Dejavues

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    • Dejavues; das Gefühl haben, eine Situation oder eine ähnliche schon einmal erlebt zu haben. Momentan mache ich mir ein paar Gedanken dazu und würde gern ein paar Meinungen hören. Worauf basiert ein Dejavue, hat man die Situation tatsächlich schon einmal erlebt; hat man die Situation geträumt; passierte die Situation in einem Paralelluniversum von einem unserer Ichs; kommt es von Präkognition? Und was denkt ihr welchen Zweck hat ein Dejavue, wenn ein Zweck dahinter steckt?
    • Oh, das kenne ich. habe mir aber so intensiv die Fragen noch nicht gestellt.
      Wirklichkeit, Träume oder weiter zurückliegende Vergangenheit.
      wenn es ein traum ist, ist es dann einfach nur eine komische Zusammenstellung des Hirns, welche zufällig passiert?
      Wenn es zu einem früheren Leben gehört, was will es einem sagen?
      Ich denke schon, dass es da einen Sinn gibt warum, aber ob das wirklich so ist, kann ich jetzt nicht klar definieren.
      Ich denke aber doch, wenn man sich wirklich damit beschäftigt, dass es einen an etwas Erinnern soll, sei es als warnung oder Hinweise ansich.
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Frühere Leben schließe ich in meiner Weltsicht aus, schließlich geht es dabei auch um die Räumlichkeit, in der ein Dejavue stattfindet und in der Vergangenheit gabs jene Räumlichkeiten und die Technik, sofern sie eine Rolle spielt, noch nicht ;)

      Ein Dejavue muss nicht unbedingt eine Warnung sein, hm ;)
    • Bei mir kommen die Dejavues meistens Periodisch, erst Wochen lang gar nicht's und dann wieder Wochenlang ständig das es Nervt.
      Wobei ich Sie sogar unterscheiden würde:
      1. In die wo man fast vorraussagen könnte was gleich passiert und das Wissen darum im nächsten Moment schon wieder weg ist wobei ich oft ziemlich unruhig werde gar Nervös und schon fast Panisch. Denn bei einigen kommt es mir immer so vor als ob gleich etwas negatives passiert, aber da das Wissen darum gleich wieder weg war ist der mögliche Nutzen daraus eher wenig bis gar nicht so scheint es jedenfalls. Jedenfalls Unterbricht das meistens die aktuelle Handlung oder ich mache dann was anders als wie ich es vorhatte. Leider vermag ich nicht zu sagen ob das irgendwas gebracht hat oder nicht.
      2. Und in die, die man Registriert, und sich sagt "oh das kommt dir vertraut vor" und das mehr oder weniger abtut.

      Ich hatte schon einige Stunden damit zugebracht darüber Nachzugrübeln woher Sie kommen und welchen Möglichen Zweck Sie verfolgen, aber im Endeffekt kam ich auf keine Lösung und kann auch nur Theoretisieren.
      Ursachen könnten meines Erachtens sein, dass eine Situation auftritt, die ähnlich einer schonmal dagewesenen ist. Wobei das meiner Ansicht nicht die Erklärt wo dann von einem Moment auf den nächsten mitten in einer Handlung und ohne Vorwahrnung einem dieses Komische Gefühl überkommt und man seine Handlung unterbricht um es zu Verarbeiten und darauf zu reagieren.
      Vielleicht ist auch nicht's Geheimnisvolles dahinter und es ist nur eine Art Fehlfunktion.
      Das mit dem Paralleluniversum find ich auch einen Interessanten Ansatz.
      Die Antwort die man Erhält ist nicht immer die, die man sich Erhofft.
    • Habe ich so ein gefühl,versuche ich mein Handeln geringfügig zu variiren,um zumindest ein Wenig Kontrolle wiederzuerlangen.
      >Auch wenn ich im Grunde das Gleiche tue,wie in dem Moment direkt vorher gesehen.
      >>Das komplezierte ist aber,dass was man sieht,wäre nur so gekommen wenn man es nicht gesehen hätte,so oder so ändert sich die Zukunft,direkt nach dem man sie
      verarbeitet oder weitergegeben hatt;wenn auch nur ein Wenig.
      DRACHIR
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    • Hmmm sehr interessante Frage. Also ich kenne von mir selbst Dejavues in denen ich zum Beispiel bestimmte Orte finden konnte ohne Hilfsmittel zu nutzen einfach weil ich wusste wo ich sie finden kann, aber ich erinnere mich auch an solche die mit bestimmten Stimmungen einher gingen, an bestimmten Orten wo mir plötzlich Dinge einfielen die für mich nicht erklärbar waren zu dem Zeitpunkt. Ein Beispiel als Jugendliche nahm ich an einem Schüleraustausch teil und wir besuchten an einem der Tage dort den Pont Du Gare an diesem Tag ging es mir sehr gut, wir hatten viel Spass und haben nur rumgeblödelt, aber als wir dort ankamen schwang meine Stimmung ins genaue Gegenteil um, als eine Freundin mich fragte was den plötzlich mit mir los sei schluchzte ich regelrecht los hier starb jemand den ich einst liebte... für mich fühlte es sich völlig real an und vor meinem inneren Auge lief dazu ein regelrechter Film ab.

