Was ist Leben?

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    • Was ist Leben?

      Hallo!

      Was ist Leben? Wie mag selbiges ins Dasein gekommen sein? Sind wir lediglich das Produkt einer unpersönlichen und zufälligen chemischen Evolution? Oder wurden wir vielmehr von einem Konstrukteur intelligent designt?

      Was unterscheidet biologische Organismen (Lebewesen) von technischen Systemen (Robotern etc.)? Wodurch begründet sich die relevante Verschiedenartigkeit von beidem? Primitive Lebensformen wie Einzeller folgen der Determination ihres biologischen Programms (DNA), während Roboter gemäß ihrem elektronisch codierten Programm agieren. Wenn es möglich wäre, einen Roboter zu kreieren, der sich selber mit Energie versorgen kann, sobald seine Batterien an Energie verlieren, käme dieser einer einfachen Lebensform doch schon recht nahe, oder nicht?

      Viele Grüße

      Vampyra

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vampyra ()

    • Mensch - Roboter
      Emotionen - emotionslos
      Blut - blutlos
      organische Hilfe - nicht im biologischen Körper einsetzbar
      DNA noch nicht vollständig erforscht - Schaltkreis von Menschen entworfen
      Mensch stribt irgendwann - Robotter hat Reperaturmöglichkeit auf Dauer

      Leben ist ein Kreislauf. Menschen sterben und neue werden geboren. Ein Kreislauf der Zeit.
      Ein Robotter wird konstruiert, macht seine Tätigkeiten und wird, wenn dieser veraltet Zerschrottet. Eigentlich eine Fehlkonstruktion? Wohl marktwirtschaftlich kaum, doch auch nur eine Konstruktion auf Zeit.

      Wieder aufladende Robotter gibt es schon, wenn man sich der Sonnenernergie belehrt, sieth man das die Technik der Solarenergie, dieses schon vollbracht hat. Trotzdem ist mir der Gedanke etwas zu konfus sagen zu können, das dieses dem Leben doch recht Nah käme. Es ist nur eine ERfindung der Menschheit, die Menschheit ist ein Biologisches Verfahren der Zeit von einfachem Dasein und Forschung.

      Vielleicht könnte man dies besser Umschreiben oder beschreiben, oder besser darstellen, doch die Ansätze finde ich, habe ich doch dargestellt.

      gebissene Grüße LadyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Vielleicht sind Lebewesen, auch Menschen, manchmal ein bisschen wie Roboter. Vielleicht haben die Menschen die Maschinen in Erinnerung an ihre eigenen routinierten inneren Abläufe erschaffen. Aber selbst wenn Roboter sich selbst mit Energie versorgen können, so wie einfache Lebensformen sich ernähren, so ist es doch nicht dasselbe. Sicher maßen die Menschen sich an zu sagen, dass dieses einfach Leben nur von seinen Trieben beherrscht wird. Aber ist das wirklich richtig? Gibt es nicht auch bei diesen simplen Lebewesen noch Unterschiede zu dem sich einfach versorgenden und arbeitenden Roboter? Ich denke schon. Denn nur weil der Mensch etwas nicht weiß, heißt das nicht, dass es nicht existiert. Das zu behaupten liegt lediglich im Größenwahn der Menschen, die sich über alles hinwegsetzen wollen, alles überflügeln wollen. Und das, obwohl sie nur das vorläufige Ende eines Schöpfungsprozesses sind, ob nun rein biologisch oder von spirituellen Wesen absichtlich sei dahingestellt.
      Roboter können niemals sein wie das geschaffene Leben, denn Roboter sind Menschenwerk und die Menschen werden die Schöpfung niemals übertreffen oder ihr gleichkommen.

