Ein leises Huhu

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    • Ein leises Huhu

      Hey hey :love: ,



      dann will ich mich mal vorstellen aber zeitgleich irgendwie nach Bauchgefühl nich zuviel Preis geben da ich noch nicht wirklich weiß wo ich hingehöre.
      Ich bin noch hin und her gerissen zwischen all dem was ich denke, fühle.... was ich möchte oder nicht möchte?! ?(



      Ich bin 31 und komme aus NRW. Ich bin seit 8 Jahren verheiratet und habe 4 Kinder.
      Ich habe schon immer den Drang nach allem was nicht "normal" ist und fühle mich seit einer sehr sehr langen Zeit hingezogen zum Vampyrismus.
      Leider weiß ich nicht worin mein Weg darin besteht da ich noch absolut nicht sagen kann was mich vorran treibt. Ist es Neugier? Ist es verlangen? Bestimmung?
      Ich war schon immer anders als andere in meinem Umfeld und ich habe mich jeglich sehr schwer getan irgendwelche Freundschaften oder Kontakte zu knüpfen.
      Ich bin sehr misstrauisch und zurückhaltend. Vielleicht aus Eigenschutz, vielleicht weil ich einfach bin wie ich bin?



      Ich habe immer und immer wieder im Netz recherschiert ohne mich irgendwo nieder zu lassen..... das Angebot ist ja weit reichend aber als ich hier her gestolpert bin und immer wieder mal nach gelesen habe bin ich mir nun sicher, das ich hier bleiben möchte, daher habe ich mich nun auch letztendlich registriert.



      Ich hoffe auf einen netten ruhigen Austausch und das ich noch einiges lerne, erkenne , vielleicht MICH wiedererkenne und meinen Weg finde wer oder was ich bin und wo ich hingehöre...... ^^



      LG Schizo



      Wenn ihr Fragen habt, fragt mich ^^
    • Ja ich hab mir nun schon einiges durch lesen können und dachte mir bei einigen Dingen.... "kommt mir bekannt vor"
      Aber irgendwie denke ich immer das ich neben mir stehe....
      Wie gesagt gerade der Austasch ist in meinem Umfeld ne bescheidene Sache. Wenn ich irgendwem irgendwelche Gedanken sagen würde, die würden mich wahrscheinlich für Irre oder bescheuert halten....
      Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal was mein Mann davon halten würde. Ich meine wir sind beide seit eh und je in der Gothicszene unterwegs...
      Man sieht und kennt einiges....

      Aber irgendwie ist es ANDERS wenn man merkt das man selbst ANDERS ist. Meine Güte kann ich mich heute wieder kompliziert ausdrücken, aber ich denke man wird wissen was ich meine....
    • Danke euch für die nette Aufnahme. Es ist beruhigend zu Wissen das es eine Anlaufstelle gibt, bei der man sich nicht verstellen muss oder man Angst haben muss das man als verückt abgestempelt wird.
      Ich habe gestern Abend wieder versucht mit meinem Mann ein Gespräch zu suchen , einfach mal nur allgemein zum Thema Vampyre etc. aber das ist mal wieder völlig ausgeartet.
      Er findet es nach seinen Worten: Bescheuert.... und das war noch eines der nettesten Ansichten.
      Ich glaube er hat zu sehr das kitschige Film & Romansyndrom was das Bild eines Vampires betrifft und alles was damit zu tun hat.

      Der Gedanke daran das es Menschen gibt die ernsthaft ein Leben führen indem sie auch Blut zu sich nehmen egal in welcher Form oder Menge ist für ihn einfach nur absurd , pervers und absolut unverständlich.
      Genauso wie der Aspekt das ich mich zu solchen so wahnsinnig hingezogen fühle und denke das es einfach RICHTIG ist in diesem Forum zu sein.

      Ich bin einfach wahnsinnig traurig, enttäuscht, wütend... das er es von vornerein so verurteilt ohne sich damit auseinander zu setzen. Das erinnert mich an den Thread von seleucia....
      Was bedeutet das auf Dauer für eine Beziehung? Was wenn es wirklich der Weg ist den ich gehe......
      Ich möchte mich nicht vor meinem Partner verstellen den ich seit 9 Jahren liebe und mit dem ich gemeinsame Kinder habe .....
      Ich Liebe ihn, aber ich wünsche mir das er mich akzeptiert wie ich bin auch wenn das bedeutet das ich auf der Suche bin nachdem was ich bin....
      Er muss damit Leben das Vampire ein Teil meines Ich´s sind.
    • Hallo und herzlich willkommen im Forum. :)

      Ich wünsche dir eine gute Zeit und das du hier Klarheit über dich und das was du suchst erhälst,die Wahl deiner Schriftfarbe im Eingangspost war übrigends sehr gut,das ist angenehm zu lesen. :)


      Dunkle Grüsse: Sophie
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Dead
    • Hallo Du,

      erst einmal herzlich Willkommen auch von mir.

      Ich glaube ich kann einen Teil Deiner Gedanken sehr gut nachvollziehen. Auch ich habe einen Partner an meiner Seite, der Vampyrismus mit Vamprirismus und allen möglichen fantastischen Vorstellungen gleich setzt. Jeder Versuch ein Gespräch in die Richtung zu beginnen schweift bestenfalls in Desinteresse, wenn nicht in offensichtliche Ablehnung ab. Ich war also auch sehr skeptisch, was es für unsere Partnerschaft bedeutet. Mittlerweile glaube ich, dass ich gut damit zurecht komme, wenn mein Partner diesen Teil von mir nicht kennenlernt.

      Meine Auffassung einer Partnerschaft ist wahrscheinlich auch etwas anders, als viele sie leben. Ich brauche viel Freiheit, mein Partner auch, ich verbringe viele Nächte allein (auch wenn unsere Wohnstätten nur 10 Minuten zu Fuß áuseinander liegen), nehme mir auch mal Tage heraus, an denen ich komplett nicht erreichbar bin und gehe vielen meiner Bedürfnisse alleine nach. Durch die Arbeit bin ich oft mehrere Tage nicht vor Ort und allein unterwegs. Eine Partnerschaft ist für mich ein "Bonus", ein i-Tüpfelchen, aber nichts durch was ich mich identifiziere oder von dem ich mental/physisch abhängig bin. Ich habe ein Leben mit Partner und eben auf viele Dinge, die ich ohne ihn tu. Und auch viele Dinge, die ich für mich behalte.

      Wenn du Redebedarf hast, sag Bescheid.

      Grüße
      cure