Veganismus und sanguinäre Praxis

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Veganismus und sanguinäre Praxis

      Hallo VU,

      ich wollte einmal in die Runde fragen,wie ihr über diese Frage denkt: "Wie verhält sich die vegane Art der Ernährung mit der Lebensweise eines Sangurians?"


      Wie ich darüber denke:

      Blut,keiner von uns wird es wohl täglich/wöchentlich in Mengen,vergleichbar mit denen von Alkohol einnehmen.
      >Ich betrachte es als ein ''zeremonielles Gebrauchsgut'',also eine Stufe über den Genussmitteln.
      -Das Trinken von Blut,bringt das grobe,das innere,verletzbare(?) Tier in uns zum Vorschein,dieses Tier zeigen wir nicht jedem,
      zumindest scheint das kaum einer so zu handhaben. ->> Tabak und Kräuter wurden ursprünglich auch nur zwecks Zeremonien
      gebraucht,nicht wie heute,wo sich viel zu viele damit vergiften,und durch die anhängliche Sucht quasi davon ''nähren'' müssen,
      um weiter zu funktionieren.

      <I>> Worauf ich hinaus will ist,dass Blut kein Nahrungsmittel in meinen Augen darstellt. -Somit nichts an der veganen Ernährung rüttelt.
      DRACHIR
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    • Meiner Meinung nach kommt es da ganz auf Dich an. Genau genommen ist Blut nicht Vegan, da der Mensch selbst, unter biologischer Betrachtung als Tier zählt, genauer als Säugetier. Das Blut ist somit ein tierisches Produkt. Die Definition des Veganismus laut Wikipedia ist der Verzicht tierischer Produkte. Aber wie gesagt, es kommt auf Dich an. Es gibt keinen "Ober Veganer" der Dich dann tadelt wenn du nicht konform der "Regeln" gehst. Wenn es für Dich ethnisch vertretbar ist, steht dem nichts im Wege.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von -Alucard- () aus folgendem Grund: Grammatikalische Änderung.

    • Also, ich habe noch nie verstanden, warum Menschenblut Vegan sein soll. Menschen sind Tiere und als Veganer nimmt man ja eben keine tierischen Produkte zu sich, also dürftest du, wenn wir jetzt mal ganz genau sind, kein menschliches Blut trinken, wenn du Vegan leben möchtest.
      > Es kommt im Grunde ganz auf die Sichtweise an. Bist du Veganer, weils angeblich gesünder ist? Oder bist du Veganer, weil die armen Tiere und überhaupt? -> Siehst du den Menschen als ein Tier an?
      >> Du sagst, für dich ist menschliches Blut kein Nahrungsmittel...das muss Blut für dich ja auch nicht sein. Die Frage ist, ist es für dich ein tierisches Produkt? Wenn ja, dann lassen sich deine vegane Lebensweise und die sanguinäre Praxis nur schlecht miteinander vereinen.

      Ich finde aber, diese Frage ist eine Frage, die man nicht einheitlich beantworten kann, da jeder das ein bisschen ander sieht.

      Das ganze mal auf mich übertragen käme dabei heraus:
      Wie oben schon gesagt, ist der Mensch für mich ein Tier, sein Blut ein tierisches Produkt und so hätte ich ein Problem, wollte ich Vegan leben, denn das Verlangen nach Blut ist da, aber die Sichtweise wie ich es sehe, würde es mir verbieten, menschliches Blut zu mir zu nehmen.
      In meinem Fall wären vegane Art der Ernährung und Lebensweise der Sanguinarians also nicht vereinbar.
      > Ein Glück, dass ich kein Veganer sein möchte. :P
      Hab keine Angst vor Narben.
      Sie zeigen nur, dass du stärker als das bist, das dich verletzen wollte.
    • -Alucard- schrieb:

      Meiner Meinung nach kommt es da ganz auf Dich an. Genau genommen ist Blut nicht Vegan, da der Mensch selbst, unter biologischer Betrachtung als Tier zählt, genauer als Säugetier. Das Blut ist somit ein tierisches Produkt. Die Definition des Veganismus laut Wikipedia ist der Verzicht tierischer Produkte. Aber wie gesagt, es kommt auf Dich an. Es gibt keinen "Ober Veganer" der Dich dann tadelt wenn du nicht konform der "Regeln" gehst. Wenn es für Dich ethnisch vertretbar ist, steht dem nichts im Wege.
      Ach weist du,Tiere (im herkömmlichen Sinne) sind mir vollkommen egal. ^^
      >Trotzdem danke :thumbsup:
      DRACHIR
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    • Night Angel schrieb:

      Also, ich habe noch nie verstanden, warum Menschenblut Vegan sein soll. Menschen sind Tiere und als Veganer nimmt man ja eben keine tierischen Produkte zu sich, also dürftest du, wenn wir jetzt mal ganz genau sind, kein menschliches Blut trinken, wenn du Vegan leben möchtest.
      > Es kommt im Grunde ganz auf die Sichtweise an. Bist du Veganer, weils angeblich gesünder ist? Oder bist du Veganer, weil die armen Tiere und überhaupt? -> Siehst du den Menschen als ein Tier an?
      >> Du sagst, für dich ist menschliches Blut kein Nahrungsmittel...das muss Blut für dich ja auch nicht sein. Die Frage ist, ist es für dich ein tierisches Produkt? Wenn ja, dann lassen sich deine vegane Lebensweise und die sanguinäre Praxis nur schlecht miteinander vereinen.

      Ich finde aber, diese Frage ist eine Frage, die man nicht einheitlich beantworten kann, da jeder das ein bisschen ander sieht.

      Das ganze mal auf mich übertragen käme dabei heraus:
      Wie oben schon gesagt, ist der Mensch für mich ein Tier, sein Blut ein tierisches Produkt und so hätte ich ein Problem, wollte ich Vegan leben, denn das Verlangen nach Blut ist da, aber die Sichtweise wie ich es sehe, würde es mir verbieten, menschliches Blut zu mir zu nehmen.
      In meinem Fall wären vegane Art der Ernährung und Lebensweise der Sanguinarians also nicht vereinbar.
      > Ein Glück, dass ich kein Veganer sein möchte. :P
      :nick: .. Danke.
      DRACHIR
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    • Beschäftigt euch bitte im Vorfeld mit Veganismus.
      Es gibt viele gute Gründe vegan zu leben, angefangen bei ökologischer Nachhaltigkeit und der Verweigerung eine unethische Lebensmittelindustrie zu unterstützen. Ich will da gar nicht ins Detail gehen, man informiere sich selbst.
      Keine Tierprodukte zu sich zu nehmen ist die Konsequenz und nicht der Grund... zu mindest sollte es nach meinem Empfinden so sein, und keine reine Lifestyle-Entscheidung.
      Behält man dies im Hinterkopf, steht der Konsum von menschlichem Blut, nicht im Widerspruch zum veganen Programm.
      Das Argument, dass menschliches Blut ein Tierprodukt wäre, weil der Mensch ein Tier ist, ist für Veganismus irrelevant und ganz einfach falsch.
      Der Mensch ist kein Tier in dem Sinne.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mikhail ()

    • Mikhail schrieb:

      Beschäftigt euch bitte im Vorfeld mit Veganismus.
      Es gibt viele gute Gründe vegan zu leben, angefangen bei ökologischer Nachhaltigkeit und der Verweigerung eine unethische Lebensmittelindustrie zu unterstützen. Ich will da gar nicht ins Detail gehen, man informiere sich selbst.
      Keine Tierprodukte zu sich zu nehmen ist die Konsequenz und nicht der Grund... zu mindest sollte es nach meinem Empfinden so sein, und keine reine Lifestyle-Entscheidung.
      Behält man dies im Hinterkopf, steht der Konsum von menschlichem Blut, nicht im Widerspruch zum veganen Programm.
      Das Argument, dass Blut ein Tierprodukt wäre, weil der Mensch ein Tier ist, ist für Veganismus irrelevant und ganz einfach falsch.
      Der Mensch ist kein Tier in dem Sinne.

      Danke,das habe ich ;)
      -Nochmal danke ^^
      DRACHIR
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    • Mikhail schrieb:

      Beschäftigt euch bitte im Vorfeld mit Veganismus.
      Bitte behaupte hier nicht, dass wir uns nicht mit der Thematik beschäftigt hätten. Zu einer ordentlichen Diskussion zählt es als Grundsatz, sich damit im Vorfeld zu beschäftigen.

      Mikhail schrieb:

      Es gibt viele gute Gründe vegan zu leben, angefangen bei ökologischer Nachhaltigkeit und der Verweigerung eine unethische Lebensmittelindustrie zu unterstützen. Ich will da gar nicht ins Detail gehen, man informiere sich selbst.

      Keine Tierprodukte zu sich zu nehmen ist die Konsequenz und nicht der Grund... zu mindest sollte es nach meinem Empfinden so sein, und keine reine Lifestyle-Entscheidung.
      Das hat hier auch nie einer angezweifelt und zudem haben wir niemals den Verzicht von tierischen Produkten als Grund für den Veganismus genannt. Im Grunde genommen ist es auch egal, weshalb man darauf verzichtet, die Konsequenz, wie du sie nanntenst, bleibt ja sowieso die selbe. Weshalb es sich doch im Mittelpunkt darum dreht. Durch den Verzicht von X soll Y erreicht werden.

      Mikhail schrieb:

      Behält man dies im Hinterkopf, steht der Konsum von menschlichem Blut, nicht im Widerspruch zum veganen Programm.
      Das Argument, dass menschliches Blut ein Tierprodukt wäre, weil der Mensch ein Tier ist, ist für Veganismus irrelevant und ganz einfach falsch.
      Der Mensch ist kein Tier in dem Sinne.
      Doch genau das tut es, egal wie oft du es anzweifelst. Der Mensch ist sowohl nach wissenschaftlicher als auch nach biologischer Ansicht ein Tier oder woraus soll sich der Mensch denn sonst entwickelt haben? Auch die Tatsache, dass wir jetzt eigenständig Denken, eine Kultur aufgebaut hat etc. macht uns nicht zu einer "höheren" Lebensform. Wir sind und bleiben Tiere. Und selbst wenn der Mensch kein Tier wäre, was wäre dann mit dem Verzehr von Menschenfleisch? In wiefern würde sich das denn von tierischem Fleisch unterscheiden?

      Ich bin und bleibe bei meiner Meinung und kann Night Angel nur zustimmen. Zum Abschluss möchte ich sie auch noch zitieren:

      Night Angel schrieb:

      Es kommt im Grunde ganz auf die Sichtweise an. Bist du Veganer, weils angeblich gesünder ist? Oder bist du Veganer, weil die armen Tiere und überhaupt? -> Siehst du den Menschen als ein Tier an?
      >> Du sagst, für dich ist menschliches Blut kein Nahrungsmittel...das muss Blut für dich ja auch nicht sein. Die Frage ist, ist es für dich ein tierisches Produkt? Wenn ja, dann lassen sich deine vegane Lebensweise und die sanguinäre Praxis nur schlecht miteinander vereinen."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von -Alucard- ()

    • Warum der Mensch nicht zu den Tieren zu rechnen ist, ist ein eigenes Thema.
      Natürlich ist die biologische Perspektive für sich valide, das bestreitet niemand, nur ist diese hier im Thema nicht die einzig gültige und man muss auch anthropologische und philosophische Sichtweisen zur Kenntnis nehmen.
      Klassisch werden die Fähigkeit zum abstrakten Denken, die Fähigkeit zur Sprache und der Gebrauch von Werkzeugen als Punkte genannt die den Menschen hervorheben.
      Natürlich kann man dem entgegnen, dass diese Fähigkeiten auch bei höheren Tieren vorhanden sind und den Menschen daher nicht besonders machen.
      Jedoch allein die Tatsache, dass wir uns nun hier darüber austauschen welchen Platz wir als Menschheit im größeren Gefüge haben, die Fähigkeit zum kulturellen Lernen, zeigt für mein Empfinden klar, dass der Mensch eine Sonderstellung hat, und wenn es nur für die menschliche Perspektive auf sich selbst gilt. Wir sehen uns als Menschheit nicht als Tiere und wir verhalten uns dementsprechend. Dieses stur zu verneinen, erscheint mir etwas zu sehr verliebt in die eigene Weltsicht, was wiederum eine sehr menschliche Eigenschaft ist. Taten sprechen lauter.
      "Der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch Erfahrung, Erinnerung, Weisheit und Kunst." Das sagte schon Anaxagoras.
      Die Menschliche Zivilisation begreift sich im Selbstverständnis als etwas, dass sich von der natürlichen Schöpfung unterscheidet.
      Der Mensch hat die natürliche Entwicklung ausgehoben und ist sein eigener Schöpfer geworden.
      Der Mensch ist kein Tier weil eine gesamte Menschheitsgeschichte voller Blutvergießen dagegen spricht.