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • Ich denke der wesentliche Unterschied zwischen Robotern und Lebwesen liegt darin das es dem Roboter egal ist wenn du mit einem Hammer auf ihn einschlägst - er ist emotionslos und stirbt daran nicht. Der Roboter ist für mich nichts natürliches, heißt ja auch nicht umsonst "künstliche Intelligenz". Sicherlich gibt es primitive Lebewesen, die vielleicht keine Emotion haben wie schon angesprochen, aber dennoch sind sie für mich natürlich, da es Lebewesen sind.

      @LadyKathy: Vielleicht sind wir auch nur "entworfen" worden.
    • Roboter können niemals sein wie das geschaffene Leben, denn Roboter sind Menschenwerk und die Menschen werden die Schöpfung niemals übertreffen oder ihr gleichkommen.


      Manche Materialisten würden vermutlich entgegen, dass die Roboter zwar ein Menschenwerk seien, die Lebewesen jedoch nur die Konsequenz einer (zufälligen) chemischen Evolution. Dazu existieren ja bereits Simulationsexperimente mit einer hypothetischen Uratmosphäre.

      Ja, der Gedanke, tatsächlich nicht mehr zu sein als eine Art Bio-Maschine, kränkt vor allem den menschlichen Narzissmus. Aber auf dieser psychologischen Grundlage sollte man nicht argumentieren. Das könnte die Sicht aufs Reale versperren durch selektive Wahrnehmung.

      Allerdings sympathisiere ich auch nicht mit der Vorstellung. Es gibt Lebewesen, die über ein Bewusstsein verfügen, über Selbst- und Weltreflexion. Das kann die Materie nicht erzeugen. Es gibt jedenfalls kein mir bekanntes wissenschaftliches Experiment, welches die Entstehung des Bewusstseins durch Materie oder Energie irgendwie nahelegt. Bewusstsein ist für mich der Geist, der nicht durch das Gehirn entsteht, sondern davon unabhängig ist. Er kann sich jedoch des Hirns und des Organismus bedienen.

    • Ich kann mich mit dem Gedanken der biologischen Maschine schon anfreunden, denn nichts anderes bin ich wenn man es auf den Punkt bringen will. Jedoch habe ich so etwas wie einen Willen und ein Bewusstsein.


      Hm, okay, aber insgesamt bist Du dann ja doch mehr als nur eine biologische Maschine. Man könnte sagen, dass der menschliche Organismus einer Bio-Maschine entspricht, aber nicht das Selbst eines Menschen, sein Bewusstsein, sein individueller Geist.
    • @ Drachir

      Ich habe mir dein Video angeschaut,übel eine voll automatisierte Arbeitsdiktatur,ich habe etwas ähnliches mal in einem Science-Fiktion Buch gelesen.Die Roboter kann man durchaus mit dem einfachen Arbeiter in unserer Zeit/Welt vergleichen der in geringer Position arbeitet.Die Angst des ersetzt werdens und nicht mehr wertvoll zu sein, d.h eine Lebensberechtigung zu haben ist verständlich.Auf der Suche nach Individualität gibt sich der Roboter*obwohl aufgrund seiner Gedanken/Emotionen würde ich eher von einem Androiden sprechen*der Illusion hin sie finden zu können.Das was er für seine eigene Entscheidung hällt,die Eigen-Demontage ist im Grunde vorbestimmt*aufgrund der Fehlfunktionen seines Types*.Es ist aber ein erschreckender Gedanke wenn man überlegt,daß wir Menschen uns auch für so einzigartig halten,und vielleicht auch bloss eine "Fehlfunktion"haben.
      Wenn du fällst ,kannst du die Tiefe in die du stürzt nicht bestimmen,lediglich die Richtung in der du fällst kannst du entscheiden.Auf dem Weg durch's Leben passieren wir zahllose Kreuzungen,doch welcher Weg der richtige ist,erfahren wir erst,wenn wir auf dem falschen Wege angefahren werden.
    • Hellraider schrieb:

