Prägende Ereignisse :)

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    • Prägende Ereignisse :)

      Wir haben denke ich mal alle dinge erlebt die uns Beeinflusst haben, manches vieleicht vergessen manches umso bewuster. manches vieleicht später wieder ausgelöscht.
      Aber dennoch sind sie vieleicht Spannend zu hören daher frage ich nach lustigen oder auch schmerzlichen oder sonnstigen vieleicht Interessanten erlebnissen eurer kindheit die euch zu dem gemacht haben was ihr seit.
      Ich bin auf jedenfall Gespannt.

      Ich selbst mag mal beginnen :)

      1. Der kindergarten, alle wollten das man spielt sonnst haben sie blöde fragen gestellt, und es war nicht gut sie einfach umzuschubsen das sie einen in ruhe lassen, dann gab es nur ärger, und beim lästigen singen konnte man einfach nur den mund auf machen das hat gereicht man musste nicht mitmachen :)
      aber eigentlich haben sie garnicht wirklich drauf geachtet man hatte seine ruhe wenn man einen gewissen schein zeigt.

      2. Der Weinachtsmann kommt :) Man hat mir als kind immer erzählt das der Weinachtsmann einen Bestraft wenn man nicht Artig war, als das erste mal der Weinachtsamm gekommen ist habe ich mich also zurückgezogen und gekauert unter einem Stuhl ich hatte eine höllenangst, und hey ich hatte ein schlechtes gewissen dabei :) weil mir alles durch den kopf gegangen ist was er eventuell mitbekommen hat, seitdem weis ich das ein gewissen macht über einen haben kann. Als ich erfahren habe das es ihn garnicht gibt ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Wir machen uns oft sorgen wegen dingen die man uns blos eingeimpft hat aber ohne belang sind - manipulation eben.

      3. Das Erlebnis im Schullandheim ....Irgentjemand hat unsinn gebaut .... und wir mussten uns alle der reihe nach aufstellen und dann ist der lehrer rumgegangen und hat uns allen ins gesicht geschaut und am ende mich bestraft ... seitdem mistraue ich der körpersprache, weil ich die gewissheit erlebt habe das es nicht immer funktioniert.

      4. Der Schlafsack ... ich habe mit ca 3 jahren einen schlafsack gefunden im schrank ich bin herreingekrochen und erstickungsängste bekommen seitdem fühle ich mich unwohl in dicken pullovern (kein scherz) ich laufe auch heute nur mit hemden im winter rum :) (wenn auch manchmal mehrere übereinander)

      5. der Swimmingpool, im urlaub sitze ich am rand eines solchen, plötzlich lande ich im wasser man hatte mich herreingeschuppst. und ich konnte nicht schwimmen ich habe mich aber gewundert wie klar alles war unter wasser ich dachte jetzt ist es aus ich werde gleich sterben aber ich war nicht das geringste aufgeregt, und habe mich irgentwann an einem leitungsrohr hochhangeln können. hinterher ist mir klar geworden das in einer wirklich lebensbedrohlichen situation man eigentlich sehr ruig bleibt.
    • RE: Prägende Ereignisse :)

      Mh was macht einen zu dem was man ist ? Gute Frage ich will sie mal mit einigen ereignissen aus meiner Vergangenheit beantworten.