      Und ganz nebenbei. Ja, Kannibalismus bzw. der Verzehr von menschlichem Fleisch steht, folgt man dem, steng genommen nicht im Widerspruch zur veganen Lebensweise, nur im Widerspruch zur zivilisierten menschlichen Konvention ;)
    • Ich denke zu diesem Thema gibt es kein wirkliches "richtig" oder "falsch". Wir streiten uns nur auf zwei unterschiedlichen Ebenen, du gehst eher auf die philosophische und ich eher auf die biologische Komponente ein.
      Biologisch betrachtet wäre es ein klares "nein" und philosophisch gesehen, wie du es bereits sagtest, ein ja.
      Ich denke darüber könnte man sich ewig streiten, zu einer genauen Lösung werden wir nie kommen.
      Mehrere Meinungen finde ich super, da kann man sich immer sehr gut drüber unterhalten, meine habe ich zu der Themafrage: "Wie verhält sich die vegane Art der Ernährung mit der Lebensweise eines Sangurians?" ja bereits geäußert :)
    • also blut ist ein bestandteil des körpers und so kann man es auch betrachten.
      (korrektur - es ist doch wichtig dass wir vom tierischen sprechen)

      auch kann man es als lebensmittel betrachten.
      de.wikipedia.org/wiki/Blut_(Lebensmittel)
      beim veganen geht es ja nicht unbedingt um fleisch, sondern um alle tierischen bestandteile an sich oder?
      tierisches fett ist ja auch kein fleisch, aufbereitet eine homogenisierte organische substanz, und wenn du es isst verstößt du gegen die veganen regeln, oder etwa nicht?
      und schon haben wir eine andere betrachtungsweise der definition.
      und alucard sagt es schon richtig, wenn man die haare so spaltet könnte man auch genauso gut ein veganer kannibale werden xD


      es ist eine sache der auslegung^^ finde ich.
      und dadurch kann es für jeden vereinbar werden, mit den jeweiligen, eigenen grundeinstellungen.

      aber es ist gängige praxis die dinge seiner eigenen sichtweise entsprechend anzupassen.
      und so verfälscht man gerne die realität und nimmt sich die möglichkeit objektiv zu betrachten.
      so heben menschen das blut, für die es wohl ein fetisch ist, oder etwas heiliges, in die höhe... dann ist es... nicht mehr greifbar? nicht mehr weltlich...? weiß ich nicht.

      radikaler veganismus ist nie gut und du kannst in dieser welt schwer 100 prozentig vegan sein.
      z.b viele brote und semmeln werden mit tierfett hergestellt. "schmalz"
      organische verbindungen, fermente, hormone, werden in der lebensmittelindustrie gerne verwendet.
      du kannst dir niemals sicher sein wenn du nicht die inkredienzen genau kennst. du kannst nicht in restaurants gehen, du kannst sehr vieles nicht mehr im geschäft kaufen, du kannst darauf nicht vertrauen.
      und das würde dich wohl sehr einschränken im leben.
      müsstest das meiste sogar selber herstellen. und selbst dann hast du keinen chromatographen zu hause, durch den du nicht vorher alle deine lebensmittel gejagt hast und der dir sagt
      dass nicht doch ein organisches - tierisches oder menschliches molekül draufgeweht wurde xD
      eine hautzelle oder sonst was.

      also man muss wohl oder übel lockerer werden und das ganze dann mit seinen einstellungen vereinbaren, das geht auch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von sal ()

    • Wikipedia ist Frevel. Es stehen unten zwar Quellen, aber jeder hirnlose Hinz und Kunz kann abschreiben, kopieren oder Texte selbst formulieren bei Wiki. Es ist nur eine nette erste Orientierung zu Quellenfindung, mehr nicht. Wenn man etwas fundiert belegen will, muss man sich auf Primärquellen, maximal noch Sekundärquellen berufen und nicht Wiki. Wiki ist nur ein Selbstbauwust, ein Literaturikea. Wenn, dann schau in die unter den Texten angegebenen Quellen rein, wenn es denn echte Quellen sind - und nicht womöglich Populärliteratur, die kann man auch getrost ausklammern, so... "Was ist Was"oder so Schrott ;)
      Blut als Fetisch zu betiteln ist Frevel. Sag das nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ghost ()