      @ Drachir

      Ich habe mir dein Video angeschaut,übel eine voll automatisierte Arbeitsdiktatur,ich habe etwas ähnliches mal in einem Science-Fiktion Buch gelesen.Die Roboter kann man durchaus mit dem einfachen Arbeiter in unserer Zeit/Welt vergleichen der in geringer Position arbeitet.Die Angst des ersetzt werdens und nicht mehr wertvoll zu sein, d.h eine Lebensberechtigung zu haben ist verständlich.Auf der Suche nach Individualität gibt sich der Roboter*obwohl aufgrund seiner Gedanken/Emotionen würde ich eher von einem Androiden sprechen*der Illusion hin sie finden zu können.Das was er für seine eigene Entscheidung hällt,die Eigen-Demontage ist im Grunde vorbestimmt*aufgrund der Fehlfunktionen seines Types*.Es ist aber ein erschreckender Gedanke wenn man überlegt,daß wir Menschen uns auch für so einzigartig halten,und vielleicht auch bloss eine "Fehlfunktion"haben.


      Genau das ist der Punkt, was ist ein normales Leben?Und was macht ein Individuum heutzutage denn noch aus?
      DRACHIR
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    • @'Drachir'

      Normal, definiert doch jeder anders. Es gibt kein, gesamtes normal. Es gibt nur das, was die Mehrheit, für normal hält. Und das, was eben nicht die Eigenschaften dieses Normals besitzt, ist abnormal, nicht normal, übernatürlich, unmöglich, nicht akzeptierbar, es gibt viele Worte dafür.
      Deswegen kann man normal nicht definieren, es sei denn man orientiert sich blind an dem, was man überall am Meisten hört.
      Niemand führt also ein normales Leben, selbst wenn man sein Leben selbst für normal hält, denn es gibt immer kleine Abweichungen, die nicht in die Sparte, Normal passen.
      Da zudem jeder eine andere Sichtweise auf Normalität hat, kann man aus Sicht anderer als total unnormal gelten und sich selber doch für normal halten, bzw. Denken, man führt ein normales Leben.
      Im Grunde gibt es also kein normales Leben.
      Und dadurch kann man auch schon zu der Frage kommen, was macht ein Individuum aus?
      Denn ein Individuum machen ja gerade die kleinen, oder großen Abweichungen des Normals aus.
      So wird es definiert. Aber im Grunde ist die Definition von dem Individuum ja auch fest gelegt worden, dass heißt, man hat die Mehrheit 'normale' Kennzeichen zusammen tragen lassen und diese dann so veröffentlicht.
      So ist also auch ein Individuum, nichts anderes als normal.
      Allerdings kann da ja jetzt was nicht stimmen, denn immerhin macht ein Individuum diese kleine Abnormalität, die bei jedem anders ist, ja gerade aus.
      Etwas, das nicht normal ist, wird gefürchtet, verachtet und nicht respektiert, da es eine Gefahr für den Alltag dar stellt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und etwas, was nicht in seine Routine passt, ist ein Störfaktor.Dann müsste der Mensch also das Indiviuum fürchten, dabei wird doch immer an geprangert, wie wichtig Individualität ist.
      Aber wie kann etwas mit kleinen Abnormalitäten Normal sein?
      Und wie definiert der kleine Teil der Menschen, der nicht mit diese Kennzeichen für Individualität zusammen getragen hat, ein Individuum?
      Oder definiert jeder Individualität anders, weil jeder ein Individuum ist und niemand gleich denkt? Denn das macht ja ein Individuum gerade aus. Oder etwa nicht?
      Oder definiert jeder das Individuum gleich, weil er denkt, er definiert es so richtig, weil die meisten gesagt haben, dass es so definiert wird und der kleine Teil der sich vielleicht irgendwann mal dagegen gestellt hat, in der Masse erstickt worden ist?