      Wie wird man zum Perfekten Aussenseiter? Man verbringt den grossteil seines Lebens im Internat. Lässt sich mobben von anderen und erträgt es. Das ermöglicht einem sich total in sich zurück zu ziehen. Wird noch etwas gestresst von den Lehrern in der Schule weil man das ein oder andere anders versteht wie andere. Das ist dann der Weg dahin das man eigentlich keinen Bock mehr auf Authoritäten hat weil man lernt das Autoritäten eigentlich nur ihren Standpunkt durchboxen wollen. Natürlich ist man auch im bereich der Bildung der oberlooser weil man von Autoritäten ja gewohnt ist das sie nur den weg gehen den sie sehen und auch gern gehen möchten. Das heisst man reisst mit seinem unverständnis für Zahlen z.b. den Klassendurchschnitt total in den Keller. An der Unfähigkeit des Lehres kann es ja nicht liegen dir das richtig zu erklären. Was sich einstellt ist eine Null-Bockstimmung gegen alles was mit Zahlen zutun hat und wenn man in seiner Schulfreien zeit dann auch noch mit Pädagogen zutun hat die dann ebenfalls Autoritäten sind setzt sich das ganze fort. Also man will lernen stösst aber auf unverständnis wenn man nicht gleich versteht. Man zieht sich wie im Schulbetrieb in sich zurück. Hier kommt aber noch die Psychologische Masche zum tragen. Man wird als Einzeltier erkannt. Wir wissen aus dem Tierreich das einzeltiere gern Gerissen werden von anderen Raubtieren. Nun Menschen sind auch Raubtiere. Lügen ist eine Schutzfunktion für den Menschen um sich aus Situationen zu befreien die einen Unangenehm sind. Man befreit sich von Aufgaben die getan werden müssen da sie von einem Verlangt werden aber man sich entweder nicht im Stande fühlt. Weil man keine vernünftige und logische Erklärung gefunden hat oder sie einem nicht gegeben wurde.

      Das unangenehme am Lügen ist es hat Konsequenzen. Also man befreit sich von nicht gut erklärten sachen und wird dafür bestraft weil man sie nicht kann und darum eine lösung gesucht hat sie nicht zutun. Jetzt könnte man sagen man hätte ja sagen können das man es nicht verstanden hat. Sicher aber da steht wieder das Unverständnis im Raum. Man habe es ja erklärt und das sollte reichen. Mh also man bekommt eine Erklärung das man mit der Wissenslücke leben muss weil der andere unwillig ist es einem anders zu erklären. Fazit darauss ist man wird nicht nur Einzelkämpfer sondern man denkt auch noch man ist ein Dummer einzelkämpfer. Die Folge das Selbstbewusstsein ähnelt einem Schweizer Käse. Die Blockade wird grösser die man zur Aussenwelt aufbaut.

      Richtig Soziale Kontakte bestanden in der Zeit darinn von der Schule zu kommen. In sein Zimmer zu gehen kurz ein Kaffeetrinken mit anderen abzuhalten. In den Minuten ist man froh eigentlich das man von der schule die einem mit unverständnis entgegenkommt nix hört. Da taucht die Frage auf "wie war es denn in der Schule heute " mh sag ich nun das mein Lehrer ein ignorant ist weil er nicht einsieht das ich es durch seine Art und Weise der vermittlung nicht verstehe was er mir sagen willl oder sage ich ich bin ein kompletter Volltrottel weil ich den Stoff nicht verstehe was der Lehrer erzählt. Beide lösungen überlegt man sich und kommt zu dem Schluss das beide nicht besonders klug wären.

      Weil den lehrer als volltrottel hinzustellen wäre nur der Schluss für den Pädagogen das man trotzt weil man nix verstanden hat und so automatisch auch das zweite hätte sagen können. Schlussfolgerung "es war gut wir haben heute einiges drann gehabt. Aber hausaufgaben hab ich keine auf". Was offensichtlich eine Lüge ist weil wenn man die Wahrheit sagen würde wäre wieder Option A oder B zum tragen gekommen.

      Jetzt könnte ja der ein oder andere sagen man kann seine Probleme ja offen auf den Tisch legen und zwar das man es noch nicht so verstanden hat wie es sein sollte aber dann bekommt man eine erstaunliche reaktion "wir gehen das ganze nochmal durch wenn du deine Hausaufgaben machst aber du solltest das lieber noch mal in der Schule fragen ich habe nicht zeit mich um jeden einzelnen zu kümmern bei 7 -10 Kindern in jeder Internatsgruppe". Schlussfolgerung man hat es zwar versucht zu reden ist aber daran gescheitert das es noch Andere gibt die einem die Zeit klauen die man braucht um
      eine erklärung zu bekommen die einem Hilft.