    • naja der begriff hat viele bedeutungen, im jeweiligen kontext. und durch bestimmte szenen hat er wohl einen negativen beigeschmack erhalten.
      aber ist er an sich nicht wertneutral?
      wenn ich ihn verwende, dann verwende ich ihn aufgrund seiner bedeutung und nicht weil ich etwas negativ bewerten will.^^
      wieso empfinden wir das blut als so anziehend? wieso erregt es uns evtl, wieso fixieren wir uns darauf emotional. fetisch als begriff ist gar nicht so abwegig.

      wikipedia hat auch eine qualitätssicherung und verschiedene systeme um fehlerhafte beiträge zu finden und dann zu korrigieren.und da sind sehr viele seriöse, engagierte und ernstzunehmende menschen dahinter

      wobei auf der anderen seite, habe ich gerade einen witzigen artikel dazu gefunden xD

      berliner-kurier.de/panorama/un…er-,7169224,23095540.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von sal ()

    • ja ich denke, dass es nicht die veganen prinzipien verletzt, weil diese beruhen ja auf dem grundgedanken die tierethik und die umwelt zu respektieren, zu achten und zu schützen.
      oder so in der art.

      und du verletzt ja nicht diese ethik, wenn du menschenblut trinkst, aber jedoch wenn du tierblut trinkst.
      es sei denn menschen würden wie vieh gehalten werden, um an ihr blut zu kommen xD

      ich hab mich gestern geirrt.
    • der große unterschied ist halt, dass es bei dem donor eine willenserklärung gibt, bevor du etwas von seinem blut bekommst.
      aber ob das tier jetzt ja oder nein sagt, oder konkludent in dieser richtung handelt (z.b dass es weg möchte, fliehen will, angst hat) das ist den menschen völlig egal.
      und das ist eben die große verletzung dieser tierethik, oder?
      und welches tier lässt sich schon freiwillig schlachten, oder welches tier ahnt nicht, was mit ihm passiert, wenn es in der schlachterhalle steht und augen im kopf hat und sieht was da ab geht.
      diese fluchtreaktion des tieres, oder das zeigen von angst, ist schon ein konkludentes nein vom tier. die tiere werden gezwungen.
      der konsum von fleisch ist obsolet. und das leid der tiere, deswegen unnötig.

      menschenblut kann auch als nahrung gesehen werden, oder der mensch ebenso gut zu der klasse der tiere gehören.
      ist in der gleichung nicht relevant, finde ich.

      es geht darum dass der freie wille nicht verletzt wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von sal ()

    • Also als "so aufgewachsene" vegetarierin finde ich es erstmal sehr gut dass dieses Thema von Drachi angesprochen wird!

      Und ich möchte dem beipflichten- Blut zu konsumieren kommt mir auch eher als zeremonielle Handlungspraxis vor, egal um welche Form von Blut es sich handelt. (ja in meiner Vorstellungsrunde habe ich mir damit keine Freunde gemacht)
      Esotherisch/Magisch praktisch gesehen ist es das aufsaugen eines Magnetismus und dessen Trägersubstanz. Und der Energie in der Trägersubstanz. Und die faszination am Geschmack...
      Als Person mit chronischer Eisenanämie (d.h. So großem Eisenmangel, dass es nicht nur nicht mehr behandelbar ist sondern jede Behandlung lebensgefährlich weil es zur überdosierung im Vergleich zur Aufnahme des Körpers kommt) Als solches Wesen kann ich nur sagen dass ich nur so viel Blut konsumiere wie es bei einer zeremoniellen Handlung üblich wäre oder halt was noch im Fisch (Vegetarier!) ist. Wir alle sind bleich weil es bei uns diese Genetik gibt. Unser Geist und unser Körper bestimmen unsere Genetik- gröstenteils. Und es ist unser Geist der unseren Trieb bringt.
      Nur eines ist gut, Sippe und Blut!