Grüße von einem Nachtwesen

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    • Grüße von einem Nachtwesen

      ich Grüße euch, die ihr die Nacht ebenso sehr verehrt wie ich.

      nun gibt es über mich nicht viel zu sagen. ich wusste bereits im Alter von 8 Jahren, dass ich mich eher zur düsteren, geheimnisvolleren Seite des Lebens hingezogen fühlte. die Hektik und Helligkeit des Tages erschreckte mich eher und ich war fasziniert von der dunklen Schönheit, der Ruhe und dem Gefühl der Geborgenheit, das mir die Nacht schenkte. nächtliche Spaziergänge im Sommer war meine Lieblingsbeschäftigung. etwa mit 12 Jahren konnte ich meinen Neigungen einen Namen geben: Gothic und Vampirismus. ich war von Blut ebenso fasziniert wie von der Nacht. Leider gab es in der Gegend, wo ich aufwuchs (ein kleines Dorf in Rheinland Pfalz) keine entsprechende Szene, der ich mich anschließen konnte und auch meine Mutter war nicht gerade begeistert von meiner Gesinnung. sie hinderte mich daran, mein endgültiges wahres Ich zu erkennen.

      Als ich dann mit 17 Jahren von zuhause auszog, wandte ich mich zunächst reinweg der Gothic-seite meines Lebens zu und auch mit Magie beschäftigte ich mich intensiv. Ich versuchte mich ohne Szene und nach Eigeninformation durchzuschlagen. das hat mehr oder weniger gut geklappt. allerdings fühlte ich mich ein wenig einsam in meinen Vorlieben. ich begann zu suchen.

      vor etwa 2 Jahren bin ich nun nach Berlin umgezogen aber auch hier ist es sehr schwer Anschluss zu finden und Freunde in diesem Genre ausfindig zu machen. seit ungefähr drei Jahren beschäftige ich mich intensiver mit dem Vampirismus in meinem Leben und ich weiß recht genau was ich will... nur ist dies schwer zu finden.

      von dieser Seite erhoffe ich mir mehr und auch ausführlichere Informationen um mein endgültiges Ich zu finden und auch natürlich um Anschluss an die Berliner Vampir-Szene zu finden.
      bitte gebt mir ein wenig Zeit um mich in diesem Forum einzulesen um dann an den ernsthaften, sachlichen und niveauvollen Diskussionen Teil haben zu können.
      Da ich aber recht vielbeschäftigt bin, könnte dies eine Weile dauern.

      und schließlich habe ich noch eine Frage, von der ich hoffe, dass sie nicht zu Unmut mir gegenüber führt.
      Da ich keine Gothic-clubs gefunden habe, die in meine untergruppe des Gothic (Mittelalter-Gothic und schlichte, edle Eleganz) hineingepasst hätten und alles immer nur mainstream und kommerziell geführt wurde und andere Goths, die ich in Berlin traf, mir auch davon abrieten, diese Clubs zu besuchen, wollte ich Fragen, ob ich mir hier hilfe dafür suchen dürfte, geeignete Clubs zu finden (ich weiß, dass Werbung hier ja nicht gestattet ist, aber ich Hoffe in diesem einen Fall wird mir das ein wenig nachgesehen) und eventuell meinen eigenen Club zu eröffnen.

      soweit erst einmal über mich. Ich hoffe auf viele interessante und aufschlussreiche Unterhaltungen.
      bis Bald
      Naleesha
      Nihil verum est, omnia licet
    • nein. keine disco. ich meine einen Club. es wird zwar Tanzmöglichkeiten geben, aber vorrangig geht es um einen Treffpunkt mit bequemen sofas, Wein, Blut und anderen Getränken, guter Musik, gepflegt Unterhaltungen usw. einen richtigen Club eben. und damit er nich verkommerzialisiert und vermainstreamt wie die meisten anderen Bars und Treffs hier in Berlin gibt es Mitgliedschaften und gewisse Regeln. ich hab mir da sowas wie ein altes Herrenhaus mit großen Vorgarten-Grundstück vorgestellt. oben gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, im Erdgeschoss ein großer Ballsaal (der dann natürlich auch genutzt wird) und im Keller dann der eigentliche Club. sozusagen als geheimtipp. es soll sehr niveauvoll zugehen und exclusiv für Vampire, ihre donoren und den edel-eleanten Gothic-Liebhabern sein. Lords und Lady-Vampire etc.

      es gibt dann auch spezielle Club-ausweise. ein Schwarzer mit lila geprägten Buchstaben gehört zu den VIP-Vampiren und zu den persönlichen Freunden der Clubbesitzerin (mir)
      ein schwarzer mit rot geprägten Buchstaben ist ein Vampir.
      ein roter mit schwarz geprägten Buchstaben ist ein donor.
      ein schwarzer mit weiß geprägten Buchstaben ist weder Vampir, noch donor. er ist ein Liebhaber der Gothic-Richtung, die mein Club vertreten soll.
      ein lila ausweis ist ein persönlicher Freund von mir außerhalb der Szene.

