Wie gehts euch- wie ist euer Leben als Vampyr?

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    • Wie gehts euch- wie ist euer Leben als Vampyr?

      Beschreibt einfach mal eure Weise zu leben, ob in der Stadt, auf dem Land oder sonstwo und wie euch die Menschen begegnen. Sind sie eigenartig zu euch, oder trefft ihr manchmal wen der aufeinmal sehr nett zu euch ist ohne dass es einen Grund dafür gibt?
      Nur eines ist gut, Sippe und Blut!
    • Mit einem Wort kann ich es als sehr einsam beschreiben. Obwohl ich nicht wirklich allein bin.
      Aber allein sein und einsam sein sind zwei verschiedene paar Schuh.
      Es wäre schön, einen Gefährten oder Gefährtin zu haben.

      Selbstverständlich habe ich andere Vampyre in meinem Freundeskreis, die meisten wohnen jedoch weiter weg, wenn nicht gar außerhalb des Landes.
      Dennoch sehen wir uns regelmäßig.

      Hier lebe ich in einer Stadt, was ich als furchtbar empfinde. Ursprünglich komme ich aus einem Dorf und ganz ursprünglich, also im früheren Leben komme ich vom Land.
      Deshalb plane ich auch demnächst wieder auf's Land zu ziehen. Ich suche in diese Richtung schon.

      Gehe ich unter Menschen, die ich kenne, setze ich eine Maske auf.
      Bin ich unter Menschen, die mich nicht kennen, setze ich gar nichts auf und bin ich.
      Ich habe es aufgegeben, mich bei Fremden großartig zu verstellen.
      Im Umgang mit Fremden, oder flüchtig bekannten Menschen geht es in zwei Richtungen.
      Entweder sind sie verwirrt oder gar ängstlich, oder sie fühlen sich sehr angezogen.
      Das kann ich auch steuern. Jedoch nicht immer. Fühlt sich jemand angezogen, bleibt dies in der Regel auch so.

      Mein Leben ist eher zurückgezogen. Ich meidne die Menschen, denn meist fühle ich mich einfach unwohl in ihrer Nähe.
      Generell gibt es Wochen/Monate, wo mir jeglicher Kontakt zu anderen Menschen oder Wesen sehr schwer fällt.
      Ich bevorzuge das schweigen in der Dunkelheit, ein Blatt Papier vor mir liegend und einen Stift in der Hand.

    • Mein Leben ist da ziemlich zwiegespalten. Auf der einen Seite ist da mein Artbeits-ich die immer lächelt und gut
      drauf ist. Auf der anderen Seite ist dann mein Privates-ich, die die meisten Menschen nicht leiden kann. Beide Seiten
      mag ich sehr und will keine Missen.

      Einsam bin ich auf einer gewissen Ebene auch. Ich denke es liegt an dem sehr unregelmässigen persönlichen Kontakt
      zu anderen meinesgleichen. Manchmal aber auch an dem scheinbar grenzenlosen Egoismus, welchen der Großteil der
      Bevölkerung an den Tag legt ^^

      Ein Hoch auf die Empathie :thumbsup:
      Why so serious..!?
    • Ich wohne auf dem Land, aber egal ob Land oder Stadt geht es mir so:
      Mein Leben geht auf und ab. Ich glaube, dass ich eher Fehler mache als alles andere. Daher, dass ich mein Verlangen mehr als gut zügeln kann, lebe ich nach einigen blöden Situationen , wie äußerlich ein stinknormaler Mensch.
      Mein Freund hält gar nichts vom Themen, die nicht logisch erklärbar sind oder der Gesellschaft passend. Aber nun, dass ist seine Meinung.
      Durch das ganze Hin und her in mir komme ich aus meiner Erwachungsphase - so denke ich - auch nicht heraus.
      Die Einzige, die mich in entferntesten Sinne verstehen könnte ist meine Mutter. Sie sieht auch, dass es Dinge gibt, die nichts mit Logik zu tun haben, gibt.

      Solange ich mir nichts anmerken lasse oder jemand etwas weiß, bin ich die liebste Person, doch weiß jemand was, der sich damt nicht konfrontieren kann, gehöre ich zu den Verrückten oder welchen,die zum Psychologen sollen.

