Gefühle die nicht verschwinden

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    • Gefühle die nicht verschwinden

      Es gibt etwas, was mich seit über einem Jahr Quält.
      Also vor zwei Jahren habe ich meinen (Ex)Freund kennengelernt, sofort war ich verliebt, es war sogar mehr als verliebt sein, es war eine Sucht. Es war eine Fernbeziehung sodass wir uns unregelmäßig gesehen haben, aber wir haben jeden Tag bis zu 5 Stunden telefoniert, und wenn er bei mir war, haben kaum etwas ohne den anderen gemacht. Wir konnten nicht ohne den Anderen. Jedes Mal, wenn er wieder gefahren ist, bin ich am Bahnhof zusammengebrochen, es ging auch schon so weit das ich geschrien habe und mir geholfen werden musste.
      Er war auch mein erster und einziger Spender den ich Je Hatte.
      Unsere Beziehung ging durch meine Wenigkeit in die Brüche. Ich habe ihn fallen gelassen, was ich zutiefst bereue. Ich hasse mich dafür.
      Es ist über ein Jahr vergangen seit ich schluss gemacht habe, doch wenn ich seine Bilder sehe, schmerzt mein Herz, mein Magen zieht sich zusammen und ich stehe kurz vorm heulen. Das ist grad auch wieder der Fall. Mir geht es schlecht, meine Psyche ist am zersplittern.
      Ok. Jetzt weine ich, ich weiß es klingt bescheuert, aber imemrnoch ist diese Sucht da...die Sucht nach ihm.
      Er war die erste Person, die ich vollkommen geliebt habe. Ich hätte alles für ihn getan, wirklich alles.
      Woran liegt es das ich imemrnoch so abhängig bin, das ich diese Entzugserscheinungen (nenn ich jetzt mal so) Habe...
      Zur Info: Meine Mutter meinte mal, er würde wie ein Dämon sein, das würde man an seinen Augen sehen...
      It’s not misanthrophy which makes you sad and alone. It’s reality.
    • Es gibt zwei Wege die du gehen kannst.

      Entweder du lässt es zu, lässt es raus, gehst kaputt und stehst wieder auf. Es wird immer weniger weh tun.
      Oder du schließt es ein, und gehst nur daran kaputt.

      Du kannst froh sein deine Emotionen so zu fühlen, so freien lauf lassen zu können, das befreit.
    • Mit solchem Kummer umgehen zu müssen ist nicht leicht, nein, und hier gilt (auch): Je stärker die Empfindungen sind oder waren, desto länger dauert es. Aber wie es bereits gesagt wurde, es wird vorbeigehen, es scheint nur, dass es eine Weile dauern wird. Darüber zu reden ist nicht das Schlechteste, es kann einem den Druck nehmen, den man empfindet und das hast du hier ja nun bereits angefangen: Zu reden. Auch wenn es die Gefühle nicht auflöst, so kann es dennoch dafür sorgen, dass man sich nicht so elends allein fühlt, gute Sache, das.
      Auch keine schlechte Idee, sondern eine gute, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, das kann auch unterstützen.

      Sorry, ich bin schon wieder auf den Bedankomaten gekommen O.o Mousepads anfassen während des Seitenaufbaus... *murmel*
    • Ich leses aus dem Text ein Schuldbekenntnis. Jetzt denke ich mir jeder der Schuld auf sich geladen hat will dafür busse tun. Das heisst du suchst nach einem Ablass und bist nicht süchtig nach ihm das sind ein paar völlig verschiedene Dinge. Wenn du deine Gründe hattest dich zu distanzieren dann brauchst du dich deswegen aber nicht schuldig zu fühlen. Sicher haben sich jetzt die Dinge geändert aber zum damaligen Zeitpunkt war sicher das gegeben was den Auslöser gab sich zu trennen.
    • Wie schon einige vor mir gesagt haben ist die Lösung deines Problems Zeit. Nach einer Trennung kommen 4 Phasen erst will man es nicht wahrhaben und sieht es noch nicht so richtig ein, dann kommt die Phase, in der du dich wahrscheinlich gerade befindest in ihr verspürt man Trauer, Wut, Schmerz, Hoffnungslosigkeit wir denken, wir sind diesen Gefühlen für ewig ausgeliefert doch auch diese Phase geht vorbei auch wenn sie die meist längste ist. Die dritte Phase dann lässt uns wieder nach vorne sehen, man denkt immer weniger an den Ex und hat wieder mehr Energie, neues anzupacken. Die vierte und letzte Phase ist die, in der die Trennung nur noch Vergangenheit ist und man akzeptiert und nicht mehr traurig findet, was alles geschehen ist man hat daraus gelernt, ist gewachsen und bereit wieder vollends durchzustarten.

      Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Lichtblick gönnen kurz gesagt wird es ganz sicher nicht ewig so sein und du wirst dich wieder mehr am Leben erfreuen ;)


      Mfg

      Eremia
      Bei einem Fluß ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart.
    • Habe die Einteilung der 4.Phasen durch Verena Kast hergenommen :) Dann gäbe es noch eine Einteilung der 4.Phasen der Trauer von Yorick Spiegel ich fand jedoch ersteres passender. Die 5.Phasen der Trauer weißen soweit ich weiß nur sterbende Menschen auf ;)
      Bei einem Fluß ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart.
    • Im Internet stehts mal so mal so, ich kannte bis jetzt nur die 5, zugegeben von Todesfällen. :)
      Habe persönlich aber auch nie etwas mit diesen Gefühlen zu tun.
      Bei den 5 Phasen ist eine ja auch beinahe überflüssig, da kann man sich auf 4 einigen. :D
    • Ich denke auch, dass sich dass von Mensch zu Mensch unterscheiden kann ;) 4.Phasen treten halt am häufigsten auf
      Bei einem Fluß ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart.