Ich schätze, dies ist eine Vorstellung! c:

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich schätze, dies ist eine Vorstellung! c:

      Einen wunderschönen Tag/Abend alle miteinander!

      Hm, ohje, eine Vorstellung- wo fange ich da am besten an?
      Ach, was soll's- einfach ab in's kalte Wasser.
      Also, ich bin das Waldeskind- ich habe mich schon von klein auf für Vampirismus interessiert- und befasse mich seit etwa fünf Jahren näher mit der Materie.
      Nicht unwichtig zu erwähnen wäre diesbezüglich, dass ich dennoch mehr oder minder ein Neuling bin- im Klartext:
      Viele Begrifflichkeiten sind mir noch unbekannt.
      Warum ich hier bin: Ich entschied mich gestern Abend dazu, mich nun endlich einmal auf die Suche zu machen- zu recherchieren, ob es nicht auch weitestgehend
      ernsthafte, "seriöse" Foren für Vampirismusbegeisterte im schier unendlichen Internet gibt- und ich stieß auf dieses Forum. Die Tatsache, dass es bei der altbewährten Suchmaschine
      relativ weit oben angezeigt wurde machte mich zwar etwas argwöhnisch, aber nach einem kurzen Blick auf das Geschehen hier habe ich festgestellt, dass es doch das
      Richtige zu sein scheint- meine Befürchtung, hier nahezu ausschließlich auf post-pubertäres, Twilight&Co.-orientiertes Teeniegehabe und Rollenspieler bzw. Leute, für die das Ganze ein Spiel/Style ist zu stoßen hat sich quasi zerschlagen.
      Darum fällte ich kurzerhand den Entschluss, mich einfach mal anzumelden und näher umzusehen.
      Die (verständlicherweise) nicht unwichtige Gesinnung: Ich gebe vorerst ganz bewusst "Suchender" an.
      Denn: Ich gehöre zwar (dem weniger albernen/toonigen Teil) der Furry-Bewegung an und sehe mich selbst als eine Art Wolfseele, bin mir aber dessen bewusst, dass das nicht
      so sonderlich viel mit der eigentlichen Thematik und dem "Lebensgefühl" des Vampirismus zu tun hat- ferner kann ich mich mit dem klassischen Bild der Lykanthropie absolut
      nicht identifizieren- es ist für mich mehr eine spirituelle Angelegenheit.
      Zum Thema an sich: Ich kann mit den meisten neueren Ausschlachtungen des Mythos wenig anfangen und befinde es für schändlich, den Vampir so dermaßen zu verniedlichen und
      gesellschaftstauglich zu machen- bin also gegen den modernen "Boom" des Ganzen und stehe jeglichen neuen literarischen Werken ect. eher skeptisch gegenüber.
      Zauberworte lauten bei mir "Bram Stoker" und "Le Fanu"- unter Anderem. Allerdings bin ich auch auf literarischem Gebiet noch eher Neuling und interessiere mich auch so eher
      für den Vampyr, als für den Vampir. Mir ist dieses gewisse Geheimnisvolle auch relativ wichtig, weswegen ich nicht zu der Sorte gehöre, die mit Interessen und/oder
      Zugehörigkeit auf diesem Gebiet außerhalb protzt- ein bestimmtes Maß an Geheimhaltung ist- zumindest für mich- sehr bedeutsam.
      Zu mir selbst: Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich selbst eher als Black Swan oder als Sang selbst sehen/bezeichnen sollte, zumal ich weder mit "der Community" noch mit reelen Aktionen praktische Erfahrung habe- was ich allerdings- nach weiterer Informationsbeschaffung und längerem Zurechtfinden hier- zu ändern gedenke.
      Als noch Unerfahrene würde ich sagen, dass ich irgendwo zwischen Donor und Vampyr stehe- man könnte sagen, dass Letzteres bei mir ein wenig in den
      Otherkin-Bereich übergeht- und beides lässt sich glaube ich eher weniger miteinander vereinbaren, sodass irgendwann mal eine Entscheidung getroffen werden muss, fürchte ich. Nun, man wird sehen.
      Zu sagen bleibt: Ich bin eine äußerst menschenscheue Person und tu' mich schwer daran, neue Kontakte zu knüpfen und rauszugehen- ehw, nein, welch Klischee.
      Der Kategorie "Gothic" möchte ich mich hier keineswegs unterordnen- denn auch, wenn man mich hinsichtlich Stilrichtung, Musikgeschmack ect. in diese Schublade stecken könnte,
      finde ich es irgendwie- für mich persönlich- verwerflich, einen solchen Mythos und dessen Auslebung an einen irdischen, menschlichen Stil zu ketten.
      Eventuell ebenfalls von Interesse: Ich hänge es zwar nicht gern an die große Glocke, aber ich lehne es aus Prinzip und aus mehrerlei Gründen ab, nicht-menschliche Lebensenergie aufzunehmen. Zu deutsch: Ich bin Veganerin. Aber es besteht kein Grund zur Sorge- ich bin nicht hier, um über Tierrechts-Ethik zu diskutieren oder irgendwen zu missionieren-
      oder die Öko-Moral-Tusse zu spielen. Toleranz und so. c:
      Puh- lange Rede, kurzer Sinn!
      Ich bin 19, komme aus Niedersachsen, ich zeichne viel, höre Musik und schwimme gern. Ich halte mich gern in der Natur auf und liebe Tiere- oh, und ich bin ein kleines, düsteres, fettes Zwerginchen- so viel schon einmal zu meinem Ich und meinem Erscheinungsbild.

      Nun, hiermit schicke ich diese unglaublich ausschweifende und ätzende Vorstellung mal ab, ich hoffe, ich bekomme gleich verbal keinen drauf, weil ich irgendetwas falsch gemacht habe. :/ Hoffentlich ist die Vorstellung hier überhaupt richtig- der Aufbau dieses Forums ist mir teilsweise noch ein Rätsel.
      (Momentan habe ich eine fürchterliche Internetverbindung, weswegen ich die kommenden Wochen weniger aktiv hier sein werde)
      Dunkle Grüße, das komische Waldmädchen c:
      Und die Moral von der Geschicht':
      "Tote Leiber bluten nicht!"
      ...Wo Blut, da Leben.
    • Herzlich willkommen im Forum.
      Ich finde deine Vorstellung sehr interessant. Wenn ich dich so richtig verstanden habe, lehnst die Bezeichnung bzw die Identifizierung des Vampyrismus mit dem Mythos ab oder wie kann ich das verstehen?

      Ansonsten noch viel Spaß hier.

      Bloodmoon
    • Hallo Bloodmoon,
      danke dir für den Willkommensgruß!
      Huch? Nein- ich wusste, ich hätte weniger drumherum schreiben sollen.
      Der Vampyrismus ist ja mehr oder minder aus dem Mythos entsanden- bzw. der Mythos durch den Vampyr- das ist denke ich sowieso so eine "Wer war zuerst da- das Huhn oder das Ei?-Geschichte". Was ich sagen wollte, war: Ich lehne die moderne Ausschlachtung der Thematik ab- ich lehne eine übertriebene Verknüpfung des Vampyrismus mit menschlichen Stilrichtungen ab.
      Aber auch abgesehen davon wird ja- besonders hier- sehr stark zwischen Vampir und Vampyr unterschieden. Diesbezüglich wäre meine klare Tendenz Vampyr.
      Oder wie war die Frage gemeint?

      LG
      Und die Moral von der Geschicht':
      "Tote Leiber bluten nicht!"
      ...Wo Blut, da Leben.
    • Ein anderes Gebiet in Anspielung auf die Furry-Subkultur?
      Oh, ich merke gerade, ich sollte die Begriffe mit mehr Bedacht verwenden- bzw. die einzelnen Schreibweisen.
      Aber um die Frage zu beantworten: Dies bezog sich dann doch mehr auf Vampire- also Fiktionale, wobei ich mich auf "Älteres" beschränkt habe- mehr oder minder aktiv
      mit Vampyren- also dem "Echten" habe ich mich noch weniger befasst- zumindest nicht genug, um sämtliche Begriffe ect. zu kennen.
      Nun ist die Frage, wie man "sich mit etwas befassen" definiert- ob das reine Kopfsache mit einem geringfügigen Rechercheanteil bedeutet,
      oder intensives Informieren und Kontakt mit anderen voraussetzt- mit Letzterem konnte ich- bis jetzt- nicht dienen. Dies ist aber unter anderem auch
      ein Grund meiner Anmeldung: Sich näher mit dem Thema zu befassen und mir über mein eigenes Wesen im Klaren zu werden.
      (Mensch, dieser Satz klingt verdreht- ich hoffe dennoch, man versteht, was ich meine.)
      Und die Moral von der Geschicht':
      "Tote Leiber bluten nicht!"
      ...Wo Blut, da Leben.
    • Du kannst ja wenn du dich näher Informieren willst dich mal in unser Lexicanum einlesen. Wenn du dich sonst näher mit dem Thema befassen willst - dazu ist das Forum ja da. Bei den Schreibweisen muss man eben unterscheiden zwischen Vampir und Vampyr. Manchen (mir persönlich nicht) ist es sehr wichtig das eindeutig zu unterscheiden. Meiner Meinung nach ist der Vampir mit Y einfach gut um manche Themen auseinander zu halten.
    • @Dark Gothica & Übler Aderlass: Vielen Dank euch zweien, wenn man trotz des Unbekanntseins und der Tatsache(?), dass sich hier sicherlich auch viele "Trolle" anmelden
      so herzlich begrüßt wird, fühlt man sich doch gleich einigermaßen gut und heimisch. c:

      @Bloodmoon: Ja, das Lexicanum habe ich mir bereits flüchtig angesehen und auch schon ein wenig darin rumgeschmiert- ich hoffe, es wird mir nicht krumm genommen, wenn ich Beiträge dort überarbeite, um Rechtschreibfehler zu korrigieren und es evtl. etwas übersichtlicher (Zeilenabstände ect.) zu gestalten- falls doch, werde ich dies selbstverständlich umgehend lassen und Beiträge nur dann überarbeiten, wenn ich auch wirklich Informationen hinzuzufügen/zu ergänzen habe. c:
      Was mir noch eingefallen ist: Also, ich habe mich nicht ausschließlich mit dem fiktionalen Vampirismus beschäftigt- ich habe auch stets versucht, Parallelen zur "Realität" zu ziehen
      und mich so beispielsweise im schulischen Geschichts-Kurs bei komplett freier Referatsthemenwahl sofort an Elisabeth Bathory erinnert und jene als Thema gewählt- immer mal wieder solche "kleinen Dinge", um das Ganze irgendwie zu verknüpfen. (Ich weiß, das ich wahrscheinlich nicht wirklich von Relevanz, aber ich wollte es einfach nochmal dazuschreiben.)

      @Ariane: Dass du durch deinen Freund bereits mit dem Furry-Fandom vertraut bist- und wahrscheinlich weißt, dass es dort nicht zwangsläufig albern, toonig und/oder sexuell "merkwürdig" zugeht- finde ich natürlich super. :D
      Edit: Entschuldige- ich hatte dich im vorherigen Beitrag mit Bloodmoon verwechselt, wegen der Avatare. I:
      Und die Moral von der Geschicht':
      "Tote Leiber bluten nicht!"
      ...Wo Blut, da Leben.
    • Schön das du dich schon mal eingelesen hat. Jeder Nutzer darf natürlich etwas ergänzen oder korrigieren. Vielleicht schreibe ich da auch mal wieder was. Mich würde es mal interessieren inwiefern du dein Referatsthema mit Parallelen zur Realität verknüpft hast.

      Bloodmoon
    • @Ariane: Ach, solche komische Seiten gibt es glaube ich zu nahezu jeder Subkultur... :D

      @Bloodmoon: Nun, die Wahl des Referatsthemas ist für mich schon eine Art Verknüpfung zur Realität, da sie immerhin eine real existente Person war- auch, wenn man natürlich nicht genau sagen kann, wie viel an den Erzählungen, die sich um sie rankten und ranken, wirklich dran ist. Eine Verknüpfung zur Realität findet also insofern statt, dass man von
      rein fiktionalen Romanen und Filmen abkommt und versucht, in der "Realität" nach Existenzen zu suchen.
      Und die Moral von der Geschicht':
      "Tote Leiber bluten nicht!"
      ...Wo Blut, da Leben.