Vom Vampyrismus erzählen?

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    • Vom Vampyrismus erzählen?

      Was denkt ihr, wie kann man einem "normal" denkenden Menschen, z.b im Freundeskreis oder Umfeld, vom Vampyrismus erzählen, den damit verbundenen speziellen "Vorlieben" etc. Ohne gleich als verrückt abgestempelt zu werden oder ein Verhältnis sogar zu schädigen?

      Ist es überhaupt ratsam?
    • Was ratsam ist und was nicht, liegt in deinem eigenen Ermessen. Man kann jedem vom Realvampyrismus erzählen, man sollte nur wissen wem und warum. Es gibt Vampyre, die behalten es strickt für sich, weil sie die Welt des Vampyrismus von der Welt ohne Vampyrismus trennen wollen (Gründe müssten jetzt jene Vampyre benennen), dann gibt es Vampyre, die wenig Probleme damit haben, wenn beide Welten einen fließenden Übergang bilden und ausgewählten Personen davon erzählen. Jene ausgewählten Personen sind dann übrigens die benannten Schwarzen Schwäne, Vertraute der Vampyre (Gott, das klingt echt romantisiert, hm).

      Die Frage, die du dir zuerst stellen solltest, ist, aus welchem Grund du jemandem davon erzählen willst. Ich kann nur von mir sagen: Ich erzähle es dann, wenn das momentane Gespräch es hergibt und ich es für sinnvoll erachte. Andernfalls wüsste ich nicht, warum ich jemandem erzählen sollte, dass ich Schwarzer Schwan bin und so fort, da es andernfalls eben niemandem groß was bringen würde. Ich mache es mir also einfach, indem ich sinnlos und sinnvoll voneinander trenne ;)
    • sehr gut, dass du diese frage stellst, ich wollte heute morgen hier genau das selbe fragen.. ich finde man braucht jemanden, mit dem man darüber reden kann und zwar persönlich. Natürlich nur jemandem dem man schon immer viel anvertraut hat und den man gut kennt, aber ich wüsste nichtmal wie ich da anfangen soll und angst vor der reaktion hätte ich ohnehin
      Die Logik ist die Logik der herrschenden Ordnung.
      Das Chaos ist die Liebe der Andersdenkenden.
    • Angst vor den Reaktionen ist wohl normal, die hat fast jeder. Es gibt auch Leute, denen relativ egal ist, was von ihnen gehalten wird und daran nicht festmachen, irgendwem etwas zu erzählen, aber das kann halt nicht jeder von sich behaupten und das ist auch okay.
    • es geht ja nicht darum was die allgemeinheit von mir denkt und ob mir das wichtig ist, denn der will man sowas doch nicht erzählen.. eher um enge freunde und deren reaktion ist in dem fall dann natürlich wichtig
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    • Schon mal vorweg, ratsam ist es nicht, aber manchmal bleibt einem keine andere Wahl.

      Sal schrieb:

      Ohne gleich als verrückt abgestempelt zu werden oder ein Verhältnis sogar zu schädigen?
      Gar nicht :`)

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es da auf Glück, und den Charakter der Person an kommt.
      Du musst das also ein schätzen können.
      Vermeide es, diese Dinge zu vielen Personen zu erzählen, sondern nur denen, die dir wirklich sehr nahe stehen.
      Zudem solltest du diese Person gut genug kennen, um zu wissen, ist er/ sie tolerant, oder eher so: Igitt, der ist anders den mag ich nicht.
      Im Grunde ist es so: Die Personen, denen du das erzählst, die sollten dich schon vornherein akzeptieren wie du bist.
      Denn wirklich gute Freunde, oder Verwandte, sollten das tun.
      Dazu spielt auch noch die Einstellung der Person, gegenüber solch etwas...ungewohntere Themen, eine wichtige Rolle.
      Es gibt Leute, die wollen es verstehen, und es gibt Leute, die versuchen es gar nicht erst zu verstehen und es gibt Leute, die Begeisterung zeigen, aber auch welche, die davon ab geschreckt werden.
      Ein Mittelweg wäre, es gefällt der Person nicht, aber du bittest dieser Person, es zu akzeptieren und gut ist. Doch selbst dann, hat eure Beziehung zueinander meistens leider einen kleinen Knacks weg, da die Person dich meistens dann mit anderen Augen sieht.
      Also wähle die Leute, denen du dich öffnest mit Sorgfalt.

