Unwissende Gesellschaft

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Unwissende Gesellschaft

      Ich erlebe es immer wieder, ob selbst oder durch Freunde oder Bekannte, wie wenig die Besellschaft weiß. Ich meine, ach wei sollte es auch anders sein, über die Unwissenheit gegenüber Behinderten. Ich frage mich bis wahrscheinlich in den Tod hinein, warum diese menschen nicht einfach akzeptiert werden und so genommen werden wie sie sind. Man ist doch eigentlich wie die anderen auch, nur das ein oder 2 Sinne fehlen. Sei es das jemand Taub ist oder Blind oder Beides oder Rollstuhlfahrer. Sicherlich muss man einen Unterschied ziehen zwischen geistigbehinderten und halt denen, denen halt Motorische Schwierigkeiten anliegen oder halt einfach nur Sinne fehlen.
      Viele wissen auch nicht was bestimmte Zeichen bedeuten, die ein behindertet mensch trägt oder bei sich hat.

      Wie seht Ihr das? Was wisst Ihr? Was ist euch unklar?

      Nehmt Stellung!

      gebissene Grüße LadyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Ich habe schon personen erlebt(z.b. vampyre) die das mensch sein an sich eine behinderung ist weil einem die richtigen sinne fehlen.(zu schwache sinne,oder das bewustsein, oder der instinkt fehlen).

      Daher meine Rückfrage kannst du die "Normalen" nicht einfach nehmen wie sie sind, und sich über sie informieren, mit ihrer Unwissenheit, sie können das halt mit ihrem Bewustsein nicht sehen erst dann wenn es ihnen jemand erklärt, ich finde du zeigst mit diesem verlangen die gleiche Unwissenheit wie die Gesellschaft den Behinderten gegenüber.

      Ich finde es irgentwie interessant das gerade in diesem Forum so eine frage aufkommt. Und man sich nicht sagt im verschwiegenden "bin ich doch froh das man eben meine fehlenden sinne nicht ausnutzt um mich zu jagen".

      Tja ich selbst habe nichts gegen behinderte ich denke das gerade fehlende sinne eben einen anderen blick eröffnen so können gespräche sehr bereichernt sein, ich würde mir nur wünschen man wäre auf der anderen seite ebenso offen. Und solange man mit einandere irgentwie kommunizieren kann ist alles gut :)
    • Heute ist ein ganz besonderer tag oder der Auftakt zu einer ganz besonderen Zeit für menschen mit körperlichen Einschränkungen( gefällt mir besser weil nicht ich bin behindert sondern mein umfeld behindert mich ) Europäischer Protesttag zur Barrierefreiheit. Ich denke mal das du das Thema ansprichst weil du selbst in das Thema mit einfliesst. Ich finde das gut das das auch hier mal zur sprache kommt. Es ist ja auch eine Form von anders Leben. Diese Form kann man sich nicht aussuchen wie vielleicht für den ein oder anderen auch der Vampyrismus. Fragen habe ich eigentlich zu dem Thema nicht da ich ganz gut im Stoff stehe.
    • @Nebelkerze
      Um zum Bereich der unwissenden Gesellschaft zu kommen. Ich kenne ja beide Seiten, einmal die der Behinderten/ Eingeschränkten und der in "" Normalen. (Na wer ist nocrmal...anderes Thema, ich denke Ihr wisst schon wie ich das meine)

      Es gibt ja unterschiede zwischen sich dafür Interessieren und nicht fragen oder sich evtl interessieren aber "doof anmachen" Somit klärt man denjeinigen auch anders auf.

      @Drakan

      Das ich dies Thema eröffnet habe, weil ich da selbst mit einfließe ist gar nicht einmal so verkehrt. Da liegst du schon richtig. ICh finde es auch gut, das du es gut findest, dass dies hier angesprochen wird. Falls du Fragen haben solltest, frag einfach.