      Das sind viele offene Fragen, auf diese es nur schwer eine Antwort zu finden gibt.
      Lange Rede, kurzer Sinn: Man kann nichts definieren, da es immer andere
      gibt, die es anders erklären würden. Fazit: Weder kann man definieren, was normal ist, noch kann man definieren, was ein Individuum ist.
      Man kann nur Vermutungen an Stellen und die Meinung der Mehrheit zusammen fassen.
      Hab keine Angst vor Narben.
      Sie zeigen nur, dass du stärker als das bist, das dich verletzen wollte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Night Angel ()

    • Eigene Gedanken machen das Individium,und die Fähigkeit zu denken,dann wäre demnach ein hochentwickelter Roboter wie der in Drachier's Video auch ein Individum.Auch er glaubte eine eigene Person zu sein,weil er dachte,daß nur er diese Gedanken besässe.Wir Menschen denken auch,daß wir unsere Gedanken alleine denken,aber was ist,wenn das nicht stimmt und wir auch nicht erkennen,daß wir gar nicht so individuell sind?
      Wenn du fällst ,kannst du die Tiefe in die du stürzt nicht bestimmen,lediglich die Richtung in der du fällst kannst du entscheiden.Auf dem Weg durch's Leben passieren wir zahllose Kreuzungen,doch welcher Weg der richtige ist,erfahren wir erst,wenn wir auf dem falschen Wege angefahren werden.
    • Mit ist gerade auf gefallen, dass ich und Hellraider oder auch Entgiftet Individuum anders definieren. Hellraider und Engiftet sagen, es seien die Geanken, die eine Individuum zu dem machen, was es ist, ich sage es sind die kleinen unterschiedlichen Abweichungen von dem Norm.
      Somit hätte sich dann also meine These bestätigt, dass man etwas nicht einheitlich definieren kann.

      Aber das ist grad nicht das Thema:)

      @Hellraider

      Nun ja, wenn der Mensch erkennen würde, dass dies nicht so ist, dann würde das vielleicht den Untergang für die Menschheit bedeuten.
      Allerdigns kommt mir gerade ein ganz banaler Gedanke:
      Macht man nicht einfach eine Beispielumfrage?
      Man nimmt einen etwas komplexeren Gedanken, einer Person und fragt, wer auch schon an soetwas gedacht
      hat...könnte man so nicht eigentlich ganz schnell heraus finden, wie individuell dee einzelne Mensch ist?

      Also irgendetwas stört mich an diesem Gedanken, bzw. an dieser Idee...es ist zu...einfach...

      (Entschuldigjng übrigens, dass sich da ein paar Rechtschreibfehler oder dergleichen ein geschlichen haben, aber meine Handy macht es mir mit seiner Blöden Autokorrektur nicht gerade leicht)
      Hab keine Angst vor Narben.
      Sie zeigen nur, dass du stärker als das bist, das dich verletzen wollte.
    • Habe mir jetzt mal Wikipedia ein wenig heran gezogen...Ein Individuum wäre demnach ein Einzelding mit klar unterscheidbaren Identitätskriterien, dieser Ausdruck wird insbesondere auf den Menschen angewendet, um sie als moralische Subjekte zu kennzeichnen, dabei wird der Begriff weiter verfeinert zu Personen. Diesen Personen werden zudem individuelle Eigenschaften, Interessen und Besonderheiten von denen der Bevölkerungsgruppe der sie entstammen, abgegrenzt und als subjektive Elemente der Persönlichkeit der Individualität zugerechnet.

      Jedoch gibt es zu jeder Zeit individuelle Deutung zu dem Begriff Individuum, abhängig vom Zeitgeist, der geltenden Philosophie, Religion, Politik, Moral etc.
      In jeder Fachwissenschaft gibt es durch die unterschiedlichen Betrachtungspunkte die unterschiedlichsten Deutungen des Begriffs.

      Daher müsste man bevor man den Begriff an sich deuten möchte, erstmal sich einigen aus welchen Blickwinkel man es betrachten möchte, also eingrenzen und dadurch definieren.