      Aber ich kenne auch anderes früher lag ich gerne bei langen Autofahrten auf der Rückbank im Auto, jedoch auf der Rückfahrt vom Urlaub in Spanien setzte ich mich plötzlich völlig panisch auf, gurtete mich richtig an und sagte zu meinen Eltern sie sollen aufpassen es passiert gleich was ganz schlimmes....keine 2 Minuten später fuhren wir in einen Stau, nur der Fahrer hinter uns war eingeschlafen am Steuer und fuhr daher ungebremst in unser Auto das bereits stand und schob uns somit quer über die Fahrbahn.

      Die Frage die ich mir manchmal stelle was war zuerst, das komische Gefühl, das etwas passiert, worauf sich dann eine entsprechende Handlung einstellt oder ist es tatsächlich das Wissen um solche Dinge?

      Wofür es gut ist, so etwas zu wissen...keine Ahnung...aber es werden weniger wenn man älter wird...zumindest geht es mir so...
    • Hm...also im Grunde...achte ich gar nicht so auf meine Dejavues. Sie kommen oft aber sie sind...bedeutungslos.
      Witzig ist, ich weiß, dass ich schon oft Dejavues hatte, aber - ich kann mich nicht an einziges erinnern. Ich weiß nur: Ich hatte schon oft Dejavues. Sie kommen bei mir, wie bei Orion, mal ganz häufig und dann wieder einige Zeit lang gar nicht.
      Ich unterscheide zwischen zwei Arten von Dejavues:
      1. Ich mache etwas und in dem Moment scheint die Zeit für einen Moment still zu stehen und ein komisches Gefühl, ein inneres...ja es ist wie ein inneres Wissen, breitet sich in mir aus und ich habe das Gefühl, genau diese Szene, und zwar ganz genau, schon einmal durchlebt zu haben.
      Aber wann?
      Wie Ghost, gehe ich nicht davon aus, dass ich es in einem meiner früheren Leben schon einmal erlebt habe, denn das ist unmöglich, da es vor dieser Zeit, in der ich jetzt lebe, Dinge, welche in meinen Dejavues und damit gleichzeitig auch in meinem realen Handeln vorhanden waren, noch gar nicht geben konnte.
      Das mit dem Paralleluniversum, halte ich für gar keine so schlechte Idee.
      Aber ich habe noch eine Art von Dejavues.
      2. Es passiert das selbe wie erstens, nur dass ich schwören könnte, dass ich diese Szene schon einmal in Vergangenheit geträumt habe. Interessant ist die zweite Variante, in der ich ein Dejavue habe und in dem aber etwas von der momentan stattfindenden Szene ab weicht, das sind meistens die Dejavues, in denen ich dann unruhig werde und denke, gleich passiert was schlimmes, auch bei diesen, kann ich schwören, sie schon als Traum erlebt zu haben.

      > Dejavues insgesamt, bewirken bei mir meistens, dass ich kurz meine momentane Handlung unterbreche und wachsamer werde.

