Musik und Gruppierungen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Musik und Gruppierungen

      In jeder Gruppierung gibt es Musik und zu jeder Musikrichtung gibt es Gruppierungen.
      Oft ist es ja auch so, dass die Musik die wir hören entscheidet ob man "dazu passt" oder nicht.

      Nun stellt sich die Frage: Entscheidet unser Musikgeschmackt, in welche Gruppierung wir gehören oder umgekehrt?

      Wie seht ihr das?

      Mit Grüssen...
      Deamina

      PS: Mir ist bewusst, dass dies nun stark ins "schwarz-weiss"-Denken geht.
    • RE: Musik und Gruppierungen

      Ich finde das auch immer doof.

      Gerade ich, wo ich nun über Jahre hinweg Musik im Webradio sende, spüre ich es immer mehr, dass unterschieden wird.


      Schade :(
    • @Arbogaz

      Ja in Deinen Metier ist es um so schwieriger. Ich persönlich verstehe das nicht, weil ich meine Musik meiner Stimmung anpasse und, behaupte ich nun einfach, sehr offen und vielseitig bin.

      Wie schaffst Du es denn alle zufrieden zu stellen? (Unmöglich? ;) )
    • Ich finde ebenfalls dass die Musik nicht entscheiden sollte in welche Gruppierung wir passen. Da ich zum Beispiel die Musik die ich höre unter anderem davon abhängig mache, welche Stimmung ich gerade habe. Dabei ist mein Musikspektrum recht groß. Ich höre alles mögliche von Metal und Darkwave über Punk, Trance bis zu Folk und Pop und sogar Hip Hop.
      Die Schatten sind mein,
      das Leben die Wölfe,
      der Wald mein Zuhause!
      _________________________
      Andere Sicht,
      Anderes Verhalten,
      Falsche Welt....
    • @Shadow

      Ich bin der Meinung so sollte es auch sein. Aber ich habe des Öfteren schon anderes erlebt. Dazu kann das ganz schön ausarten. Unglaublich aber wahr...

      @ll

      Um wieder etwas ins "schwarz-weiss-denken" zu wechseln: Wenn wir nun offen sind, was den Musikgeschmack angeht. Suchen wir dann nicht auch Leute die, welche vielseitig in der Musikwahl sind? Ist es somit nicht wieder eine Gruppierung?
    • Also ich finde auch, dass weder die Musik die Gruppe bestimmen sollte noch andersherum. Bei mir ist es in jedem Fall nicht so. Sicher suche ich gerne nach Gleichgesinnten, aber die sind bei meinem vielseitigen Musikgeschmack auch nicht schwer zu finden. Für mich kann ich auch definitiv sagen: Am Anfang war die Musik.
      Was ich allerdings glaube ist, dass unser Charakter entscheidet, ob wir uns auch Menschen nähern, die einer anderen Gruppierung angehören und einen anderen Musikgeschmack haben als wir. Man kann auch ähnlich denken ohne dieselbe Musik zu hören und dieselbe Musik hören ohne auch nur im Ansatz ähnliche Vorstellungen vom Leben zu haben.
    • du selbst gibst die gruppierung vor,wo du dich mit deinem musikgeschmack dazu zählst oder nicht.
      ob und wie du dazugehörst im blickfeld anderer steht auf einem anderen blatt
      --->X Homo Futura - Komm in mein Labor ...und so erschaffe Ich dich neu , aus dem besten dieser Welt....von Einstein das Gehirn und von Dali die Inspiration , von Chaplin den Humor und von Jesus die Vision , von Betty Davis die Augen und von Adam die Potenz , von Adolf Hitler den Ehrgeiz und von Mahatma Gandhi die Konsequenz X<---
    • Ein sehr Spannendes Thema

      Zu jeder Musikrichtung gibt es Gruppierungen - Ja dem Stimme ich zu.(Ja allein so eine Band ist ja schon eine Gruppierung :) )
      Aber ob es zu jeder Gruppierung auch Musik gibt das ist eine schwere Frage .... z.b. die Vampyrscene gibt es Typische Vampirmusik - Ich denke nicht denn ich musste Feststellen das die Musik die Vampyre hören nicht unterschiedlicher sein könnte.

      Musik transportiert Emotionen und Gedanken(in den Texten z.b.).
      Man kann also über die Musik Eingang zu einer Gruppierung finden mit der man Etwas gemein hat, und sei es auch nur das gefühl, in dem Moment wo man zusammen die Musik hört. Ich denke die Musik die wir hören hängt damit zu sammen wie wir Fühlen und Denken nicht unbedingt mit der Aussage aber dann mit der Art und Weise.

      Ich selbst habe die Erfahrung gemacht das in Scenen in denen ich mich aufgehalten habe aber wo mir der bezug zur Musik fehlte ich nur sehr schwer kontakt zu den Einzelnen Mitgliedern bekommen habe, man fand keinen Zugang. Wohingegen ich in einem Anderen zusammenhang durchaus zugang zu den Menschen finden konnte und dann feststellen musste das ihre Art und Weise zu denken sich sehr grundlegend von der Meinigen unterscheidet.

      Ich denke einfach das Musik den Bewustseinszustand verschiedener Menschen annährt so das sie mit Weniger missverständnissen Kommunizieren können.

      Musik verbindet menschen die auf eine schwer greifbare art und weise etwas gemein haben, für einen Moment.

      Unser Musikgeschmack entscheidet sicher darüber(wenn nicht allein) welcher Gruppe wir uns nähern wenn es eine Musikzentrierte Gruppe ist, es Bleibt also nur ein Aspekt, wenn man sich mit den Inhalten dieser Gruppierung nicht wohl fühlt wird man wohl ehr wieder das Weite suchen, außer man ist ein Mensch der die Estetik über die Inhalte Stellt dann ist die Musik neben anderen Estetischen Merkmalen natürlich das Zentralste.
      Musik ist aber ein Guter filter aus den Millionen gruppierungen die es gibt eine zu finden in dem Man weitere gemeinsamkeiten vermutet.

      Oft habe ich auch erlebt das wenn ich mich in Gruppierungen bewegt habe dessen inhalte ich überwiegend teilte und ich mit der Musik weniger anfangen konnte das es unterschiede in der art und weise des vorgehens gab.

      Ich komme zum Schluss das Musik uns mehr über die Art und weise sagt als die Inhalte einer Gruppierung.Daher ist sie nichts weiter als ein Indikator ob man zu einer Gruppierung passt, ob wir etwas in uns wiederfinden von unserem inneren was wir mit dem inneren des gegenübers teilen. Musik kann aber auch eine Bajere sein und z.b. bei Gleicher einstellung unterschiedliche Generationen von einander Trennen, dann sagt sie aber bajeren vorraus.
    • Ich kenne viele Goths bzw. Vampyre die nicht unbedingt Gothicmusik hören sondern zum beispiel Klassik. Ich denke die Entscheidung zu etwas bzw. zu einer Einstellung entscheidet nicht die Musik zu der Richtung sondern ob man sich mit dem Sinn der Einstellung identifiziert. ich kaufe auch nicht im teuren Laden weil er die bessere Musik hat bspw.
    • Ich denke nicht, dass man da unterscheiden kann.
      Da bin ich vielleicht auch ein gutes Beispiel.
      Beispiele von Musik die ich höre:
      Post-Hardcore, Klassik, Dubstep, K-Pop
      Die Musikrichtungen haben so gut wie GARNICHTS miteinander zu tun. Und trotzdem höre ich die alle. Deshalb kann man einen Menschen auch nicht anhand von Musik in eine Gruppe einsortieren. Ob jetzt aber Menschen in bestimmten Gruppen manche Dinge lieber hören, kann ich nicht beurteilen, da ich "Vampyr" nicht als Gruppe sehe und mich auch nicht in eine einsortieren würde. :)
      Auch ist das vielleicht nicht eigentlich Liebe, wenn ich sage, daß Du mir das Liebste bist; Liebe ist, daß Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle. - Kafka
    • Gumiho schrieb:

      Die Musikrichtungen haben so gut wie GARNICHTS miteinander zu tun. Und trotzdem höre ich die alle

      Na und ? Du hörst doch auch nicht Musik all dieser Stile zur gleichen Zeit oder ? Musik sagt etwas über den anderen aus aber Nur für den Moment. Es wäre unsinnig wenn die Musikstile die wir hören mit einander etwas zu tun haben müssten. denn sie representieren eventuell ja die Fasseten unserer selbst also müssen sie weder gleich noch gegensätzlich sein.