      Das Fragen gilt auch für die weitere Mietgliedschaft.
      Aber Drakan hat auch etwas geschreiben was ich auch teile und zwar:
      Das man eher behindert wird als das man behindert ist.

      gebissene Grüße LadyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Also ich finde diese Argumentation ja ziemlich provokant, was sie wahrscheinlich auch sein soll.
      Ich gebe ja zu, dass ich nicht alles weiß. Und ich finde, ich muss auch nicht alles wissen. Und mit Sicherheit weiß ich nicht alles über die verschiedensten Arten von Einschränkungen und Behinderungen. Ich weiß genug, um der Meinung zu sein, dass Rücksicht auf sie genommen werden sollte und das kann man auch, wenn man nicht alles weiß. Rücksichtsvoll sein. Das kann man auch, wenn man nicht alle Zeichen kennt. Sowas nennt sich Interaktion. Ich muss nicht alles über jedes Thema wissen, um in dem Moment, in dem ich einem eingeschränkten Menschen begegne, rücksichtsvoll zu handeln. Da vertraue ich auf mein Gefühl und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass mein Gefühl mir sehr oft dabei hilft, eine Situation gut einzuschätzen. Und ich bin durchaus in der Lage zu sehen, wenn jemand Hilfe braucht.
      Klar kann ich mir nicht vorstellen, wie es ist, blind oder taub oder beides zu sein oder sich eingeschränkt bewegen zu können. Aber Rücksicht nehmen und aufpassen, dazu bin ich in der Lage. Und das ist alles, was ich wissen muss, um dem Alltag zu begegnen und Barrierefreiheit zu unterstützen.

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • @BalckHeart

      SIcherlich muss man nicht jede Erkrankung oder gar Brechwerden wissen, doch fand ich es jetzt nicht falsch, eine leichte provokante Thematik aufzustellen. Denn es wissen wesentlich zu wenig, was ein Blindenstock ist, das die Binde mit den 3 Punktern zu bedeuten hat, geschweige, das diese sogar zwei bedeutungen haben kann. So Beispielsweise angedeutet.
      Aber das du hilst wenn du siehst das jemand Hilfe benötigt, ist doch schonmal sehr positiv.

      GEbissene Grüße ladyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • @LadyKathy

      Ich hab ja nichts gegen provokante Themen, so sollte das nicht aussehen und sicher ist das schlimm wenn man der Unwissenheit Tag für Tag begegnet. Ich mag nur diese Verallgemeinerungen überhaupt nicht und hüte mich selbst sehr, sie zu benutzen, weil jeder Mensch anders ist und mit den Situationen seines Lebens anders umgeht, sich anders informiert. Natürlich ist es gut für etwas einzutreten, hinter dem man steht. Aber man kann nicht alle retten und alle aufklären. Dass du es hier versuchst, ist ein lobenswerter Schritt, aber letztlich sind es doch immer nur dieselben, die diskutieren, weil sie eine Meinung dazu haben.

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • @BlackHeart

      Sicherlich es werden so wie es ausssieht nur dieselben bleiben, doch ich kann ja nichts verlieren, höchstens dazugewinnen. Und sicherlich ist es nicht ratsam es zu verallgemeinern, doch ich finde immer, diejenigern, die dazu nicht zugehören, müssen sich ja nicht unbedingt angesprochen fühlen. Weil es ist unmal die Mehrheit, die nicht Hilft, nicht weiß wie oder es einfach ncith sieht.

      Gebissene grüße ladyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • @LadyKathy

      Ja wahrscheinlich hast du damit Recht. Ich versuche aber immer positiv zu denken, weshalb ich denke, dass es am wichtigsten ist, was man selbst tut und nicht, was die anderen tun. Denn für die anderen kann man nicht die Verantwortung übernehmen.

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • @BlackHeart

      Verantwortlich ist jeder für sich selbst, doch es schadet ja nicht, vielleicht irgendwelche Angregungen zu geben.
      ICh finde es halt total doof, wie man angestarrt wird nur weil man einen Stock hat oder gar im Rollstuhl sitzt. Geschweige das darüber getuschelt wird. und so.

      gebissene Grüße ladyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Glotzer , Tuschler und Spötter wird es immer geben. Die Gesellschaft ist dazu erzogen worden sich zu schämen wenn sie gegenüber anderen die nicht in ihrer Situation sind sprich körperliche Einschränkungen haben stehen. Sie erwarten von ihren Mittmenschen eine reaktion um zu wissen wie man sich verhalten solll. Es ist immer leichter zu reden über andere wenn diese nicht mitdiskutieren können aber das ist nun mal so man sucht immer verbündete um sich nicht allein zu fühlen. Genauso ist es bei den Körperlich eingeschränkten. Viele wollen ins Licht der öffentlichkeit um sich zu beweisen vor den anderen um anschluss zu finden weil der mensch nun mal ein Herdentier ist. Ich weiss übrigens von was ich rede ich gehöre dazu ;). Aber ich im gegensatz zu anderen gehe die Sache anders an.
    • Drakan da hast du Recht. Aber es wird ja auch so gut wie nichts unternommen, um das Ganze Publib zu machen. Man steht dort als "anders" und nicht als "Gelichgestellter".
      Und mal so im Ernst. Ja wenn man den Mut hat, will man als Geschädigter zeigen, was man alles kann, was für andere so unvorstellbar scheint.

      Aber Gott sei Danke gibt es ja Menschen, die nicht weggucken oder nicht nur Glotzen sondern auch Helfewn.

      Gebissene Grüße ladyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Das stimmt aber so nicht ganz. Es gibt in Deutschland genug Behindertenvereine und sonstige Institutionen die die Gleichstellung herstellen. Sicher es gibt noch Probleme aber ad muss man auch sich überlegen das die bewegung erst vor ein Paar Jahren richtig läuft und Jahrzehnte lange Vernachlässigung ausgeglichen werden muss. Das das selbst in den Oberen rängen noch dauert sah man ja an der Pedition.
    • SIcherlich gibt es Bereine, die sich dafür einsetzten. Das finde ich auch sehr schön, aber ich bin der meinung, dad es immer noch wesentlich zu wenige Wissen geschweige etwas davon wissen wollen. Es gibt ja da auch wieder beide Seiten.
      Ich habe wenigstens schonmal in meinem alten Kindergarten einen kleinen Vortrag gehalten, das war wenigsten auch ein Beitrag dazu.
      ICh will ja auch nicht bestrreiten, dass es das gar nicht gibt oder gar das es komplett vermieden wird, aber doch finde ich persönlich, das schon von Vorn herein mer getan werden könnte.
      Sei es die Aufklärung in Schulen, Kindergärten oder gar allgemine in den hohen Abreiliungen.
      Es gibt da noch so einige Baustellen, die behoben werdne könnten.

      gebissene Grüße Ladykaty
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Ich für meinen Teil möchte da garnicht so vorgehoben werden. Ich will mich und meinen Körperlichen zustand auch garnicht erklären müssen sondern bin bereit Fragen zu beantworten wenn sie gestellt werden. Das einzige was körperlich eingeschränkten Menschen nützt ist einfach aktzeptiert zu werden von der Gesellschaft egal ob sie es nur verstehen oder nicht was sie da vor sich haben.
    • Mcih hervorheben will ich auch nciht wirklic, und auch meinen körperlichen Zustand muss ich nciht erklären, doch ich finde es halt schon wichtig. das die Menschheit weiß, was manche Dinge bedeuten, wenn man versteht was ich meine.

      gebissene Grüße LadyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Das ist schon richtig, nur kommt es dnn auch drauf an wie man gefragt wird, ob normal oder vulgär. Sonst finde ich es auch wichtig das man gefragt wird, so erfährt man dann ja auch was so manches bedeutet.

      Aber ich finde es wenigestens gut, das man hier ordentlich darüber reden kann, auch wenn es evtl mittverständnisse oder so gibt aber wo gibt es die nicht.:-)

      gebissene Grüße LadyKathy
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...