Singen und Co.

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    • Singen und Co.

      Hallo meine geschätzte Community.

      Ich frage mich schon seit langer Zeit wie ihr zu dem Thema Stimme und Gesang steht.
      Lange Zeit habe ich selbst mich für meine recht ruhige und leise Stimme geschämt. Aber seit einer geraumen Zeit ist mir aufgefallen, wie gut ich diese anpassen kann und auch den Weiblichen Part im Hohem C problemlos übernehmen kann.

      Vor völliger Begeisterung fing ich dann also an immer wieder zu praktizieren und für klassische Gesänge zu interessieren. Besonders mit hoher Stimmlage.
      Dazu habe ich mich auch noch für Tuvan dem Ober und Unterton, Kehlengesang begeistert und habe auch einiges auf dem Kasten.
      Ich kam leider unter nicht all zu erfreulichen Umständen meiner Kindheit auf den Gesang allgemein. Da ich immer Instrumente spielen wollte und damit immer hingehalten wurde, also keines bekam trotz lauter leerer Versprechen, fing ich an vor mich hinzusingen. Alles natürlich recht leise.

      Man muss bedenken, zu dieser Zeit war ich sehr schüchtern und habe mir wegen meiner Empfindlichen Ohren auch angewöhnt leise zu Reden. Daher war ich völlig verblüfft und überglücklich als ich gemerkt habe, wie Jahrelanges " stilles" Praktizieren sich doch ausgezahlt hat.


      Was ich jetzt aber fragen will ( ^Wie bereits in der 2ten Zeile steht^) Wie steht ihr zu dem Thema? Und singen manche von euch auch aus voller Seele heraus? :thumbup:

      MFG Wasserschatten

      Mr. M
    • Ich habe seit klein auf immer gesungen. War auch eine lange Zeit im Schulchor und singe heute immer noch gerne, nur mittlerweile lieber, wenn ich alleine bin, und ich das nur für mich mache.
      Zu dem Thema Stimme muss ich sagen, dass ich es sehr interessant finde, was man alles mit der Stimme machen kann, was es für verschiedene Stimmen gibt und wie sie sich auch verändert.
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Dann hast du ja auch eine gewisse Erfahrung in dem Bereich Gesang und Stimme. Tatsächlich singe ich auch nur wirklich, wenn ich mich allein Zuhause aufhalte.
      Aber das liegt nicht wirklich an Selbstzweifel oder etwas dergleichen. Viel eher bin ich so arrogant ( eigentlich auch ungewollt) das ich niemanden anderen wirklich gönnen will mich anzuhören. Aber auf der anderen Seite würde ich wirklich gerne wieder jemanden daran teilhaben lassen.

      Ich stimme dir auch in dem Punkt zu welche Vielfalt die Stimme bietet. Es ist ein unheimlich weites Spektrum, manchmal kommt mir der Gedanke : wieso so wenige Menschen singen? Hat es etwas mit Mut oder sich etwas zu trauen zu tun? " Für mich persönlich ist es das normalste auf der Welt. Am liebsten aus vollem Halse zu singen. Aber ich kann mir vorstellen, es ist die Angst davor schlecht zu klingen oder jemanden damit zu nerven.
    • Irgendwann solltest du andere daran teilhaben lassen, einfach um zu sehen wie es anderen Gefällt. Vor allem erhält man auch Feedback, guten wie schlechten. Und aus guten und schlechten Feedback kann man wieder was lernen um sich zu steigern.

      Stimmlagen, find ich ungeheure Faszinierend, mehr als früher. Ich bin nun ja keine Experte dafür. Aber manche vor allem von Sängerinnen, bin ich allein wegen dem Klang der Stimme und den Stimmlagen begeistert.

      Singen tu ich nicht wirklich und man kann mir glauben wenn ich sage, dass will dann auch keiner hören.
      Die Antwort die man Erhält ist nicht immer die, die man sich Erhofft.
    • Ich habe mich früher auch immer für meine Gesangstimme geschämt und dann habe ich irgendwann begonnen Mantren und Chants zu singen erst für mich und mit der Zeit auch für und mit anderen.
      Singen ist reine Übungssache. Natürlich gibt es "Naturtalente", aber viele müssen eben erst lernen mit ihrer Stimme umzugehen.
      The bird of hermes is my name, eating my wings to make me tame.
    • Gemeinsam mit anderen singen, ist echt toll und macht Spaß. Uns ist es dann völlig egal, ob wir je,Mad schief singt. Denn uns ist die Gemeinschaft dann wichtig, das Zusammensein.