      Was ich noch sagen wollte nicht jede musikalische Gruppierung ist offen gegenüber den Optischen Stielelementen der anderen, das kann sehr störend sein wenn man das gefühl hat sich maskieren zu müssen nur weil man eben z.b. konzert aufsucht ....
    • Musik ist wie Mode es gibt Trends was schick ist egal in welcher Gruppierung ich glaube ich habe mich da etwas abgegrenze davon immer das zu hören was wohl zu meinem Typus passen sollte laut Trend.Ich bin weit gefächert was das ganze angeht.</iframe>
    • @Drakan ... wenn du musik hörst möchtest du dadurch keine emotionen wecken oder sonnstwie auf dich einwirken, so das du die musik auswählst nach dem kriterium der zu beabsichtigenden wirkung ? kann es passieren das dieses kriterium eine gewisse überlappung mit dem stil aufweist den du für den moment für dich auswählst ?
    • Erster Punkt definitiv nein man versucht durch Musik nur unbeabsichtig Emotionen zu wecken nicht beabsichtigt wenn man sie selbst hört. Der Kernpunkt steckt darinn das man Musik auswählt die einem gefällt das heisst aber nicht das sie zum Stil passt oder zur Einstellung die man selbst vertritt. Politische mein ich damit nicht Eher eine Lebenseinstellung. Ich höre also Gothmusik und zähle mich nicht wirklich dazu zum beispiel. Ohne wenn und Aber ich mag es dunkel aber das macht mich noch nicht zum Goth. Allen falls zu einem Menschen der das Dunkle mag vielleicht auch etwas das Morbide aber ich denke dazu gehört mehr als nur die Musik zu hören wie gesagt. Musik weckt Emotinen das ist klar aber ob die auf eine bestimmte Lebenseinstellung abzielen sollen ist fraglich. Es gibt sicher auch den ein oder anderen Goth der Schlager , Walzer oder Techno hört weil er es mag und trotzdem Goth ist.</iframe>
    • Nicht die Musik macht die Szene, sondern die Szene die Musik.
      Wer noch Einstürzende Neubauten, Clan of Xymox, the Cure etc. hört und es mit den aktuellen Out of Line Sound vergleicht, der wohl irgendwo zwischen Aggrotech und poppigen Chris-Pohl-Projekten liegt, merkt vermutlich, dass auch der "Sound der Szene" keineswegs konsistent und dauerhaft ist. Damit will ich nicht sagen, dass früher alles besser war. Die 80er und die Generation kalter Krieg sind vorbei und es wäre ja furchtbar, wenn wir auf der Stelle treten würden.
      Aber der Punkt ist: Das was wir heute als Gothic erachten ist genauso vergänglich und substanzlos, wie die Chart-Musik.

      Man kann aber letzten Endes nicht abstreiten, was hier diskutiert wird: Musik hat einen empfindlichen Einfluss auf unsere Empfindungen. Mehr noch: Musik kann wie Essen, Sex und ... was auch immer ihr so zu euch nehmt... im Belohnungssystem eine Ausschüttung erzeugen. Bei manchen Menschen ist das stärker, bei anderen schwächer. Und es kommt natürlich auf die musikalische Nähe an - das hat wieder was mit unserer Einstellung zu tun: Also was wir uns als Welt- und Selbstbild sozialisiert haben. So ist es also nicht ungewöhnlich, dass ein Mitglied der Szene auch die entsprechende Musik hört (eine geringe Selbstindoktrinierung/Sozialisation dazu ist natürlich nicht ausgeschlossen).

      Was mich angeht- da mein Welt- und Selbstbild ohnehin etwas durcheinander geraten ist, lässt sich das vermutlich auch an meiner musikalischen Vorliebe ablesen. Schön wäre es ja, wenn mir nur ruhige klassische Musik, oder meinetwegen noch gute Goth-Klassiker gefallen würden.- Was ich zwar selten noch höre, aber nein- meine musikalische Liebe beehrt gerade alles aus der Elektronik Szene - Dubstep, Drumstep, Drum'n'Bass, progressive House, progressive Trance, UK Hardcore... denn ich habe vor einigen Jahren festgestellt, dass ich unendlich viel Energie aus dieser Musik ziehen kann - was für meinen bemitleidenswerten Mitbewohner wie ein Unfall klingt, ist für mich das, was für viele hier das Blut ist. Auch wenn das nur sehr selten jemand nachvollziehen kann.
    • Ich sehe es so:Musik hat zwar eine "gewisse" Anlehnung an eine Szene ist aber kein eindeutiges Symbol für eine Zugehörigkeit zu einer Gruppe.Musik ist vor allem eine individuelle Sache,jeder mag andere Interpreten,Texte und Melodien.Sie kann zwar eine Richtung aufweisen,aber sie in eine Schublade als Aushängeschild zu verwenden liegt mir fern.Jeder sollte seine Zugehörigkeit zu einer Gruppe nicht daran bemessen was er/sie für Musik bevorzugt.Bei vielen Menschen richtet sich die gehörte Musik ja auch nach der momentanen emotionalen Laune oder Verfassung.So kann ein Schlagerfan durchaus auch mal etwas kritisches oder nachdenkliches hören und ein Gothic etwas fröhliches,wenn ihm/ihr danach ist.
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Death