solch Foren werden stets beobachtet.
      Und auch das Pseudonym schützt nicht ein jeden ...


      Liebe carmen

      Es gibt in diesem Forum Bereiche, welche nur ausgewählte Mitglieder einsehen können. Dort werden auch
      andere Dinge besprochen und diskutiert ;)
      Ob deine Worte nun eine gut gemeinte Warnung sind oder eine Drohung, sei dahin gestellt. Wenn dir aber
      die Themen nicht zusagen, dann darfst du sehr gerne einen Thread mit einem Thema deiner Wahl eröffnen.
      Why so serious..!?
    • Fein. Und was gedenkt ihr gegen die Dinge zu unternehmen?

      Lasst mal sehen... volksfeindliche Beschlüsse. Was haben wir denn da? Krankenversicherung für die Leute; einen Staat, der für Arbeitslose aufkommt; Wohngeldämter, die Geringverdiener unterstützen; Schulpflicht für uns, damit wir Lesen und Schreiben lernen... ich fühle mich wirklich extrem schlecht versorgt in unserem Land. Ich kann nicht zum Arzt gehen, wenn ich was habe, ich kann nirgends hingehen, wenn ich Geld brauche, ich habe nie Lesen und Schreiben gelernt... ja ja.
      Ironie mal beseite, kommen wir ans Eingemachte.

      Hellraider schrieb:


      1.Eu-Beitritt das Volk wurde nicht gefragt
      2.Euro Einführung über die Köpfe der Bürger hinweg
      3.Griechenland-Spenden Bürger wurde nicht gefragt
      4.Einsätze der Bundeswehr im Ausland,keine Volksabstimmung
      5.Atomausstieg,Bürger wurde nicht gefragt
      6.Rauchverbot in Kneipen über die Köpfe der Bürger hinweg.

      1. Was ich für vernünftig halte, weil: Die EU nicht ein willkürlicher Zusammenschluss irgendwelcher Länder ist, der aus Spaß den Mitgliedsstaaten irgendwelche kruden Dinge diktiert, sondern steckt vor allem ein geschichtspolitischer Hintergrund dahinter. Dieser Zusammenschluss der Länder sorgt zu allererst mal dafür, dass nicht solche Zustände wie in der Vergangenheit wieder entstehen, die letztlich in der Vernichtung von zwischen 60 und 70 Millionen Menschen mündet und das einfach dadurch, dass die Länder in politischen Verbindungen miteinander stehen und Geschäfte miteinander machen (das reicht in den Wirtschaftsbereich der EU rein: Niemand pisst seinem Partner ans Bein, weder wirtschaftlich, noch politisch) und auf diese Weise u. a. auch eine gewisse Kontrolle ausüben, damit keiner kriegerisch aus der Reihe tanzt. Klappt bis jetzt ganz gut in der EU, oder hatten wir schon den 3. Weltkrieg und ich hab ihn verschlafen?
      Übrigens basiert die EU vor allem auf den Hintergründen der deutschen Historie um den 2. WK (und auch den 1.) rum, es war unabdingbar, dass wir in der EU landen. Und es war auch richtig, sonst wäre Deutschland wieder ein Weltfeind, oder so, wenn wir Pech hätten. Das würde euch jetzt genauso sauer aufstoßen, wäre Deutschland nicht in der EU.

      2. Meiner Meinung nach nicht das schlechteste, denn grade der Euro ist für rechtsradikale Trittbrettfahrer ein tolles Fundament für pseudolegalistische Akklamationen von deren Seite aus. Auch der Euro dient vor allem den Zweck einer europäisch-politischen Einheit, hier greift der Wirtschaftsbereich noch mehr als unter Punkt 1. Zweck war nicht, den Bürger finanziell zu belasten, sondern vor staatenübergreifenden kriegstreiberischen Akten irgendwelcher möglicherweise an die Macht gelangenden rechtsradikalen Politiker zu schützen und die gibts nicht nur in Deutschland; JEDES Land hat mehr und weniger radikale Einwohner.
      Wie viele Bürger haben schon genug politische Weitsicht zu begreifen, dass der Euro auf finanziellem Wege einen grenzübergreifenden festeren Zusammenschluss geben kann? Wem würde ich wohl positiver gegenüberstehen: Einem Land mit meiner eigenen Währung, oder irgendeinem, das da nicht zugehört? Hm... schwere Frage...

      3. Wozu auch? Ich halte Menschen, die die Bildzeitung lesen und morgens am Kiosk ein Bier auf Harz4 Kappe trinken nicht eben für befugt, über unsere finanziellen Mittel zu entscheiden. Krass gesagt.
      Es geht hier um mehr als nur einfach jemandem Geld in den Rachen zu pumpen, auch hier greift wieder der Zusammenhalt der Länder. Wir helfen einander und wollen nicht auseinanderbrechen und im schlimmsten Falle (und Menschen kann man IMMER den schlimmsten Fall zutrauen) plötzlich mitten im Kriegsgebiet zu stehen; habe ich schon gefragt, ob wir schon einen 3. WK hatten? Ja? Fein, dann brauche ich das ja nicht zu wiederholen. Es ist politisches Kalkül, um die Fronten ruhig zu halten. Wo wären wir, wenn wir einen Geschäftspartner einfach rauskicken, ohne ihm die Chance zu geben, sich zu erholen? Dass Griechenland es bis jetzt nicht gepackt hat und daher nun über einen Rauswurf aus dem Euro Griechenlands diskutiert wird, ist eine andere Sache, denn das haben die Griechen sich selbst zuzuschreiben.
      Bekommt ihr deswegen jetzt eigentlich weniger Taschengeld, Lohn oder dürft nicht mehr zum Arzt, weil die Krankenkasse sich querstellt? "Oh, tut uns leid, Sie dürfen dieses Quartal nicht mehr zu Ihrem Hausarzt, denn der Eurorettungsschirm für Griechenland hat unsere Ressourcen für Sie aufgefressen."

      4. Ich war 7 Jahre lang mit einem Offizier zusammen und ich nehme es Joschka Fischer heute noch übel, dass er lachend scherzte:"Das ist der Aufzug in den Krieg.", als er und seine Kollegen damals vor ca. 11, 12 Jahren in den Sitzungssaal gefahren sind, um über eben diese Sache abzustimmen, und die nicht mitbekommen haben, dass Kamera, so wie auch Mikrofon noch auf sie gerichtet waren. Schließlich betraf es mich ja mehr oder weniger persönlich. Ich hätte meinen damaligen Partner verlieren können. Je nach Einsatzgebiet.
      Politisch finde ich die Entscheidung als nicht die schlechteste, auch wenn ich die Erklärung "Wir verteidigen Deutschland am Hindukusch" für total bescheuert halte. Die Bundeswehr war (auch) zu diesem Zeitpunkt politisches Kalkül, es ging darum zu demonstrieren, dass Deutschland sich nicht raushält, weil sie noch in den Nachwehen des 2. WK stecken, sondern dass sie aktiv und positiv helfen. Hätten sie es nicht gemacht, hätte Deutschland im Weltgeschehen wieder nur die Arschkarte gezogen und das wäre euch jetzt genauso wenig recht.

      5. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Als naturliebender Mensch bin ich gegen Atomkraft und mag die hässlichen Windräder, die überall in der Pampa stehen und die Aussicht verderben. Atomkraft ist hübsch billig, aber die Lagerung der Fässer... hu... heikel... da kamen in der Nähe, wo ich früher wohnte, Castortransporte vorbei. Wusstet ihr übrigens, dass Campino von den Toten Hosen auch gegen die demsonstriert? Ja, nein, vielleicht? Wie auch immer, hier sei die Meinung geteilt.