      Während einer Meditation widme ich mich eher der Instrumentalmusik oder maximal mit Naturgeräuschen.
      Ich bin ein emotionsflexibler Chaot
    • Singen ist sehr befreiend. Ich kenne tatsächlich eine Menge Leute, die singen. Fast mein ganzes Umfeld und Bekannte. Ich erwische mich sogar manchmal beim Summen auf der Arbeit, was da nicht wirklich hingehört, ist mir aber oft dann egal.

      Ich finde, es beruhigt, wenn man nervös ist.Wenn man traurig ist, wenn man beschwingt ist, es erfüllt einfach immer seinen Zweck zu singen.

      Natürlich ist mein Leben kein Musical, aber insgesamt spielt der Gesang schon eine große Rolle.

      Habe Kindern im Alter von 10 bis 16 lange Gesangsunterricht gegeben. Und es war so erstaunlich zu sehen, was der Gesang mit ihnen gemacht hat: Sie wurden selbtsbewusster und lauter, haben sich mehr zugetraut und haben selbst angefangen, anderen das Singen beizubringen und dadurch sind sie aufgeblüht.

      Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Mutter damals immer Blues gesungen hat, wenn wir Kinder schlafen sollten. Sie hatte eine tiefe und warme Stimme. Das verbinde ich auch mit Gesang.

      Es gibt so viel :)


      Also um die Ausgangsfrage zu beantworten, ja, ich singe aus der Seele. Wem das gefällt, der kann zuhören. Wer nicht, der geht halt weiter. Wie das im Leben mit vielem ist :)
    • Ich singe gerne - sofern ich alleine bin, weil Scham und so. Spaß macht es mir schon. Ich selbst kann nicht beurteilen, wie gut ich inzwischen singen kann, würde es aber zumindest gerne halbwegs gut können.

      Nur Leute, die in der Öffentlichkeit einfach so vor sich hersummen oder vor sich hersingen (oder vor sich herpfeifen) sind mir inzwischen sehr suspekt.
      Irgendwie haben sich bei mir bei solchen Leuten bislang meist meine inneren Alarmsirenen gemeldet, denn obwohl Summen und dergleichen an sich recht unbeschwert und unschuldig ist, habe ich solche Leute meist als geistig nicht ganz gesund (man lese: irre, daneben, gestört) wahrgenommen.
    • ich habe immer mal wieder im Chor gesungen. Kinder, Kirche, Schule Pfadfinder, ferienfreizeot Gospel... Ich singe Bass.

      Allerdings ist die kleine Forelle am Bach das einzige lied, was ich noch auswendig zusammen bekomme.
      A reader lives
      a thousand lifes
      before he dies.
      The man who
      never reads
      lives only
      one

      Georg RR Martin
    • Da in den meisten gemischten Jugendchören die Männerstimmen unterbesetzt sind, habe ich immer aus voller Lunge und voller Seele gesungen. Im letzten Chor waren wir 5 Männer gegen 35 Frauenstimmen. 3 Bass 2 Tenöre.
      A reader lives
      a thousand lifes
      before he dies.
      The man who
      never reads
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      Georg RR Martin
    • Oft muss ich schmunzeln, wenn ich mich ertappe, irgendein Lied zu singen oder zu summen. Manchmal fallen plötzlich wieder Textpassagen ein, die mir mal entfallen waren.
      Ohne irgendwelche Zusammenhänge irgendwelche Fetzen aus irgendetwas.
      Ab und zu ertappe ich mich auch, wie ich akribisch Versuche, alte Lieder in Noten und Betonung wieder wie früher zu singen und frage mich dann, was sich anders anhört und wieso.

      Kenne noch viele Lieder aus der Chor- oder Kirchenzeit.
      Live free or die
      Ein freies Leben ist besser als ein Gefangenes...
    • Ich könnte gar nicht leben, ohne zu singen und nutze jede Gelegenheit.
      Manchmal trete ich auch auf, aber irgendwie habe ich berufsbedingt immer weniger Zeit dafür, was ich zutiefst bedaure.

      Naja - Singen ist für mich die Sprache der Seele und ich singe oft, ohne es zu merken und das stört mich auch nicht. Die Patienten schmunzeln manchmal, die Kollegen runzeln bisweilen die Stirn, aber wenn ich nicht, wie jetzt gerade im Moment wie die Kreuzung zwischen Joe Cocker und Kermit dem Frosch klinge, hält auch das mich nicht ab :biggrin: