Wer schreibt von euch selber...?

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    • Ich schreibe Gedichte, Texte, Kurzgeschichten und Sprüche. Möchte bald 2 Bücher beginnen. Einmal ein Fantasyroman über shapeshifter bzw verschiedene Arten von Wer-Menschen/Tieren und ein Buch über die Selbstfindung.
      um zu dir selbst zu finden, musst du manchmal lange suchen
    • wie schon beschrieben schreibe ich.

      Derzeit am Roman 4 von diesem Jahr.

      95 % von dem, was ich schreibe, landet in meinem persönlichen Schublade, oder im Postfach ausgesuchter Fans.

      Dazwischen immer wieder Novellen und Kurzgeschichten.

      Letztes Jahr bin ich dabei das erste mal an eine Grenze gestoßen, wo ich bei der Recherche Dinge erfuhr, die mich seitdem nicht mehr loslassen und mich zu einem anderen Menschen gemacht haben. Einem dunklen unruhigen Menschen, für den die Welt ein Ort voller Abgründe geworden ist.

      Zur Erholung habe ich mit der Recherche zum Vampirismus angefangen. Das schien weniger Real, mehr Fantasie zu sein. Da habe ich mich wohl ein klein wenig geirrt. Aber ich bin trotzdem gespannt, was mich erwartet und habe trotzdem Angst, die nächsten Abgründe aufzutun.
      A reader lives
      a thousand lifes
      before he dies.
      The man who
      never reads
      lives only
      one

      Georg RR Martin
    • Viel Forschungskram für Fachzeitschriften, was zwar in der Erkenntnisphase Spaß macht aber darüber hinaus meist eher anstrengt und durch die Reviews meist zum Ärgernis wird.

      Ansonsten kafkaeske Kurzgeschichten. Das aber schon seit Jahren nicht mehr aktiv.
      Aktuell sitze ich am zweiten Roman, aber auch der wird wieder in der Schublade landen. Am Ende bin ich nie zufrieden.. aber ich liebe die in mir real gewordenen Charaktere zu sehr, als dass ich es drangeben könnte.
    • Ich hab seit einigen Jahren einen 300 Wordseiten starken Fantasy-Vampirroman hier liegen, wo nur noch die Überarbeitung und ein paar Seiten vom Ende fehlen. Ich will das irgendwann mal beenden und das Manuscript einsenden... *seuftz*
      "Mancher bezwingt seine Dämonen, Ich erwäge, sie zu füttern."
    • Ich schreibe an sich seeeehr, seeehr viel und gebe ab und an kleine Leseproben an bekannte ab. Dort und auch unter Freunden von denen ist es sehr beliebt und mir wurde auch oft geraten dies zu veröffentlichen.

      Allerdings habe ich ziemliche Hemmungen diese heiß geliebten Geschichten, Storys und Schriften zu Veröffentlichen oder gar jedem zu Zeigen.

      Ich behalte solche dinge lieber für mich und kleinere Kreise da es zwar einigen Gefallen wird, aber es mir das niemals wert wäre. Das würde ich fast eine ZU enge bindung nennen.

      Let's oil the gears of life
      The lust for blood is never satiated.
    • Wasserschatten naja wenn du das was du schreibst unter einem Pseudonym veröffentlichen würdest hättest du dann weniger Probleme? Oder ist es wirklich die Betrachtungsweise dass das was du schreibst ein Schatz ist den du für dich behalten möchtest.
    • Der Pseudonim.. John doe xD .. Hahaha!

      Nein, das Problem habe ich schon seit Jahren. Es fühlt sich nicht richtig an, oder es ist noch nicht an der Zeit. Die unzähligen Charaktere sind zwar wirklich intensiv ausgearbeitet und es gibt in manchen Geschichten auch überschneidungen von Geschehen aus anderen. Es ist wirklich gut, dass sagen die die es Lesen.
      Aber es ist eine Hemmung die ich nicht wirklich beschreiben kann. Ich habe das Gefühl ich gönne es nicht der Öffentlichkeit. Dafür ist es mir zu wertvoll. Auch da viel Zeit und Herzblut dahinter steckt.