      Bei dem Begriff Normal mit seinen Synonymen gewöhnlich, geistig gesund, regelrecht, typisch, üblich, vorschriftsmäßig, kann man sich bereits ableiten, das hier ebenso erst definiert werden muss, welchen Blickwinkel man näher betrachten möchte und soweit ich das verstehe, reden wir hier über die soziale Norm, welche zu jeder Zeit, in den einzelnen Gesellschaften, geltende Vorschriften, welche das Sozialverhalten betreffen, umfassen.

      Normen sind Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten von Individuen. Die Verbindlichkeit dieser Erwartungen variiert und ist zu unterscheiden von vernunftgemäßer Gewissensprüfung von Handlungen also der Moral, der Ethik und dem kategorischer Imperativ.

      Wir erlernen die für unsere Zeit und unsere Gesellschaft geltenden sozialen Normen durch die Erziehung unserer Eltern, sowie durch die Sozialisation in der Schule, so dass sich die Individuen im Laufe der Zeit, entsprechend ihrer geistigen Fähigkeiten, immer mehr der Gesellschaft anpassen, so dass man als Erwachsener die meisten Normen kennt und beachtet, damit wir nicht unangenehm in der Öffentlichkeit auffallen. Es gibt Kann, Soll und Mussnormen, dies sind von der jeweiligen Gesellschaft festgelegte Regeln die das Miteinander in der Gesellschaft bestimmen durch Sitten und Gebräuche oder Verbote und Gesetze.

      zurück zu der Frage,
      was ist normales Leben? Und was macht ein Individuum heutzutage denn noch aus?


      Im Moment gehen wir gerade durch eine Zeit, welche von Menschen definiert wird, die durch Neuerungen, Reformen, Ego-Transformationen, Brüche mit alten Traditionen, Umwälzung der überlieferter Normen sowie durch die Zerstörung von morschen Weltbildern, zusammen mit einem sehr revolutionäres Bewußtsein und engagiertes Zeitgeistverständnis durch dem Vorhandensein von apokalyptischen Visionen geprägt sind. Wir erleben alle einen kompletten Umbruch.

      Sprich man kann im Moment noch nicht genau sagen, wohin die Reise gehen wird, da alles noch in der Phase der Zerstörung ist und erst in den nächsten Jahren werden neue Strukturen entstehen, sich neue Ausprägungen genauer heraus kristallisieren, sicher könnte ich jetzt die Glaskugel zur Hand nehmen und eine Deutung auf Grund von früheren Umbrüchen und deren Weiterentwicklungen vornehmen, aber dies halte ich für sehr gewagt, aber nichts desto trotz versuche ich mich darin, angelehnt an esoterischen Verständnismodellen von der jetzt anbrechenden Zeit.

      Da fallen Begriffe wie es beginnt eine Ära des Nonkonformismus und des Individualismus, sie wird geprägt sein von Eigenschaften wie Toleranz, Offenheit und Weltbürgertum, Humanistische Werte, Idealismus, Altruismus. Utopische Gesellschaftsmodelle entwickeln sich, Forschung und Wissenschaft treiben mit neuen Inovationen ihre Entwicklung voran.

      Auch die Menschheit wird von diesen Auswirkungen direkt betroffen sein, durch die weltweite Vernetzung und Globalisierung, wird eine Basis geschaffen, um die Probleme der Menschheit gemeinsam zu lösen, aber mit diesem erstarkten Individualismus, wird gleichzeitig ein gefährliches egoistisches Denken gefördert, daher wird diese Individualität über die Einheit siegen, damit meine ich das gross herangewachsene Verbindungen, zum Beispiel Landesverbände dadurch in kleine individuelle Teile zerfallen werden.

      Die Menschen entwickeln einen Geist und ein Gemüt welches hochempfindsam wird. Diese neue Generation wird ein einziges Bündel Sensibilität sein. Unsere Vorstellungskraft wird in einem unvorstellbarem Maße anwachsen, seit Jahren ist jetzt bereits eine starke Empfindsamkeit unter anderem als das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) bekannt. Eltern versuchen durch ihre Überforderung mit dieser Situation, ihre Kinder mit Psychopharmaka zu behandeln, in der Hoffnung eine für die Gesellschaft erträgliche Dämpfung eben dieser Sensibilität zu erreichen. Auch die nicht von äußeren Auffälligkeiten betroffenen Kinder sind wesentlich sensibler, als ihre Eltern, sie ertragen die Realität nur durch massive Nutzung von elektronischer Unterhaltungsmedien.

      Die Individualität entwickelt sich in einer Spirale und wird dadurch immer schneller zunehmen. Die inneren Herausforderungen welche wir an uns stellen, empfinden wir als Anpassungsdruck von aussen kommend. In Wahrheit aber entsteht dieser Druck von Innen, zumindest in unserer reichen Industriegesellschaft. Wir denken, dass wir lediglich auf äußere Umstände reagieren, auf Zeitdruck, Anforderungen, Geldmangel, usw. Aber diese Bedingungen sind beliebig austauschbar, jedoch unsere Probleme bleiben weiter bestehen.
      Genauso ergeht es uns mit unsere Beziehungen, die uns mit jedem sogenannten Lebensabschnittsgefährten, immer wieder neu an unsere eigenen Probleme heranführen. Dauerhafte Beziehungen zu führen scheint mittlerweile fast unmöglich zu sein. Jeder Mensch verändert sich, muss sich verändern und dies in einem Maße wie es vor kürzester Zeit noch undenkbar gewesen wäre.

      Wir leben in einer wirtschaftlich und politisch extrem angespannten Zeit. Das globale Wirtschafts- und Bankensystem ist in seiner schwersten Krise, die in dem System selber ihre Ursache hat. Es sind grosse Variationen von einem zeitlich begrenzten Zusammenbruch der Weltwirtschaft bis hin zu einer Umkehr des bisherigen vorherrschenden weltweiten Machtgefüges, ist alles möglich. Alte nationale und religiöse Bindungen lösen sich auf, jedoch sind die neue kulturelle Identitäten bisher noch zu schwach, um diese Lücke aufzufüllen.

      An den Bruchstellen unserer Wohlstandsgesellschaft, kommt es zu Dauerkonflikten und Kriegen. Tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen liegen unmittelbar vor uns und es wird sich bald zeigen, ob wir Menschen tatsächlich bereit sind, die alten Machtstrukturen zu überwinden, um zu neuen gerechteren Formen des Zusammenlebens zu finden.

      Selbst unsere Erde ist dabei ihr elektromagnetisches Feld umzupolen, nach neusten geologischen Erkenntnissen kommt es ca. alle 250.000 Jahre zu einer Polumkehr, die während einer Übergangszeit von 3000-4000 Jahren starke Schwankungen des Magnetfeldes der Erde auslöst. Unser Organismus ist auf das magnetische Feld der Erde abgestimmt und Veränderungen haben Auswirkungen auf uns, die noch nicht absehbar sind, Grenzwissenschaftler gehen von Einflüssen auf die Psyche, auf Stimmungen, aber insbesondere auf Wahrnehmungen von Zeit und Realität aus. Dies könnte eine Erklärung sein, wieso so viele Menschen den Eindruck haben, unter permanenten Zeitdruck zu stehen.

      Aber wir werden es wahrscheinlich nicht mehr in unserer begrenzten Lebensspanne erfahren, wie es ausgehen wird, aber ich denke wir dürfen gespannt sein, sind wir alle doch die Initianten dieser neuen Entwicklung...

      Wow doch soviel Text :wacko: ich hoffe man kann meinen teilweise sehr wirren Gedankensprüngen und Ausführungen einigermassen folgen und verstehen auf was ich hinaus möchte, es liegt alles in unserer Hand mit jeder Entscheidung die wir treffen, bestimmen wir, wie unser weiteres Leben wird, daher seid mutig und neugierig, doch immer mit Herz und Verstand.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aletheia ()

    • Der Beitrag von Aletheia gefällt mir weitgehend sehr gut, ich habe nur wenige Anmerkungen zu machen.

      Die Erste: Wikipedia: Bitte nehmt das nicht als Quelle oder Maß der Dinge, Wikipedia ist fehlerhaft. Warum? Weil jeder Hinz und Kunz seinen Senf in den Beiträgen dazugeben kann und ich habe schon öfter Fehler in den Inhalten gefunden, freilich nur auf meinen Fachgebieten, weil ich da nunmal Ahnung habe, auf anderen halt nicht. Wiki kann man als erste Anlaufstelle nehmen, klar, aber wenn m an sichere Angaben haben will, muss man sich Quellen suchen und das ist Wiki eben nicht ;) Sorry wenn ich da grad so kleinkariert reagiere, aber es ist mit Wiki eben so, wie es ist.

      Das Zweite: Normen. Normen sind nicht Erwartungen an die Menschen, sondern die Werte sind es. Die Gesellschaft wird vom Werte und Normen-System bestimmt, was wiederum vom Mensch gemacht wird, es ist ein Wechselspiel, das durch demografische Ereignisse bestimmt wird und durch kleinere Instanzen wie Medien. Politik steckt auch viel dahinter, die mit dem demografischen Ereignissen in Verbindung stehen. An dieser Stelle sehe ich mich also nur insofern genötigt, eine Richtigstellung zu machen, als dass es schlicht Werte sind, durch die die Erwartungen an den Mensch als soziales Wesen gestellt werden. Die Normen stellen den Ist-Zustand dar, wenn man so will. Wir versuchen, die Menschen anhand von (von uns gemachten) Werten zur Norm zu erziehen, die bereits besteht. Die übrigens mit sich verändernden Wertehaltungen auch Veränderungen unterliegen.... hum, das ist ein weitreichendes Feld. Wenn man den Weg andersrum geht, kann man auf gewisse Weise schon hineininterpretieren, dass die Normen die Erwartungen der Gesellschaft sind, aber davor stehen eben noch die Werte. Es geht mehr oder weniger Hand in Hand miteinander.

      Drittens: An den Bruchstellen unserer Wohlstandsgesellschaft kommt es zu Dauerkonflikten und Kriegen.
      Darf ich an dieser Stelle fragen, was in diesem Sinne die Bruchstellen sind? Das würde mich jetzt wirklich interessieren! Bevor ich hier irgendwas erzähle, was am Ende entweder genau das trifft, was Aletheias Aussage trifft, oder völlig von abgeht XD
      Sagen kann ich aber, es gibt nur eine Machtstruktur und es wird sie immer geben: Herrscher und Beherrschte. Dadurch definiert sich eine Gesellschaft, einzig ändern sich die Herrscher. Die können sein Kaiser, Könige, Pharaonen, Diktatoren, Prinzregenten, vom Bürger eingesetzte Mitbürger (mein Lieblingsbeispiel Französische Revolution), Präsidenten und so weiter. Der Name ändert sich, aber letztlich nicht die Tatsache des Herrschens. Mit der jeweiligen Herrschaftsform ändert sich die jeweilige Landespolitik, aber eines wird immer sein: Es wird immer diese Struktur gegeben, aus einfachen Gründen heraus: Selbstverwaltung funktioniert nicht. Hat die Vergangenheit mehrfach gezeigt, denn ab einem betsimmten Punkt wird der Mensch entweder korrupt, oder er wird quasi größenwahnsinnig und/oder bringt in der Angst vor Diebstahl seines Gutes oder aus Angst um Leib und Leben in einer solchen Anarchie einfach jeden um, der ihm verdächtig scheint. Ob wir wollen oder nicht, wir brauchen Werte, Normen und Gesetze ebenso, wie wir einen wortgebenen Vorstand brauchen, der die Konflikte zumindest innerhalb der eigenen Reihen besser im Griff hat als wir sie ohne diese Dinge hätten. Es ist wie ein sich selbst ordnendes Gefüge: Im Chaos sucht der Mensch einen Punkt zur Orientierung, um wieder einigermaßen Ordnung zu bekommen. Ziemlich einfache Tatsache.

