Verlangen und Eckel

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    • Verlangen und Eckel

      Seid gegrüßt,

      ich befinde mich gerade beim Erwachen, eine doch sehr verwirrende und verstöhrende, aber zugleich auch sehr intersive Phase für mich. Ich habe folgendes "Problem" und ich hoffe, dass es vielleicht jemanden von euch ähnlich geht oder jemand schon Erfahrungen mit diesem Gefühl gemacht hat und nützliche Tipps für mich hat, also:

      Einerseits verspühre ich ein sehr starke, kaum auszuhaltende Sehnsucht nach Blut. Ich träume im Moment jede Nacht davon und könnte allein bei dem Gedanken durchdrehen. Das geht sogar schon so weit das ich jedes noch so klene Bluttröpfen in meiner näheren Umgebung riechen kann.

      Dieser Gier konnte ich bis jetzt ganz gut wiederstehen, es wird aber stärker und stärker. Hinzu kommt das ich das Gefühl habe ausgelaugt, erschöpft und nur noch ein Schatten meiner selbst zu sein. Andererseits ist es aber so, dass ich kein menschliches Blut sehen kann, ohne nicht sofort in Ohnmacht zu fallen.

      Bei dem Gedanken an Blut ergreift mich die Gier, bei dem Gedanken es dann aber vor mir zu haben, also es zu sehen wird mir aber übel? Kennt jemand vielleicht das Gefühl wenn sich Verlangen und Ekel die Wiege geben?

      Bis jetzt dachte ich immer, ich gehöre zu den Sangs... das alles lässt mich jedoch zweifeln. Entschuldigt bitte meine doch sehr verwirrdene Formulierung, sie spiegelt abr genau das wieder was ich gerade empfinde.

      Ich bin über jedes offene Wort dankbar.
    • Ich habe deinen Text offenherzig verfolgt.
      Leider habe ich eine solche Phase nie durchlebt, mich widert der kupferige Geschmack von Blut zwar nicht an dennoch
      beziehe ich meine Energie aus Freude, Liebe und manchmal auch aus Hass und Verzweiflung. :pinch:

      ~Dennoch könnte ich dir Raten dich einfach deinen Sehnsüchten und Träumen hinzugeben und das Blut wenn du
      es dann dennoch vor dir hast und dich nähren willst zu verfälschen, mein Mentor hat mir zwar ans Herz gelegt das
      man das unter keinen Umständen tun solle, aber wenn dich der Geschmack anwidert warum nicht ?~ :huh:

      Herzlichste Grüße.
      "If the sky comes falling down, for you, there's nothing in this World i wouldn't Do."
    • Das Problem des Ekels gibt es so auch in den Phasen des Energievampirismus. Ist mir selber schon passiert aber da hat man den Vorteil das es im Grunde genommen das gleiche wie Essen ist. Das eine Mag man das Andere nicht. Man findet also immer etwas was passt.
    • Blut ist nicht Ekelig, wenn man sich davor ekelt mag es sein das man die Person dahinter nicht leiden kann oder einem etwas in sich sagen will das sie nicht gesund ist/wirkt oder später probleme macht. Ekel ist immer auch eine Art von Warnung, sollte man nicht Ignorieren finde ich.
    • Ekel ist die Abwehrreaktion des Körpers auf eine Substanz als sie tut mir nicht Gut der Körper will damit sagen halt stop. Also wäre meine Definition wenn man sich also vor Blut ekelt sollte man die finger von lassen
    • Mh ich denke schon das das Thema für einige Leute gewicht hat denn es ist denke mal der Grundstein für die Frage was unterscheidet uns eigentlich warum ist man in dem Sinne süchtig nach Blut und Ekelt sich trotzdem. Gibt es sicher auch den ein oder anderen.
    • Ein Möglichkeit warum einige zwar gerne Blut mögen sich aber dennoch davor Ekeln ist denke ich eine Psychologische.