      Jetzt folgt die Konsequenz. Wenn man nicht erwischt wird bei der Deckelungsaktion seiner Wissenslücken im internat wird man es zwangsweise einen Tag später. Wenn man im Internat erwischt wird kann es schon mal vorkommen das man erstens ziemlich laute Töne zu hören bekommt. Ausserdem gezwungen wird wieder das zu machen was man nicht kann und zwar alleine. Fazit man macht alles so wie man es hätte am Nachmittag machen müssen nur später halt. Was jetzt nicht unbedingt Hilfreich ist. Lügen ist also eine Option die nicht hilft sondern schlimmer macht wie man sieht meint jetzt der ein oder andere. Ich für meinen Teil war mir immer bewusst das es das ganze nicht schlimmer macht sondern nur später.

      Jetzt noch ein Wort dazu was in einem Schulinternat darunter verstanden wird den Tag zu verbringen. Wie gesagt Kaffeetrinken steht fest nach der Schule. Dann Hausaufgaben. Man hat ja nicht nur eine auf was heisst man hat mindestens 2 stunden zutun. Das heisst wiederum man kommt mit der Freizeitgestaltung ganz schön ins Schlenkern. Es folgt also gleich nach den Hausaufgaben das Abendbrot und dann wird auch schon dazu animiert sich Bettfertig zu machen und Schlafen zu gehen weil Pädagogen brauchen auch noch Zeit zum kaffeetrinken. Alles schön durchstruckturiert wie man lesen konnte. Kinder brauchen Strukturen heisst es immer aber ich bin der meinung keine zwänge und vorallem Zeit.

      Wenn ich mich bereit dazu fühle werde ich hier noch mehr offenlegen aber momentan ist das erstmal ein Teil meiner prägenden Vergangenheit und eine Erklärung warum ich der bin der ich bin.
    • @drakan wenn sicher eine nicht gerade lustvolle erfahrung so doch definitiv eine außerst prägende.
      Ein Internat ist irgentwie eine ziemlich Extreme Situation, weil man niemals die distanz finden kann sich die dinge von weitem zu betrachten - ich glaube ich hätte das nicht überlebt respekt ! Aber ich muss mir eingestehen das mir so manche gedankengänge nicht ganz fremd sind.(wobei ich mir keine vergleiche anmaßen will).
      Ich würde mich auf jedenfall freuen wenn du die muße findest mehr über diese zeit zu berichten, weil du gewiss etwas zu erzählen hast und es sicher nicht nur mich interessiert.

