mythischer Vampir

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  • Beinahe in allen Teilen der Welt finden sich Beschreibungen solcher Wesen.
    Der mythische Vampir

    fangs.jpgEs gibt wohl kaum andere Legenden und Mythen die so weit verbreitet sind wie die der Vampire. Beinahe in allen Teilen der Welt finden sich Beschreibungen solcher Wesen. Als Ursprung oder Mutter der Vampire wird unter anderem Lilith (die erste Frau Adams) genannt. Da sie sich ihren Mann nicht unterwerfen wollte wurde sie aus dem Paradies verbannt und war dazu verdammt, des Nächtens kleine Kinder zu rauben und als Untote das Blut der Lebenden zu trinken.

    Vampire sind im Volksglauben Wesen, die sich an dem Blut der Lebenden laben. Sie sind weder tot noch lebendig. Ihnen werden Unsterblichkeit und übermenschliche Kräfte zugeschrieben, was wohl den Großteil der Faszination dieser Wesen ausmacht. Ich benutze absichtlich das Wort übermenschlich, da es passender erscheint als das Wort übernatürlich. Es scheint leichter, sich über den Menschen zu erheben als die abstrakte Idee der Natur überschauen zu wollen. Genau betrachtet leben diese Wesen im absoluten Einklang mit der Natur und ihre Sinneswahrnehmung deckt sich mit den sogenannten Naturgesetzen. Neben der Unsterblichkeit und den übermenschlichen Kräften werden dem Vampir auch noch andere Fähgikeiten zugeschrieben. Unter anderem können sich Vampire in reale oder mythische Tiere verwandeln. Je nach Bedarf kann er also seine Gestalt verändern, um zum Beispiel ungesehen eine Straße entlang zu laufen oder um an ein Fenster im dritten Stock heran zu kommen. Es gibt keine Verwandlung unabhängig vom Zweck. Neben dem Gestaltenwandel können Vampire auch Gedanken lesen. Sie haben eine sehr charismatische Erscheinung, wirken sehr gepflegt und haben eine unübertreffliche Wortgewandtheit. Sie haben eine starke Anziehungskraft auf das andere Geschlecht. Sie können einen Menschen sogar in einen willenlosen Diener verwandeln. Das Vampirvolk hat eine herausragende Gabe, die Tiere zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Die Tiere, die Nachtaktiv sind, können sogar von ihnen befehligt werden. Vampire sind dafür bekannt Blut als Nahrungsmittel aufzunehmen. Doch das ist nicht der einzige Lebensquell den sie nutzen um sich zu stärken. Manche vermögen es, sich von Seelen oder auch Auren zu ernähren.

    Es gibt in einige Legenden und Erzählungen Hinweise auf Maßnahmen zur Abwehr von Vampiren. Unter anderem wird Knoblauch genannt, was aber eine reine Fehlinformation ist. Im Mittelalter wurde angenommen, das Knoblauch gegen Vampire wirksam sei, da er das Blut reinigt. Ebenso sind Silber und Weihwasser nur bedingt taugliche Abwehrmaßnahmen. Das Kruzifix wurde immer als abschreckendes Mittel verstanden, doch ist es für einen Vampir meist nur eine lächerliche Drohung. Es wurde als wirksam erachtet, dem vermeintlichen Vampir einen Pflock durch das Herz zu rammen. Das ist allerdings auch nur bedingt wahr. Denn der Pflock durch das Herz ist nur wirksam solange er auch im Körper stecken bleibt. Wird der Pflock entfernt, so erfreut sich der Vampir wieder bester Gesundheit. Das ein Vampir zu Staub zerfallen würde, wenn er gepflöckt wird oder ihn direktes Sonnenlicht trifft ist eine Erfindung vom Regisseur des Films Nosferatu.

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