Blutbrot

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • In osteuropäischen Ländern war es üblich, das Blut angeblicher Vampire als Abwehrmittel gegen eben diese zu verwenden.
    Blutbrot

    In osteuropäischen Ländern war es üblich, das Blut angeblicher Vampire als Abwehrmittel gegen eben diese zu verwenden. Besonders verbreitet war es in Polen, das Blut eines enthaupteten oder gepfählten Vampir aufzufangen und daraus eine Art Gebäck zu machen, in dem man es mit Mehl und anderen Zutaten verrührte. Wer davon aß, war angeblich gegen Angriffe der Vampire gefeit und sie konnten einem nichts mehr anhaben.

    Auch in der heutigen Zeit gibt es noch Rezepte für Blutbrot bzw. Blutklöße. In der westfälischen Küche heißt es Möppkenbrot oder Wöbkenbrot. Besonders zur Schlachtzeit (in Zeiten der Hausschlachtung) wurden solche Blutbrote, die besser bekannt sind als"Panhas", hergestellt.

    Im Internet finden sich dazu auch einige Rezepte. Meist werden die Blutbrote aus folgenden Zutaten hergestellt:

    • frisches SchweineBlut
    • Fleischbrühe
    • Salz
    • Pfeffer
    • Roggenmehl
    • Eier
    • Milch
    • Fett
    Heutiges Blutbrot besteht meist aus Hackfleisch, frischer Leber- und Blutwurst, die zusammen mit Zwiebeln und Speck gebraten und anschließend mit Brühe aufgegossen und gewürzt werden. Diese Mischung wird mit Blut
    und Buchweizenmehl verrührt, eingedickt und dann in fest erkalteter Form zur weiteren Zubereitung angeboten.

    34 mal gelesen