      Wo du so von der Schulzeit erzählst fällt mir auf das ich sie einfach gerade mal wieder komplett verdrängt habe wieso ich sie bei meinen ereignissen nicht wirklich aufgezählt habe, obwohl es sicher die prägendste zeit war für mich. Aber ich erinnere mich an die meisten dinge aus eben dieser zeit nur dann wenn ich in der schule bin, daheim war ich ein anderer mensch, an die hausaufgaben erinnerte ich mich eben meistens erst nachdem ich den fuss auf das schulgrundstück gesetzt habe.
    • Wenn ich mir das hier so durchlese, komme ich unweigerlich dazu, mal wieder über mich selbst nachzudenken, über das, was ich von mir noch weiß. Ich wünschte, ich würde mehr lustige Kindheitserinnerungen haben, aber vielleicht denke ich auch zu negativ.
      Ich war ziemlich naiv damals und in Teilen bin ich es wohl jetzt noch. Ein ganz normales liebes Mädchen, könnte man sagen und viele haben mich auch später nicht anders gesehen, weil ich gelernt habe, gut in meiner Fassade zu sein. Aber eigentlich habe ich immer gekämpft.
      Ich habe schon um mein Leben gekämpft, als ich auf die Welt kam, habe um die Beweglichkeit meines Arms gekämpft, die mir der Einsatz meines Vaters geschenkt hat. Meine einzige große körperliche Verletzung hatte ich mir vier, als ich mit dem Nachbarskind von unter uns auf den Betten getobt habe, wie Kinder das nunmal so machen ^^ Aber das Ehebett hatte oben eine Ablage und an die bin ich mit meiner Stirn gegen geknallt. Ich erinnere mich seltsamerweise nicht an den Schmerz, sondern nur an das viele Blut, das ich überall verteilte, als ich die Treppen hochgelaufen bin und nach meiner Mutter gerufen habe. Ich hätte nie gedacht, dass da so viel Blut in mir sein könnte. Meine Mutter hat mich auch gehört und hat, als ich aus der Küche um die Ecke kam, mich an der Wohnzimmerschwelle aufgehalten und ist sofort mit mir zum Arzt gefahren. Ich erinnere mich noch, wie alle über mir standen und dass ich danach ein recht großes Pflaster auf der Stirn hatte ^^ Das ist noch eher der beschauliche Teil.
      Ich könnte noch Gutes erzählen, dass ich Tiere liebe, weil wir immer Tiere hatten, einen Hund oder eine Katze und meine Großeltern eben auch Hühner und Kaninchen. Ich bin als richtiges Bauernkind erzogen worden, das Essen ungern wegwirft und alles schätzt, was die Natur einem so gibt. Einerseits würde ich sagen, dass ich geliebt und umgeben von meinen Geschwistern, mit denen ich mich doch öfter gebalgt habe, wie Geschwister das so tun, aufgewachsen bin.
      Andererseits kam mit dem Schulanfang das Mobbing und damit kam der Kampf, der so weit ging, dass ich einem der Jungs mal eine gescheuert habe. Darauf hat der ziemlich beeindruckt geguckt ^^ Aber auch zuhause musste ich kämpfen, gegen die Gewalt meines Vaters, seine lauten Worte, gegen die Schläge, die ich nie eingesteckt habe, für meinen großen Bruder, der alles wortlos hingenommen hat und den ich immer beschützen wollte. Das seltsame an der Sache ist wohl, dass ich mich von meinem Vater trotzdem geliebt gefühlt habe und ich trotzdem glaubte, dass er nach besten Kräften ein so guter Vater war, wie er sein konnte. Und dann ist er gestorben und von da an musste ich noch mehr kämpfen, vor allem meine Naivität unterdrücken, was aber nur zuhause funktioniert hat. Und seinen Platz in der Familie einnehmen, weil meine Mutter mich gebraucht hat.

      Das soll fürs Erste an prägenden Ereignissen reichen, es gibt noch reichlich mehr zu erzählen, aber die unschöneren Dinge, die Zeit, als mir alles bewusst wurde, heb ich mir lieber für später auf ^^

      Dunkle Grüße
      BlackHeart
    • Meine Prägung fing auch im Kindesalter an. Ich kam in die Schule und war eig. auch gut begabt. Das habe ich oft auch als Lob bekommen, von derganzen Familie, und fing an mich toll zu finden. War damals die Klassenbeste. Dann kam die Wende, als ich Schulwecsek atte, und bemerkte, ich bin gsrnicht so toll wie ich glaubte, sondern auch nur ein Mädchen mit Stärken und Schwächen.
      Dann kam das Mobbing, weil ich auch eher unverständlichen Gründen nicht mit in das Schulbild passte. ICh war damals auch sehr naiv und war immer Hilfsbreit, doch das wurde mir öfters zum verhängnis bis ich dann 90 Schüler gegen mich ahtte, und auch Klaxsengespräche nichts geholfen hatten. Seit dem wurde ich , wenn ich jemanden kennengelrtn hatte und glaubte, das dieser nett sei, sehr anhänglich. Mittlerweile habe ich auch da meine Erfahrungen gemacht. Freue mich immer wieder wenn ich jemanden als Freund oder Bekanntschaft treffe oder finde beser gesagt, aber fange erst spät an meine Gefühle oder Zuneigung mit selbst bewsust zu machen.

      Das sollteerstmals reichen. Vllt springe ich nochmal über meinen Schatten und schreibe merh herein.

      gebissene Grüße LADYKATHY
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Insofern gibts da viel zu erzählen...
      Beim mir gibts zuviel, um es aufeinmal in Worte zu fassen, doch das größte, was mich prägen konnte, speziell im Bereich Vampyrismus waren meine Träume. Ich weiß nicht, ob man sich auf einer Ebene bewusst für oder gegen ein Sein entscheiden kann, aber ich hatte es damals in einem Traum getan. Wenn du direkt gefragt wirst, von jemandem oder etwas, ob du etwas sein möchtest und du hast genug Zeit, immerhin war es ein sehr tiefgreifender Traum, dir zu überlegen, was du antworten willst und was du fühlst, und du dich dann geistig völlig anders entscheidest, als das, was du sagst, dann setzt sich das fest. Das Erlebnis hat mich so stark geprägt, dass ich von einem Tag auf den anderen von einer Besessenheit zu völliger Gleichgültigkeit gewechselt bin, die ganze eineinhalb Jahre anhielt.

      Das zweite große Erlebnis, was mir sofort einfällt, ist meine sehr wechselhafte Schulzeit und die dortige innere Mitentwicklung, begleitet nur von einer Freundin, die nun nicht mehr so versteht, was einst geschah. Sie ist normal geworden, während ich immer anders wurde. Am Anfang meiner Schulzeit wurde ich nicht gemobbt, war nicht einsam, hatte Freunde. Durch einen einzigen Schulwechsel hat sich das aber gravierend geändert. Mir wurde gesagt, schon am ersten Tag, als ich die Klasse betrat, sie hätten sich jemand anderes gewünscht. Und das zeigten sie dann auch -bis zum weiteren Schulwechsel. Meine Schulzeit wurde jedesmal durch einen Schulwechsel versaut. Und jedesmal durfte ich mir, für mich damals neue Freunde suchen. Aber im Grunde habe ich damals falsche gegen richtige Freunde eingetauscht.

      Und weiteres kann man ja später erzählen, wenn man sich noch ein wenig besser kennt, beziehungsweise, sollte ich mich endlich dazu durchringen, mich ganz offiziell mal vorzustellen. :P
      Reise durch die Welten, finde dein Licht.
    • prägende ereignisse.....

      meine kindheit war leider nicht besonders glücklich..im gegenteil..sie war geprägt von angst..schmerz und leid..aber dennoch hat sie mich zu dem gemacht, was ich heute bin.

      ich beginne am besten einfach mal....

      sogesehen fing alles mit meiner geburt an. ich kenne meine leiblichen eltern nicht, da diese mich nicht wollten. meine leibliche mutter ist bereits 2 tage nach meiner geburt aus dem krankenhaus abgehauen und soweit ich weiß, wollte sie mich nichtmal in den armen halten.
      daraus resultierend wurde ich adoptiert. schön und gut...ne adoption ist zwar n schock, aber wenigstens hat sie eltern. möchte man meinen, jedoch weit gefehlt, denn damit begann für mich die hölle auf erden.

      am anfang waren es noch recht simple dinge, wie ein schlag in den nacken wenn ich nicht auf aß...jedoch wurde dies immer heftiger. nicht nur häufiger...auch immer schlimmer. ich wusste, seit ich mich erinnern kann, dass ich nicht erwünscht war..weshalb auch immer ist mir bis heute ein rätsel.
      alleine wenn ich krank war, war das unerträglich..besonders, wenn ich medikamente bekam. meine mutter drückte mich auf den boden, hielt mir die nase zu, schob die tablette in meinen mund und kippte flüssigkeit rein. sie hielt die nase solange zu, bis ich geschluckt habe...wie lange das dauerte, war ihr egal . (deshalb kann ich keine größeren tabletten zu mir nehmen)

      als ich 4 war, hatte meine mutter neben meinem vater nen freund...auch er schlug mich...und ich werde sein gesicht nie vergessen, als er sich an mir verging...

      demütigungen,schläge waren für mich normal, da ich es nicht anders kannte.
      sprüche von meiner mutter wie: ich schäme mich dafür, so ein hässliches kind wie dich adoptiert zu haben..deine leibliche mutter wusste, wie du später aussehen würdest und wollte dich deswegen nicht..sie hätte dich lieber durch den fleischwolf drehen sollen.
      solche sprüche waren an der tages ordnung.
      genauso wie die sprüche zu ihrem freund: wenn du sie schlagen willst,tus doch..dazu ist sie da.
      auch dies war normal.