      Somit habe ich für mich beschlossen zwer meinen Kleiderstil beizubehalten, doch den Rest, solang es geht in mir schlummern zu lassen.
      Ob das sinnvoll ist? Ja und nein.
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LadyK ()

    • Ich bin ein Stadtmensch. Ich lebe in der Stadt und bin nur allzu menschlich.
      Es fiel mir immer leicht in meinem Umfeld, diejenigen auszumachen, die etwas zu verstecken haben oder vielmehr es müde sind sich zu verstecken, diejenigen die für mich interessant sind. Es gab immer eine natürliche Anziehungskraft zwischen mir und diesen Seiten des Lebens.
      Ich halte mich an solche Menschen, was überraschend viele sind, wenn man nur genauer hinschaut. Jeder hat Leichen im Keller.
      Ich komme gut mit Menschen zurecht, solange ich das Momentum habe, mir einen Überblick zu verschaffen.
      Was mir nicht zusagt ist, wenn dieses Momentum nicht da ist und die Interaktion mit anderen nicht nach meinen Konditionen stattfindet.
      Zu stolz um nach anderen Spielregeln zu spielen habe ich für mich eine Nische gefunden die Wert auf Unabhängigkeit legt, und man lebt.
      Ich genieße die schöneren Dinge des Lebens und akzeptiere die hässlicheren.
      Was das direkte Verhältnis der Welt zu meinem Vampyrismus angeht, so bin ich da verhältnismäßig offen. Ich muss kein Doppelleben führen, und habe die Nacht in den Tag integriert.
      Meine Auslegung von Vampyrismus, aufs Wesentliche konzentriert, ist auch für Außenstehende verständlich transportierbar, und ich scheue mich nicht davor ehrliche Fragen zu beantworten, sollte sich eine Konversation in diese Richtung entwickeln oder gar jemanden in die Thematik einzuführen, der dafür aufgeschlossen ist. Es ist logisch erklärbar, so wie alles auf dieser Welt.
      Für Menschen, die mich näher kennen ist der Vampyrismus nur ein weiter Punkt auf einer langen Liste von exzentrischen Persönlichkeitszügen.
      Manche reagieren positiv auf diese Seite, manche mit Respekt, die allermeisten interessiert es nicht was ich im Privaten mache.
      Ich gebe mich schlicht nicht groß mit Personen ab, die negativ darauf reagieren würden. So gut ist meine Menschenkenntnis, will ich meinen und sollte ich mich im Fall irren, ist es um jene auf langer Sicht nicht wirklich schade.
      Ein weiterer Punkt warum ich die Metropole zum atmen brauche: Menschen sind austauschbar, oberflächlich und interessieren sich nur für ihren eigenen Scheiß, so wie es sein sollte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mikhail ()

    • Ich lebe am Rand der Stadt, bin aber meist in der Stadt unterwegs, da ich dort arbeite.
      Wenn ich es mir genauer überlege, mag ich die meisten Menschen nicht. 8| Ich finde es aber amüsant, sie zu beobachten. Weswegen ich sie nicht mag? Oberflächlichkeit, ein zur Schau getragenes übergroßes Ego und der Drang sich selbst besser darstellen zu wollen, als andere. Um es mal grob zu skizzieren.

      Ich sehe bei den meisten Menschen nach nur kurzer Zeit auch den Mensch hinter der Maske, diese Gabe hatte ich schon immer. Manchmal wäre die Maske besser.....

      Ich selbst gehe nicht hausieren mit meinem Thema, da es für mich mich recht neu ist, tobe ich mich hier aus und versuche so neue Kontakte zu knüpfen. Mein reales Umfeld.....nun ja, ich denke, sie würden es nicht verstehen. Vermutlich ist es bei mir deshalb auch so, dass ich mich lange mit dem Erwachen herumschlage.
    • Also teile ich mit euch diese Eigenschaften, auch ich bin exzentrisch und halte mich- so weit mir möglich- von vielen fern. Auch gehe ich mit dem Thema nicht hausieren, war vielleicht ein wenig zu offensiv bisher im Forum, doch im realen Leben muss ich über sehr viele Dinge den Mund halten.
      Die animalischen Neigungen beherrsche ich mittlerweile besser, doch dies verdanke ich den Beobachtungen dass es sich oft um Begleiterscheinungen anderer Ereignisse handelt, oft künstlich ausgelöster, die man in meiner Gegend tatsächlich messen kann. Da es ehemalig militärisches Sperrgebiet ist, mitten versteckt im Wald ein Dorf mit Museumsbunker, sind einige Dinge bei mir vielleicht eher Umwelteinflüsse und mittels Technik konnte ich einige Zusammenhänge feststellen. Was sich bei anderen hier eher als Herzrythmusstörung bemerkbar machte, egal in welchem Alter, hat sich bei mir wohl positiv auf mein Erwachen und meinem Bezug zur Natur ausgewirkt.
      Erzählt mehr davon- gibt es bei euch irgendwelche besonderen Anlagen, z.B. eine Burg, ein militärobjekt oder ähnliches?
      Nur eines ist gut, Sippe und Blut!
    • Ich lebe in der schwarzen Welt. Der gothic Kult lebt in mir seid vielen Jahren und Ich möchte diesen auch ausleben. Ich habe meinen Freundeskreis auch weitestgehend dahin verlagert und gebe mich mit den Stinos nicht ab. (ernsthaft nicht)
      Ich Lebe auch in einer Stadt - aber diese Stadt ist nur ein Feld voller weißer Schafe. Eine Herde von Nutzfieh die den Regeln und Richtungen der allgemeinen Gesellschaft folgen.
      Wenn ich mich an das Tageslicht begebe halte ich mich nur ungern und so kurz wie möglich in dieser beschriebenen Mainstreambewegung auf. Die Blicke die ich als Gothic in der Öffentlichkeit ernte berühren mich gar nicht mehr bzw. ich provoziere es ja auch.
      Als Vampyr gebe ich mich wenig offensichtlich. Ich Trage zwar wann immer möglich meine Fangs aber wie schon gesagt ich marschiere ungehindert strammen Schrittes durch die Welt und bin gegenüber Menschen sehr verschlossen. Ich bin leider schon ein bissen Oberflächlich und mache mir ziemlich schnell ein erstes Bild von anderen. Das soll bedeuten: Trägt Derjenige mir gegenüber Schwarz so hat dieser schonmal einen Sympathie Punkt mehr als jemand mit einer blauen Jeans. Ich suche mir die Menschen aus mit denen ich verkehre. Fremde Blitzen meistens erstmal rigoros ab solange ich keinen Wert in diesem Kontakt sehe.
      So laufe ich unbeirrt weiter bis ich dann im nächsten Keller oder an meinem Ziel ankomme wo dann wieder meine Leute sind.
      Schade finde ich nur das ich leider nur von Lifestylern provitieren kann. Jedliche Vampirale Nächte sind meine aber ich kann niemanden ausmachen der meine Sehnsüchte und Bedürfnisse teil. So Nutze ich das Internet um mit euch in Kontakt zu treten. Fahre nach Berlin und Hamburg um euch kennen zu lernen.
      Somit ist die Einsamkeit in Stil doch irgendwie bei uns allen gegeben. Eine Gefährtin oder einen Gefährten wünscht sich jeder aber woraus soll man schöpfen wenn man niemanden kennt.
      _TiBe
      Tradition ist nicht das anbeten der Asche, es ist die Weitergabe des Feuers !
    • Mir geht es momentan nicht so gut mit meiner "gabe" (man lese meinen Blog) ich hasse viele Menschen wegen ihrer Intoleranz und Ignoranz und das sie einfach nicht versuchen es zu verstehen. Ich bin jetzt gerade nicht in der Verfassung großartig was an Text zu schreiben da ich ma wieder eine Phase habe in der ich nur an Blut, Tod (da ich guten Freunden beim sterben zusehen muss) und wieviele ich schon verloren habe und noch verlieren werde denken kann. Wer privat mit mir schreiben will kann dies natürlich machen.
    • the nightguy98 schrieb:

      ich hasse viele Menschen wegen ihrer Intoleranz und Ignoranz und das sie einfach nicht versuchen es zu verstehen.



      Wie sollten Menschen verstehen, was wir selbst manchmal nicht verstehen können?
      Wie sollten sie verstehen, was wir manchmal kaum in verständliche Worte fassen können?
      Wie sollen sie versehen, was wir fühlen, wenn sie es ja selbst nicht fühlen?
      Wie könnten sie akzeptieren, was sie nicht wahrhaftig kennen können, weil sie es nicht fühlen, weil Worte fehlen..

      Man sollte mit den Menschen nachsichtig sein, solange sie uns nicht im Halbwissen verurteilen.
      Geht man gegen sie, wenn sie nichtmal Halbwissen besitzen, muss man sich nicht wundern, verurteilt zu werden.
    • Es gibt auch Menschen mit denen ich gut klar komme. Was ich meine is das die meisten es nicht mal im Ansatz versuchen es zu verstehen sogar wenn man ihnen es verständlich erklärt. Von 7 Menschen denen ich es erklärt habe versteht es bloß einer und alle anderen haben sich drüber lustig gemacht nach Motto wohl zu viel twaylight dingsda und so? Ich werde bald mehr dazu schreiben.
    • Würde ich nicht fühlen, würde ich auch nicht verstehen.
      Besser gesagt fühle ich und verstehe dennoch oft nur Bahnhof.

      Das logische ist zu oft abwesend.

      Die Menschen die darüber lachen, die verstehe ich sehr gut.
      Diese sind einfach nicht bereit.

      Und als Vampyr sollte man wissen, wann jemand offen ist für die ein oder andere Info.
      Was kann der Mensch dafür, wenn der Vampyr sich selbst scheinbar viel zu wenig versteht und deshalb hausieren geht zu jenen, die es viel weniger verstehen können, weil ich es einfach nicht fühlen, weil es für dieses fühlen keine ausrechenden Worte gibt. (Um zu wiederholen..)

      Kaum zu glauben, dass ich mich hier gerade für Menschen einsetze, aber ich denke, man sollte so nicht über sie schimpfen.
    • Ich verstehe mein Wesen eigentlich ganz gut. Wie gesagt mit manchen Menschen verstehe ich mich auch. Ich denke morgen bei ner runde Funk werde ich was dazu schreiben.
    • dann hast du glück. Obwohl ich aus erfahrung auch denken könnte, dass dein erwachen nicht abgeschlossen ist.
      oder da kommt einfach nichts weiter mehr. kommt ganz auf etwas an, was ich offen jetzt nicht beschreiben möchte.
      ganz oberflächlich gesagt..jeder vampyr ist anders.
      für die meisten ist es in der regel mit einer langen schmerzhaften reise verbunden, ehe man alles versteht und annimmt.
    • Ich wohne sehr ländlich und von meiner Tür aus geht es direkt in den Wald. Für mich ist das wirklich sehr wichtig, dass ich den Wald in meiner Nähe habe. Er ist für mich ein Zuflucht und Rückzugsort. In die Stadt gehe ich nur sehr ungern. Sie ist mir einfach zu laut und zu voll. Mit Menschen habe ich es auch nicht so. Ich bin eigentlich die meiste Zeit allein aber das finde ich gar nicht so schlimm. Ich kann mit den meisten Menschen einfach nichts anfangen. Wenn ich auf meine Arbeitskollegen treffe, setze ich auch meine Maske auf und begebe mich ein wenig auf deren Niveau runter. Eigentlich kann ich mit den Themen, die sie so von sich geben überhaupt nichts anfangen.

      Ja, ich bin ein Einzelgänger aber das bin ich gerne. Tiere stehen mir irgendwie näher.
    • Mein Leben findet mehr im verborgenen statt,ich wählte einen Beruf wo ich nur mit Menschen zu tun habe die ich mir aussuche und nur wann ich es möchte.Ich werde hauptsächlich wirklich akzeptiert nur von meinen Vampyr-Freunden die Menschen welche sich nicht dazu zählen,finden mich seltsam und unheimlich und meiden mich deshalb.Ich habe aber einen Lebensgefährten der über alles Bescheid weiss,das akzeptiert und mir seit 15 Jahren die Treue hält.Ich bin dankbar dafür jemanden getroffen zu haben,der keine Angst oder Unbehagen empfindet und mir bedingungslos vertraut.Leben tue ich eher anspruchsvoll,ich sammele professionell Münzen,ich liebe klassische Musik und bin sehr Natur-orientiert.Ich disskutiere viel auch über komplizierte Themen und Partys mache ich nur ganz selten.Hier ist die Ausnahme Mittelalter-Märkte und das Hussitenfest in Bernau wo ich hinfahren werde. :)
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Dead
    • So wie auch "Seelengewitter", steht mein Haus etwas abseits, von Wald und Feld umgeben. Früher wäre mir das nicht bewusst gewesen, aber heute bin ich froh darüber. Ich ziehe Ruhe und eine kleine Distanz zu anderen vor. Ich habe viele Leute mit denen ich mich gut verstehe, aber das Alleinesein gefällt mir einfach am besten.
      Ich habe noch nie wirklich versucht mit einem Außenstehenden über den Vampyrrismus zu reden (abgesehen von einem erfolglosen Versuch) und i h denke dabei wird es vorerst auch bleiben.
      Die Logik ist die Logik der herrschenden Ordnung.
      Das Chaos ist die Liebe der Andersdenkenden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cathy ()