      Man mag Tiere und würde Sie am liebsten Streicheln aber Ekelt sich gerade davor Sie anzufassen, da Ihnen möglicherweise Kaime, Bakterien, etc. Anhaften. Das Sie Kaime etc. habe ist ja eine Tatsache, aber bei denen in der Vorstellung gar Extreme bis Groteske Züge annimt.
      Die Antwort die man Erhält ist nicht immer die, die man sich Erhofft.
    • Ich ekel mich zwar nicht generell, trotzdem ist der Thread interessant.
      Über das Thema wird nicht viel geschrieben, daher finde ich es immer gut mal die Meinungen anderer zu lesen und wie sie Blut allgemein finden und warum.
      Sich vor eventuellen keimen zu ekeln kann ich nachvollziehen.
      Beispielsweise weiß ich durch regelmäßige Checks, dass meine Spender gesund sind.
      An fremde oder an Wunden würde ich nie gehen.
      Das ist eine ganz natürliche Abneigung, nämlich dagegen selbst krank zu werden.
      Deshalb waschen wir uns die Hände, kaufen Kondome, und ziehen uns im Winter warm an oder lassen die Klimaanlage aus.
    • Das es ein normaler Schutzfunktion ist, stimmt schon, abr es gibt auch bei einigen Menschen das Problem das es ins Extreme geht. Als Beispiel Waschen die sich nicht nur 1 mal die Hände sonder 5 mal. Da kann es Schwarz auf Weiss stehen das alles in Ordnung ist und Sie Glauben es dennoch nicht und in Ihrer Vorstellung Spielen sich die Verrücktesten Szenarien ab. Ich bin darin leider Experte.
      Die Antwort die man Erhält ist nicht immer die, die man sich Erhofft.
    • Das ist dann leider ein Psychisches Problem. Meine Schwigermutter hat das auch in Verbindung mit Panik. Es kommt bei ihr von der Schilddrüse.
      Mal ist es besser, mal schlechter. Manchmal kann sie zum Beispiel nichts anfassen. Keine Türklinken, kein Einkaufswagen, kein Lenkrad.
      Alltägliches wird zum Problem.
      Das kann man jedoch nicht mit dem Ekel vor Blut vergleichen, denn damit wird man nicht immer konfrontiert.
      Ausser eben man bezieht seine Energie aus Blut.
      Doch dann könnte man auch versuchen seine Energie woanders zu ziehen.

      Ein Sang der sich generell vor Blut ekelt ist schon was aussergewöhnliches.

      Man geht doch dem dann aus dem Weg oder nicht?
      Ich habe zum Beispiel Angst und Ekel vor spinnen. Ich kann nichtmal die Wohnung betreten ohne zu heulen. ;( :rofl:
      Aber dem gehe ich aus dem Weg. Ich gehe und warte bis mein Mann kommt. :rofl:
    • Jep, man versucht dem aus dem Weg zu gehen, geht aber auch nicht immer.
      Ist wie du schon sagtst ein psychisches Problem, was vielleicht den Rahmen über die Diskussion des Standard Ekels Sprengen würde. Aber als möglichen Grund, für ein gleichzeiges Verlangen bei Ekel, wollte ich es mal Angeschnitten haben.
      Die Antwort die man Erhält ist nicht immer die, die man sich Erhofft.
    • Zwielicht schrieb:

      Einerseits verspühre ich ein sehr starke, kaum auszuhaltende Sehnsucht nach Blut. Ich träume im Moment jede Nacht davon und könnte allein bei dem Gedanken durchdrehen. Das geht sogar schon so weit das ich jedes noch so klene Bluttröpfen in meiner näheren Umgebung riechen kann.

      Zwielicht schrieb:

      Einerseits verspühre ich ein sehr starke, kaum auszuhaltende Sehnsucht nach Blut. Ich träume im Moment jede Nacht davon und könnte allein bei dem Gedanken durchdrehen. Das geht sogar schon so weit das ich jedes noch so klene Bluttröpfen in meiner näheren Umgebung riechen kann.

      Dieser Gier konnte ich bis jetzt ganz gut wiederstehen, es wird aber stärker und stärker. Hinzu kommt das ich das Gefühl habe ausgelaugt, erschöpft und nur noch ein Schatten meiner selbst zu sein. Andererseits ist es aber so, dass ich kein menschliches Blut sehen kann, ohne nicht sofort in Ohnmacht zu fallen.
      Upsss,nun hab ich es 2 Mal...nun ja.....

      Ich kenne das mit dem Geruch,ich rieche das auch sehr extrem,sogar die Menstruation wenn sie einer hat der mit mir in einem Raum ist. Ich rieche generell ziemlich viel und einiges was ich nicht riechen sollte.
      Die Sache ist einfach die dass ich ziemlich Gute Selbstkontrolle habe....Ich denke das ist Alles trainierbar. Allerdings kommt es auf den Charakter an.


      Grüße