      Dieser Club soll ein Zufluchtsort werden für jene, die sich so wie ich auch in der Nacht am wohlsten fühlen, die ähnliche Interessen was die Gothic-untergruppe betrifft haben und die sich einen Ort wünschen, an denen wir uns frei treffen können und uns nicht verstecken müssen.

      desweiteren bräuchte ich für einen solchen Club jemanden, der dazu befugt und ausgebildet ist, Blut abzunehmen um auch diese Wünsche befriedigen zu können.

      ich hoffe, das lässt sich verwirklichen...
      Nihil verum est, omnia licet
    • Hey. Herzlich Willkommen. :)
      Ich finde die Idee an sich super. Ich hatte es gestern schon gelesen, musste es aber erstmal sacken lassen.
      Deine Ideen regen die Phantasie sehr an. ^^
      Ich stelle mir vor ein großes Grundstück mit vielen Bäumen, so viele, dass es alles immer etwas dunkel erscheint, wie bei schlechtem Wetter/Gewitter.
      Gleichzeitig aber nicht gedrückt und nicht wie im Wald! Es ist recht ungeordnet und nur ein breiter Gang führt zum Eingang..und ein kleiner versteckter noch zur Hintertür. ;)
      Totzdem sehen die Bäume irgendwie geordnet aus. Geordnete Unordnung. :D
      Dazwischen ist das Gras perfekt gemäht umd um die Bäume sind vereinzelt wunderschöne Blumen. Es sieht so aus als würden diese einfach wild wachsen.
      Dann kommt man rein durch eine große alte Tür. Es gibt keine Klingel, sondern diese Türklopfer.
      Eine sehr elegant gekleidete Lady öffnet die Tür vielleicht mit einem dunkelgrün/golden Farbenen Kleid aus der Barockzeit.
      Die Haut ist blass und ihre Haare sind braunrot und schlicht Modern hochgesteckt.
      Man kommt in eine große Eingangshalle. Diese ist mit einem dunkelroten Läufer und dazu passende große schwere Vorhänge versehen.
      Es ist schlicht Dekoriert und ein großer Leuchter hängt von der Decke. Aber das Licht blendet nicht, es ist eher romantisch gedämmt.
      Alle Paar Meter kommt eine alte Tür, alle sind verschlossen. Zwischendrin stehen doch ein Paar Kommoden mit Kerzenständern.
      Nun hinter den Türen verbirgt sich eher unspektakuläres. Natürlich alles Stilvoll eingerichtet..ich persönlich steh auf richtig alt, aber wie neu ausschauend.
      Nun die Idee mit Vip usw finde ich nicht so gut. Allgemein im Cub mitglied sein zu müssen jedoch schon.
      Ich denke nur es sollte keiner ausgegrenzt werden. Die Zimmer bieten für jeden etwas passendes.
      So viele, die es wirklich ernst meinen mit dem Vampirismus gibt es nun auch wieder nicht, dass man diese Gruppe noch so detailliert aufteilen könnte.
      Jeder sollte sich da aufhalten können, wonach ihm beliebt. Gewisse Regeln sollte es natürlich trotzdem geben.
      Auch mehrere Bluttrinkerzimmer finde ich sehr gut..Nur kannst Du das nicht angemeldet neben den restlichen Getränken/Lebensmitteln ausschenken, sprich es ist gegen das Gesetz.

      Ich denke auch, dass es eher wie ein Film klingt.
      Trotzdem sollte man nicht das Handtuch werfen.


      Man muss eben etwas kleiner beginnen. Man könnte ein normales Haus kaufen und dies soweit umbauen, dass es den Wünschen möglichst entspricht.
      Es gibt eben nicht so viele Zimmer.
      Und zu guter letzt würde es unangemeldet besser sein, da das mit dem Blut kein Thema mehr wäre.

      Ich meine nicht illegal ein Geschäft betreiben, sondern ohne jede Gewinnabsicht mit ein Paar Freunden ein Haus nehmen und dort gelegentlich die Zeit verbringen.


      Anders könnte ich es mir nicht vorstellen, ausser man hat tatsächlich den Lottogewinn schlechthin. :D
    • Meine Freundin hat 2 Semester Jura studiert und sie sagt, es sei nicht gesetzeswidrig für Personen, die auf eigene Gefahr Blut trinken, und Personen, die freiwillig Blut spenden (solange es natürlich juristisch unbedenklich abgenommen wird, sprich also von einer dazu befugten und dazu ausgebildeten Fachkraft) Blut auszuschenken. Auch ist es ok, wenn man zusätzlich noch "gewöhnliche" Getränke ausschenkt, solange man dies getrennt hält. nur dürfte ich dann keine Lebensmittel (wie Brötchen oder andere Mahlzeiten) verkaufen. Hier sieht die Gesetzeslage aber wieder eine Lücke vor, nämlich wenn sich besagte suppen oder Snacks in einem Automaten befinden. außerdem muss ich bei der Anmeldung ja nicht angeben, dass ich Blut ausschenke. aber selbst wenn, wäre es dennoch nicht gesetzeswidrig, solange man diese Sachen eben trennt.

      ach bin ich froh eine solch gute Quelle an jurischtischer Information zu haben. meine Freundin ist wirklich super. :thumbup:
      Nihil verum est, omnia licet
    • Achso, naja dann passte das ja in meiner Vorstellung mit den extra "Blutzimmern" :D
      Das ist wirklich praktisch jemanden zu kennen, der auf dem Gebiet Studiert und Dich beraten kann.

      Wer müsste dann das Blut abnehmen? Ich bin zum Beispiel Mta und nehme selbstverständlich auch Blut ab. Und dieser Beruf ist ja nicht selten, in Berlin findet sich sicher jemand.
      Andererseits müsste es auch ausreichen, wenn es jemand kann ohne gelernt zu haben, wenn es nirgendwo gemeldet ist.

      Das dort auch Blut gespendet und getrunken wird ist ja dann eigentlich nebensächlich. Kann man das überhaupt anmelden? Wenn das (und das wird es ja) alles auf freiwilliger Basis geschicht, ist es ja so, als würde sich jeder sein Essen ins Kino mitbringen. Der Besitzer muss es eben erlauben und nicht melden.
    • Das bleibt fraglich.
      Ein Herrenhaus, welches im Akzeptablen bis guten Zustand ist ohne großes Grundstück drumherum kostet schon ab 400000 Euro aufwärts. In Berlin sicher noch mehr.
      Es ist auch erstmal schwer, das Objekt zu finden, welches allen Wünschen entspricht.

      Ich denke sowas kann man nicht allein hochziehen, man braucht einen Partner, der am besten vor Geld platzt.
      Das nächste ist ja, wie lange soll es dauern, bis das Geld wieder drin ist und auch die Nebenkosten usw. immer abgedeckt sind?

      Die Idee an sich finde ich nicht schlecht, ob man da nun mit einer Anzeige rechnen muss sei mal dahin gestellt.

      Ich denke das dass ganze realistischer wird, wenn man eine Kneipe pachtet und vorne alles "normale" abläuft, selbstverständlich nur mit den Mitgliedern.
      Und im Hinterzimmer können sich die Donoren bereit halten. :D

      Ich vermute nicht, dass das Gesundheitsamt da wegschaut, aber ob man es riskiren will, muss jeder für sich wissen.

      Würde ich so eine Laden eröffnen, würde ich es halten wie mit dem Rauchen...zum Blut trinken und abnehmen bitte raus..bzw. nach Hause oder, oder, oder.
      Treffen und nett beisammen sein kann man ja dennoch.
    • ich brauche keinen Partner, der vor Geld platzt. vielleicht denke ich mal über Investoren nach, aber es gibt genügend Möglichkeiten sich das Geld zu verdienen. dann muss man eben ein paar Jahre Kapital ansparen. und Grundstücke gibt es auch auf Mietkauf. und dann gibt es noch die Grundstücke, die in staatlichen Besitz übergehen weil es keine Erben mehr gibt. die sind oft auch relativ günstig zu haben...
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    • Anonymität

      Waruum ein club gründen, und sich der öffentlichkeit preisgeben?
      sowas schaft nicht gerade freude an der sache nur eine anlaufstelle für freaks.
      und solche die neugierig sind, mir ist es lieber alleine zu sein und nicht aufzufallen.
      es wäre aber aucdh sehr scön mall mit anderen zusammen zukommen und kennenzulernen, aber echt nur in persöhnlichen rahmen privat und nicht öffentlich.
    • @ Ulla:

      ich denke, du hast den Sinn dieses Vorhabens nicht so ganz erfasst. der Club soll eben NICHT öffentlich sein. quasi also nur diejenigen, die von ihm wissen (und das werden nicht viele sein) geben diesen Tipp innerhalb ihres Bekanntenkreises weiter. es ist ja auch nicht so, dass jeder x-beliebige mitglied in diesem Club werden darf. es gibt gewisse Kriterien und Regeln. Und nur wenn man diese erfüllt, wird man (quasi als Anwärter) auf Probezeit in den Club aufgenommen. Das verhindert sowohl die Öffentlichkeit, als auch die Verallgemeinerung und verkommerzialisierung. (da ich nicht "embeddet" bin, möchte ich dies natürlich auch in meinem Club verhindern.)

      aber du musst dem Club ja nicht beitreten wenn du nicht willst. es wird selbstverständlich niemand gezwungen dieses Angebot zu nutzen.

      offiziell anmelden muss ich den Club aber trotzdem (Konzession/Alkoholausschank, Steuern, Versicherung etc.) das bedeutet aber nicht, dass der Club dadurch öffentlich wird. Ich möchte einen Privatclub nur für einen bestimmten Personenkreis betreiben. welcher das ist, steht ein paar Beiträge weiter oben.

      LG Nalee
      Nihil verum est, omnia licet