      Ich versuche aber, wenn es soweit ist, vielleicht das ein oder andere Geschehen in die Hände von offenem Publikum zu geben.
      Allerdings ist aktuell, die Lage etwas undurchsichtig.

      Let's oil the gears of life
      The lust for blood is never satiated.
    • Oja, das mit dem Seelenstriptease, dass unterschreibe ich dann mal voll und ganz, dass mach ich wie jeder Autor ständig. Manchmal frage ich mich dann ernsthaft, warum machst du sowas? Warum schreibst du in einem erotik-forum darüber, wie du vor zu langer Zeit von einer Klippe gesprungen und überlebt hast? Warum?

      Etwas, was ich überings überall sonst vehement leugnen würde, dass es je passiert ist, weil ich nur mit ein paar Prellungen und ner ausgekugelten Schulter davongekommen bin und einer tiefsitzenden Angst davor, nochmal zu fallen.

      Aber irgendeine Figur bin auch immer ich oder hat wesentliche Züge von mir, und dabei ist es egal, ob sie weiblich oder männlich sind. Selbst die Situationen, in die ich sie schicke, sind Dinge, die ich gerne erleben würde, vor denen ich Angst habe oder die mich sonst wie bewegen.

      Deshalb schreibe ich viele Geschichten in der ich-Form.
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      Georg RR Martin
    • Zeitweise geht mir das auch so. Aber die besten Geschichten passieren einfach. Ich lasse die Charaktere erzählen und bin oft selbst überrascht von ihren Handlungen. Der junge Herrscher Kairo der seinem Leben der Macht in einer vormodernen Wüstenkargnis nichts abgewinnen kann und voller Wert- und Selbstzweifel ist. Herr Lehmann, der irgendwie eine verschobene Wahrnehmung auf die Welt hat oder Oberst K, der über sich selbst und die Frage nach Menschlichkeit verrückt wird und sich selbst richtet.
      Irgendwie stecken dahinter immer Sachen die mich zutiefst beschäftigen. Was kann ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
      Aber zuletzt habe ich nie bewusst und durchdacht geschrieben, was wahrscheinlich auch die Grenze zur Unverständlichkeit manchmal überschreitet, die Charaktere haben sich stets selbst erschaffen. Die Geschichten erwachen im Schreiben. Und ich denke wer es deuten kann, kann darüber viel mehr über mich erfahren als es mir womöglich lieb ist.
    • ich schreibe in der letzten Zeit viel an Wettbewerben mit. Eine Idee umgesetzt in 550 bis 600 Worten. Das lernt man schnell, einer Idee ein Anfang und ein Ende zu geben.

      Ein Paar der Geschichten habe ich hier im Blog gepostet.

      Aber ich kenne auch deine Methode. Bau eine Bühne, stelle die Figur auf die Bühne und dann lass die Figur sich selber erklären. Allerdings habe ich selten das Problem, dass ich Geschichten ohne Ende habe. Allerdings kann es vorkommen, dass ich eine Geschichte habe, die ich auf ich sag mal 8 Kapitel konzipierte und einen roten Faden dafür gesetzt habe und wenn ich fertig bin, dann stehen da 30-40 Kapitel. Dann wollte ich da noch was erzählen, dann kommt hier noch ne Figur dazu und da ist noch ein Szenario, was mich anspringt und so werden Geschichten immer länger.
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      Georg RR Martin
    • Ich schreibe viel. Gedichte, Geschichten, Lieder - was immer mir in den Sinn kommt.
      Auf diese Art und Weise verarbeite ich Gefühle, Träume, Ereignisse, Bilder.. Dinge, die ich bei anderen sehe oder erlebe, Dinge, die mich berührt haben.

      Das ist für mich unglaublich wichtig, ich brauche es, um meine Gefühle zu reinigen und zu sortieren.

      Ob die Resultate nun gut oder schlecht oder unterhaltsam oder weniger unterhaltsam sind, liegt sicherlich im Auge des Betrachters. :)