      Dann, was und wie erzählst du ihnen dann davon?
      Das Thema realer Vampirismus, ist so komplex, bis du das alles der Person erklärt hättest...könnte dauern.
      Also kratz mit der Person erst mal ein bisschen an der Oberfläche erkläre ihr/ihm so den Grundbau, auch um die Person nicht sofort zu verschrecken. Und versuche es so ganz nebenbei mal an zu sprechen, nicht zu der Person hin gehen und im ernsten Ton murmeln: Du ich muss mit dir reden...
      Nein, erwähne das Thema nebenbei und beobachte die Reaktionen der Person, vielleicht kannst du dadurch schon ein schätzen, ob du überhaupt was sagst, und wenn ja, was und wie viel.
      Du musst die Person generell ganz genau und ständig im Auge behalten, während du ihr/ihm was zum realen Vampirismus erklärst, um fest zu stellen, wann du auf hören solltest.
      Kleiner Tipp: Sprich mit der Person über das Thema, wenn er/sie gerade mehr oder weniger ausgeglichen ist, das kann wahre Wunder wirken. :P
      Und bleib neutral. Wenn du von vorn herein sagst: Weißt du, ich bin ein Vampyr/ich will menschliches Blut trinken/trinke menschliches Blut/ es gibt da so Leute, die trinken menschliches Blut (usw.) und nennen sich Vampyre und ich (glaub ich) bin einer von ihnen/ usw. Dann kann das schon nur schief gehen.
      Also sag lieber, dass du irgendwo davon gehört, gelesen, blablabla hättest.
      Ach und versuch das Wort Vampyr zu vermeiden. Vampyr, hört sich eben nämlich auch so an wie Vampir und bei dem Wort Vampir denken `normale`Menschen eben an...den ganz falschen Vampir, den aus der Literatur, der, der die Menschen bis auf den letzten Tropfen aus saugt und Knoblauch nicht mag und so.
      Versuche das Wort (quasi wie bei Tabu) erst mal zu umgehen...

      Ja...das wären so Tipps von meiner Seite, den Großteil habe ich aus meinen eigenen Erfahrungen genommen...nur das mit dem Wort Vampyr weg lassen, da bin ich nicht ganz von allein drauf gekommen( made by Mikhail :P ).
      Hab keine Angst vor Narben.
      Sie zeigen nur, dass du stärker als das bist, das dich verletzen wollte.
    • @CathyC

      Man kommt ja auf den Punkt, nur nicht sofort gleich jetzt in dem Moment - BAM!
      Sondern halt...vorsichtig.
      Glaub mir sofort gleich jetzt in dem Moment - BAM! auf den Punkt kommen, ist nicht gut, ich rede nämlich gerne NICHT um den heißen Brei herum und die Reaktionen der Personen waren entsprechend - schlecht bis ganz und gar nicht gut. xD
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    • ja die leute müssen erst mal darauf vorbereitet werden in dem man ihnen das thema erklärt. die identifizieren den vampyrismus ja mit medien und co. die haben keine ahnung wie das wirklich ausschaut, nur irgendwelche vorstellungen.
    • :D das ist mir schon bewusst, aber wenn man dann mal auf auf das eigentliche anliegen zu sprechen kommt, wirds schwierig.

      was sagt man dann und wie verhält man sich, wenn die reaktion der person, sich nicht grade als die gewünschte herausstellt..?
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    • Cathy, dann wägt man ab, ob die Person einem wichtig ist und wenn ja...dann quälst du dich eben durch, hast Glück und alles in Butter, hast nicht Glück und...die Person ist nicht so begeistert, aber selbst dann muss sie dich nicht gleich hassen, wie gesagt, es gibt ja den Mittelweg oder du lässt es und lebst mit einem Geheimnis im Herzen, aber der Person noch an deiner Seite weiter.
      > Witzig ist ja auch, meine Eltern haben es schon wieder vergessen, dass ich ein Vampyr bin, weil sie mich nicht für voll genommen, es als eine `Phase` ab gestempelt und dann verdrängt haben. xD Das ist natürlich dann...praktisch.
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    • ja also ich würd auch erst mal feststellen wie tolerant eine person ist...
      und vom thema erzählen, aber nicht direkt sagen dass ich da involviert bin.
      so die meinung der person dazu erst mal auschecken.
      ob ablehnung da ist oder interesse.
    • @Sal

      Sal schrieb:

      ja also ich würd auch erst mal feststellen wie tolerant eine person ist...
      und vom thema erzählen, aber nicht direkt sagen dass ich da involviert bin.
      so die meinung der person dazu erst mal auschecken.
      ob ablehnung da ist oder interesse.
      Jap, genauso solltest du vor gehen. ^^
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