      Was Dejavues und ihre Herkunft nun letztendlich an geht, übernimmt mein logischer Verstand nun aber das Ruder und so sind es für mich nichts weiter, als, wie Mik schon sagte, Erinnerungsstörungen. Dejavues sind für mich etwas, was das Gehirn hervor ruft, weil es einen kleinen Stolperer in seinem Rhythmus hat. Das passiert schon mal.
      Hab keine Angst vor Narben.
      Sie zeigen nur, dass du stärker als das bist, das dich verletzen wollte.
    • Ich versuch mal ne wissenschaftliche Erklärung zu geben..
      Unser Gehirn und unsere Erinnerungen basieren auf unterschiedlich verknüpften Neuronen die Feuern, wenn die selben Neuronen in bestimmten Situationen feuern (Signale geben), dann erzeugt das ein Gefühl der Vertrautheit, im Prinzip ist unser Gehirn eine große Mustererkennung, man erkennt visuelle und auditive Muster und noch viele andere und wenn man etwas nicht einordnen kann erzeugt das bei vielen Menschen ein Gefühl der Angst. In ähnlichen Situationen sollten die selben Neuronen feuern und es wird für einen Alltag, wenn man jetzt aber ein seltenes Muster hat was wiedererkannt wird, dann kommt einem dieses zwar shcon in gewisser Weise vertraut vor, aber es kann trotzdem nicht zugeordnet werden, weil wir uns entweder an die andere Situation nicht mehr erinnern und unser Gehirn bloß noch einzelne Muster davon erkannt hat oder wir es einfach nciht mehr zuordnen können, weil gewisse Rahmenumstände anders sind oder wir die Situation nur geträumt hatten und sie daher in Vergessenheit geriet.
      Jetzt gibt es aber auch Situationen von denen unser Gehirn zuvor keine Muster gespeichert hat und die uns trotzdem Vertraut vorkommen, wie bei einem Bekannten von mir der aus Narkose aufgewacht war, diesem konnte man alles erzählen aber er hatte das gefühl er wußte bereits alles was man sagen würde, so etwas entsteht wenn unterschiedliche Gehirnbereiche nicht mehr synchron verknüpft sind, weil zum Beispiel durch die nachlassende Narkose noch die beiden Gehirnhälften zu langsam miteinander Kommunizieren, beide Gehirnhälften nehmen das selbe Ereignis wahr und speichern dieses Ereignis als vertraut und dann kontaktieren sie die andere Gehirnhälfte und die sagt "Du andere Gehirnhälfte das Ereignis kenn ich schon das hab ich schon gespeichert", weil die Verbindung zu langsam ist, erkennen die Gehirnhälften dann nicht, daß das Signal von der anderen Gehirnhälfte das selbe ist was sie gespeichert hatten und ordnen es einem Neuem vertrautem Ereignis zu.
      Ein weiteres Phänomen was auftreten kann ist neuronales Tröpfeln, Neuronen feuern nämlich nicht nur wenn sie ein Eingangssignal erhalten haben oder ein bestimmtes Muster erkannt wurde, sondern Neuronen die lange inaktiv waren haben sozusagen Langeweile und feuern irgendwann einfach so ein Signal ab, dadurch wird dann anderen Neuronen signalisiert, daß da ein bestimmtes Ereignis aufgetreten sei, was aber garnicht der Fall war, im Falle der Realität könnte man dieses einfach neu bewerten, sprich, das Neuron hat gesagt da sei ein Vogel, aber er ist nicht da dann wird man im nächsten Augenblick feststellen daß da doch kein Vogel ist und diese Information verwerfen, oder ein Künstler würde dann vielleicht ein Bild zeichnen wo der nicht-existente Vogel drin vorkommt und diese neuronale Langeweile in Kreativität umsetzen. ;)
      Viele behaupten wir würden nur 20% unseres Gehirns benutzen und hätten noch soviel Potential, aber das ist nicht ganz richtig, denn im Laufe eines Tages wird das gesamte Gehirn benutzt, es sind lediglich nicht alle Neuronen gleichzeitig aktiv, denn wären 100% der Neuronen aktiv, dann käme das einer Epilepsie oder ähnlichem gleich und man würde zusammenbrechen. Den größten Informationsgehalt (in Fachsprache Entropie) erreicht man theoretisch wenn 50% des Gehirns aktiv wären, aber selbst das würde uns überfordern und man müßte natürlich die Gehirnareale zur Steuerung des Körpers ausklammern, denn wenn unser Herz in 50% der Zeit das Signal bekommen würde zu schlagen dann würden wir einen Herzinfarkt bekommen oder wären ein Kolibri. /°v°\

      LG
      DA

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dunkelalb ()

    • Meine DejaVues sind manchmal richtig creepy, weil ich 1 zu 1 das gleiche sagen kann wie zb meine Freundin im selben Moment und ich weiß dann immer, was als nächstes passiert und kann es im voraus erwähnen :D passiert allerdings alles mega schnell.

      Die Blicke sind unbezahlbar ^^
      your favorite witch
    • Meine DejaVues sind immer so,das wenn ich mich in einer Situation befinde(egal ob kochen oder unterwegs sein,mich mit Freunden unterhalte)ich plötzlich ein zucken spüre,wie ein erschrecken und ich genau weiß,das habe ich schon mal erlebt,Genau diese Situation.Ich habe dann immer am ganzen Körper Gänsehaut und ich habe ein kribbeln in meinem Bauch und Magen!Dann überlege ich,ob ich vielleicht eine ähnliche Situation hatte aber komme dann immer zu dem Entschluss das es genau diese Situation war.Demnach kann ich ja nur davon geträumt haben,oder mein Gehirn spielt mir einen Streich!
      Leben und leben lassen