      da ich schon immer anders war, als die meisten, zog dies natürlich auch in der schule probleme nach sich. mobbing und auch gewalt war normal mir gegenüber.

      misshandelt wurde ich bis zum 15. lebensjahr..körperlich, als auch seelisch....
      als ich 15 war, starb sie an krebs (ihr freund hatte sich vorher vom alkohol umbringen lassen)
      nun..ich hatte hoffnungen...ich dachte ich wäre frei...weit gefehlt...ich zog zu meinem adoptivvater (meine eltern waren geschieden)
      da fing das bei mir an mit dem schneiden. (ich gebe es offen zu,weil ich mich dessen nicht schäme. ich stehe dazu)
      panikattacken...ect...
      mein vater hat sich nie für mich interessiert...ich begann mich zurückzuziehen. wurde schlechter in der schule...auch da wurde ich wieder gemobbt.
      mein vater hielt es nichtmal für nötig, dafür zu sorgen, dass ich ausreichend essen und trinken hab..somit kam es zu 6 jahren mangelernährung (43 kg)
      ich hatte nicht genug geld (ich musste von 125€ im monat leben..LEBEN...ich musste alles, was ich brauchte selber zahlen während er es sich gut gehen ließ..es kam vor, dass ich 3 tage oder länger nichts zu essen hatte.)
      2 aufenthalte in psychiatrischer behandlung (stationär) bei der letzten therapie wurde dann borderline festgestellt.
      ich stand oft kurz davor alles zu beenden und wäre ich auch nur eine woche länger bei ihm geblieben, wäre ich unter garantie nicht mehr.
      aber dank zwei sehr guter freundinnen lebe ich noch und wohne nun bei ihnen. seit 3 monaten.


      in wiefern es mich prägte? nun..ich kenne den schmerz..ich kenne das leid..ich weiß was hunger bedeutet.ich kenne angst...aber dadurch weiß ich, wie ich NICHT sein möchte. es hat mich vorsichtig werden lassen..aufmerksam. gut..ich habe immernoch vor vielem angst aber dennoch hält es mich nicht davon ab zu leben..wirklich zu leben. so schlecht die vergangenheit war, so hat sie mich doch positiv beeinflusst, da ich immer versuche den tieferen sinn zu finden. da ich lerne...ich weiß was ich will ..und ich weiß, was ich nicht will. ich helfe jedem, der meine hilfe benötigt und sei es nur, dass ich zuhöre. ich weiß wie die einsamkeit ist...und ich weiß, wie menschen sein können. deshalb grenze ich mich von ihnen ab...lerne aus dem, was du erlebt hast und mache das beste daraus..stehe zu dem, was du bist und lebe dein leben. du weißt was schlecht ist also mach es besser...genieße das neue leben in vollen zügen und mache dem, was dir schadet den garaus...die hölle ist vorbei und ich kann meine flügel nun ausbreiten und emporsteigen..ich bin frei und niemand wird das je wieder ändern können :) es hat mich zu dem gemacht was ich heute bin..und ich bin stolz darauf..auf das was ich bin..auch wenn ich hier und da einige probleme habe (aussehen z.b. ..aber das ist nunmal so) ..dennoch werd ich das, was ich will bekommen denn ich habe all das hinter mir gelassen und lebe noch.

      auch wenn der beitrag sehr persönlich und nicht wirklich schön ist...allerdings soll es lediglich eines zeigen...egal wie finster alles ist...irgendwo ist IMMER ein licht das für einen leuchtet. man muss ihm nur folgen..in die freiheit...und mit diesem beitrag möchte ich sogesehen denen danken, denen ich mein leben zu verdanken habe..mein neues leben und dass ich die hölle hinter mir lassen konnte. und ich hoffe, dass dies jetzt nicht allzuviel war ^ ^ (wenn ich einmal schreibe dann....naja XD)
    • Mir fallen auf Anhieb eine Menge Ereignisse ein.
      Mir ist es jedoch zu persönlich alles zu schreiben.
      Es gibt Dinge, die weiß wirklich keine andere Seele.
      Einen Teil schreibe ich vielleicht trotzdem mal, wenn ich nicht
      Gerade am Handy online bin.
    • Ein Bekannter aus der Ukraine hat mir erklärt wie Selbstständigkeit funktioniert und mich dort eingeführt,seither ist mein Beruf ein selbstständiger.Ich habe nie wieder für einen Chef mit schlechter Bezahlung oder ohne viele Arbeitnehmerrechte gearbeitet.
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Death
    • Ich hatte einen Traum.

