Bloody Friendship ^-^

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    • Bloody Friendship ^-^

      Bloody Friendship

      "Ich bin total empfindlich!", gebe ich gegquält lächelnd von mir um nicht wehleidig zu wirken. Er sitzt mir gegenüber und hält die noch verpackte Klinge in seinen Händen. Sie wandert zwischen seinen Fingern hin und her, während er mich süffisant angrinst. "Ich mag es wenn er so niedlich grinst. Es zaubert einfach jeden Zweifel und jede Sorge weg.", schießt es mir durch den Kopf. Als hätte er es gehört, rückt er ein Stück näher und meint : " Keine Sorge, kleine. Ein kleiner Schnitt. Tut nur kurz weh." Dabei grinst er wieder und nimmt meinen Oberarm, doch ziehe ich ihn weg. "Verdammt stell dich nicht so an!", meldet sich meine innere Stimme. Er sieht mich besorgt und fragend an. "I.. ich", gebe ich von mir , gefolgt von einem Seufzen. Wieso muss ich so ängstlich sein? "Ja?", entgegnet er mir. Ich bitte ihn, mich irgendwie abzulenken wenn er mich schneidet. Augenblicklich sieht er mir tief in die Augen.
      Sein Blick wird wärmer und diese Wärme scheint mich komplett einzunehmen. Es raschelt und schon spüre ich einen kurzen Schmerz. Ich zucke zusammen, entspanne mich jedoch gleich wieder. Etwas warmes rinnt meinen Arm herunter. Sein Blick lässt mich los und fixiert meinen blutenden Arm. Ich weiß nicht wieso aber mir ist danach ihm zu sagen dass er trinken darf. Vielleicht weil er doch einige Zeit inne hält und gierig auf das Blut stiert. "Na komm, trink!", fordere ich ihn mit sanfter Stimme auf. Ehe ich mich versehe spüre ich seine Lippen an meinem Arm. Es kitzelt total und ich muss Lachen. Ich hebe meinen Arm an damit er sich nicht so nach unten beugen muss. Langsam beginnt das Kitzeln einem immer stärker werdendem Kribbeln zu weichen und ich merke regelrecht wie ich etwas müder werde. Allmählich lässt er von mir ab. Er blickt zu mir, schleckt sich das Blut aus den Mundwinkeln und meint: " Mh, du schmeckst wirklich gut.!" Dabei glitzern seine Augen und er streicht mir liebevoll über die Wange. Dann setzt er sich neben mich, nimmt mich in den Arm und streichelt meinen Kopf. Ich genieße dieses wohlige Gefühl und merke wie ich immer mehr ins Traumland weiche. Doch er kommt nicht auf die Idee mich loszulassen.
      Da sind wir nun beide. Glücklich und müde. Naja zumindest ich ;)