      6. Oh ja, wie ungesund für uns alle O.o Ob mit oder ohne Bürgerentscheid, was fühle ich mich schlecht behandelt O.o Und die Kneipen haben auch alle pleite gemacht, hier steht ja NICHTS mehr, wo man hingehen kann... O.o

      Hellraider schrieb:


      All das wurde umgesetzt ohne den Bürger zu fragen,wodurch eine Entmündigung des Bürgers stattgefunden hat.

      Gott sei Dank, wenn ich mir die Dödel in unserem Land so ansehe... Ich mag keine Entscheidungen von jemandem akzeptieren und tragen müssen, der die Dinge nicht hinterfragen kann und das können nun mal viele nicht. Außerdem kämen die bei ihren Beschlüssen nicht mehr Zurande, wie lange das dann alles dauert...

      Aletheia schrieb:

      Leider haben wir ja unsere direkte Demokratie verloren...und in der Indirekten dürfen sie das ja machen und wir sind zur Ohnmacht verurteilt

      Nein nein nein und nein.
      Die direkte Demokratie hat es in der Vergangenheit erst dazu gebracht, dass die bekannten historischen Ereignisse so eintreten konnten, wie sie es taten. Da muss nur ein Schönredner mit dem rethorischem Geschick eines Goebbels kommen, gepaart mit der einehmenden Ausstrahlung und dem rednerischen Kalkül wie Hitler und wo landen wir dann, wenn die Bürger sich einlullen lassen und entscheiden dürfen? Und kommt jetzt nicht mit "Aaaaaaaaaaber wir... WIR wissens besser..." Nein, wisst ihr nicht. Ich ebenso wenig. Wir wissen eben NICHT besser. Da muss nur einer kommen, der uns nach dem Mund redet und Auswege bietet und was machen wir? Nehmen sie an! So siehts aus, liebe Leute, seit ehrlich vor allem zu euch selbst und erzählt nichts, was der andere nur hören will ;) Der Film "Die Welle" aus den 80ern, basierend auf einem Experiment in den 60ern oder 70ern gibt da einen Superaufschluss drüber, so... "populärwissenschaftlich" betrachtet und für jeden leicht verständlich.
      Und ohnmächtig verdammt zum Zusehen sind wir übrigens nicht. Wir können Volksentscheide machen. Es nutzt nur niemand. Selbst Schuld.
      Übrigens bin ich doch recht froh darüber, dass via Petition die Privatisierung vom Wasser in Deutschland abgewendet wurde... man, wie teuer das dann geworden wäre für eine qualitativ hochwertige Drecksplörre, die unsere Gesundheit ganz toll gefährdet hätte... Feine Sache, so Dinge wie das Internet, Facebook, Twitter, Tumblr, Petitionen... ;)


      Es gibt eine ganz bestimmte, sogar sehr tief in der Historie verankerte Wahrheit: Solange es dem Volk gut genug geht, nimmt es alles so hin wie es ist und begehrt nicht gegen die Herrscher auf. Fragt euch also bitte, wie gut es euch geht.
      Mir geht es recht gut hier, ich bin gesund, ich habe zu Essen, ich habe ein Dach überm Kopf und meine Katzen (die übrigens auch einen super Tierarzt haben) sind versorgt...

      Mit Grüßen ein kleiner Denkanstoß, nicht alles so schwarz zu sehen ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Ghost ()

    • Zu diesem Thema gäbe es noch so viel zu erläutern dass ich hier einen langen langen Text hervorbringen müsste, nur will ich mich nicht unnötig darüber aufregen.
      Ghost hat sich die Mühe gegeben einen lobenswerten Beitrag stehen zu lassen um plumpe Aussagen beiseite zu räumen, auch wenn ich sagen muss dass ich nicht völlig einverstanden bin.

      Jedenfalls lade ich dazu ein, zur weiteren Ergründung der Thematik die Gedankengänge aus der Wissensmanufaktur (wer die nicht kennt soll seine Suchmaschiene fragen) zu untersuchen und zu verstehen.
      Auch da habe ich einige Reserven, es hilft aber um sich ein deutlicheres Weltbild zu machen.
      "Dunkelste Flammen sollen erleuchten die so praechtige Nacht"