      Normalerweise träumt man etwas und vergisst es wieder, aber DAS habe ich nie vergessen.


      Ich träumte, dass meine Familie und ich irgendwo in einer Wasserstadt, vielleicht war es Venedig, ich weiß es nicht, unterwegs waren. Es war Abend und wir kamen gerade unter einer Brücke hervor. Vor uns erstreckte sich ein großer Platz, gepflastert mit so Steinen, wie es die berühmten Plätze in Italien oft sind. Diese große Fläche, wurde von einer Seite von der Brücke ab geschlossen und sonst war um den Platz nur Wasser. Da es schon sehr dunkel war und es wenig Beleuchtung gab, sah das Wasser so schwarz aus, dass man meinen könnte, es wäre fester Boden. Etwas weiter vom Ufer entfernt, auf dem schwarzen Wasser war eine kleine Insel, ebenfalls aus Stein und auf dieser befand sich ein leuchtender Ball. Es war ein ganz gleißendes Licht und dieser Ball drehte sich, kurz über dem Boden hängend in der Luft. Es sah aus, wie ein riesiger Energieball.
      Mein kleiner Bruder, er war zu der Zeit 5 Jahre alt, rief plötzlich, dass er den Ball holen wolle und lief los.
      Er hatte nicht gesehen, dass dort Wasser war, er hielt es für festen Boden und ich wollte ihn warnen und rannte ihm nach, weil er ja nicht schwimmen konnte. Mein Bruder hatte inzwischen den Rand der Plattform erreicht und lief weiter und fiel ins Wasser. Ich versuchte schneller, ihn zu erreichen und war fast da, als er unter ging.
      Und dann zögerte ich. Aus irgendeinem Grund, welchen ich nicht genau benennen kann, es ging glaube ich darum, dass ich ja nass werden würde und dass das Wasser so dunkel ist und was da so rum schwimmt, es waren halt ganz banale und so UNWICHTIGE Gründe, zögerte ich.
      Ich zögerte.
      Es dauerte ein paar Sekunden, bis ich hinterher sprang und dann musste ich auch noch fest stellen, dass das Wasser hier recht tief ist und mein Bruder schon bis an den Grund gesunken war. Ich versuchte ihn zu erreichen und hatte es fast geschafft, als er mich voller Angst in den Augen vom Grund herauf an sah, schrie, bzw. die Luft aus seinem Mund wich und ihn das Leben verließ.
      Nun starrten mich die toten Augen meines kleinen und eben noch so lebendigen Bruders an.
      Dann wachte ich auf.
      Ich saß anschließend Rotz und Wasser weinend in meinem Bett, versuchte aber nicht zu laut zu sein, weil mein anderer Bruder mit mir in einem Zimmer schlief.
      Ich stand völlig unter Schock. Ich hatte totale Schuldgefühle, weil ich auf meinen kleinen Bruder in dem Traum hätte auf passen sollen und dass ich gezögert hatte, weil ich an etwas so unwichtiges wie nasse Kleidung oder so etwas gedacht hatte und er ja noch am Leben hätte sein können, wenn ich dies nicht getan hätte.
      Außerdem war der Traum so real gewesen, es fühlte sich an, als hätte ich dass alles wirklich durchlebt.
      Und dann breitete sich ein so erdrückendes Gefühl in meinem Magen aus, dass mir schlecht wurde, denn ich träume öfters mal von der Zukunft und glaubte dann, dass das eine Warnung war...
      Seit dem, passe ich immer total gut auf meinen kleinen Bruder auf, wenn wir irgendwo im Schwimmbad oder am Meer sind.
      Hab keine Angst vor Narben.
      Sie zeigen nur, dass du stärker als das bist, das dich verletzen wollte.