      Viertens: Tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen liegen direkt unmittelbar vor uns.
      Och naja, sowas liegt immer vor den Menschen, weil die Welt in einer permanenten Veränderung ist, ansonsten hätte die Menschheitsgeschichte es nicht von der Antike und noch davor bis in die moderne Zeit geschafft. Jedes Problem und jeder Konflikt ist nur ein Kind seiner Zeit, es variiert immer ein bisschen, was (ebenfalls) von den demografischen Gegebenheiten abhängig ist und von der jeweiligen Staatsform, aber eines sei mal sicher: Vorhanden ist sowas immer. Wir haben jetzt eben das von Aletheia genannte... was so neu aber auch nicht wirklich ist. Im Prinzip wiederholt sich alles in leichten Variationen, der jeweiligen Zeit angepasst.

      Wie schlägt man jetzt eine Brücke zu "Was ist Leben"? Leben ist ein biologischer Prozess, der sich durch die Zeit zieht und sich immer anpasst in den Kleinigkeiten, die das Individuum ausmachen. Ansonsten wäre es vielleicht noch ganz angebracht, nach dem Sinn des Lebens oder dem Urknall zu fragen, da diese Frage hier eine recht allumfassende ist^^ Und bei meinen aufgeführten Punkten ist es wie mit allem: Da hätte ich noch ne Menge mehr zu sagen, in verschiedene Richtungen hin, aber ich habe grade keine Lust -.-

      Aletheia, dein Beitrag war zumindest mir nicht zu lang und ich habe ihn gern gelesen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ghost ()

    • Deine Korrekturen sind sehr passend Danke Dir Ghost

      Mit den Bruchstellen meine ich die Gefälle der Auswirkungen der verschiedenen Lebensformen aufeinander ...grrr ich habe es im Kopf und weiss nicht wie ich es in Worte formen soll...hmm ich versuche einfach das Bild zu beschreiben, also ich sehe eine Art Pyramide, verschiedene Schichten an den Rändern wo sie aufeinanderstossen, werden stets Kämpfe ausgefochten, den Auf und den Abstieg einer bestimmten Gruppe, einem bestimmten Verband betreffend. Wobei das nur ein kleiner Blickpunkt vom Ganzen ist, den es wiederholt sich auch im Grossen.

      hmmm ich glaube ich darf heute nichts mehr schreiben, irgendwie fühlt sich meine Hirnmasse gerade an wie geschmolzene Plastik...entschuldigt mich...
    • Das mit der Pyramide ist nicht ganz so abwegig, es gibt sogar eine Grafik in der Form, die die Gefälle der Gesellschaft im ausgehenden Mittelalter zum Übergang zur Frühen Neuzeit zeigen. Der Adel besetzte etwa ... hu.... wenn ich die Zahlen mal noch genau wüsste o.o Der Adel nahm etwa 0,1 bis 0,2 Prozent der Bevölkerung ein, Der Klerus hatte ca. 0,8 Prozent und der ganze arme Rest gute 98 bis 99 Prozent. Der Adel war (wegen der geringen Bevölkerungsdichte) an der schmalen Spitze der Grafik, darunter der Klerus und darunter der arme Rest. Nun ja, es passte als Pyramide auch ganz gut, weil der Adel herrschte und die Kirche unterstützte - die wiederum Einfluss auf den Adel hatte XD - und der arme Rest eben unter allem stand.
      Meinst du so etwas in etwa? Oder auch Interkulturell? da gehts ja auch ab.

      Macht nichts, ich bin derzeit krank und muss sehen, dass ich was vernünftiges getippt bekomme XD