Scheindemokratie?

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    • Ich hab da noch extrem viel im Kopf, das war nur an der Oberfläche gekratzt. Je nach dem, was da noch so kommt, werde ich da noch was zu sagen, oder auch nicht. *verteilt Tee*

      EDIT
      Fällt mir grade noch zur EU ein: Sie ist ein nicht unwichtiges Gegenwicht zur USA, hat da also auch schon Sinn und Zweck des Bestehens. Ich mag es, dass Deutschland da auch mitmischen darf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ghost ()

    • Wenn man es genau nimmt leben wir in keiner Demokratie wir leben in einer Wirtschaftsdiktatur. Wenn man wählen geht und sein Kreuzchen setzt wählt man damit auch automatisch die Konzerne mit die ihre Lobbyarbeit mit den Parteien gemeinsam durchziehen. Nur leider stehen die nicht dahinter auf dem Zettel
    • Dann sollte man das ganze aber auch so bennene denn wenn man sich überlegt wo das hingeführt hat bis jetzt sollte allen klar sein das das nicht mehr viel mit demokratie zutun hat. Wenn es aber dann immer noch so heisst ist es klar das viele unzufrieden sind. Weil sie nicht das bekommen was auf der Verpackung steht. Wo das Endet kann man grad ganz gut in Deutschland sehen. Die Bürger werden unzufrieden und Wenden sich gegen andere Bürger und zwar die aus dem Ausland kommen und hier fuss fassen aus welchen gründen auch immer. Das liegt aber nicht an den Bürgern sondern an der Wirtschaft die den Druck aufrecht erhält etwas zutun und einem das Gefühl vermittelt Minderwertig zu sein wenn man nichts tut bzw. in Arbeitslosigkeit kommt.
    • Wenn man den Namen der deutschen Staatsform ändert, werden die Bürger nicht zufriedener sein, denn am Lobbyismus und der politischen/wirtschaftlichen Struktur ändert ein anderer Name nichts.
    • Ghost schrieb:

      Ich hab da noch extrem viel im Kopf, das war nur an der Oberfläche gekratzt. Je nach dem, was da noch so kommt, werde ich da noch was zu sagen, oder auch nicht. *verteilt Tee*

      EDIT
      Fällt mir grade noch zur EU ein: Sie ist ein nicht unwichtiges Gegenwicht zur USA, hat da also auch schon Sinn und Zweck des Bestehens. Ich mag es, dass Deutschland da auch mitmischen darf.


      Hallo Ghost
      Du sagst die EU ist ein Gegenstück zur USA,da kann ich dir aber nur zum Teil zustimmen,und dafür gibt es einen Grund:Die anderen EU-Länder mögen vielleicht Oberhäupter haben die es tatsächlich tun*auch mal der USA*die Stirn zu bieten,aber unsere Kanzlerin,die Merkel?Mal Ehrlich ihre Ar...kriecherei bei dem Amerikanern ist doch wohl kaum zu ertragen,ich sehe die Merkel auf keinen Fall als ein Teil eines Gegengewichtes sondern als bedingungslosen Sympatisanten der USA.In deinem Beitrag unter dem rezitierten da kann ich dir zustimmen,es ändert oder verbessert nichts für den Bürger,wenn unser Staatssystem einen neuen Namen bekommt.Es bleibt ja trotzdem die Vorherschaft des Geldes also der Wirtschaft.Deshalb nene ich das ebenfalls auch keine wirkliche Demoktratie sondern eine Wirtschafts-Diktatur.
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Dead
    • Falsch. Ich sagte, sie ist ein nicht unwichtiges Gegengewicht. Ich sagte NICHT Gegenstück. Man bemerke den Unterschied, der hier wichtig ist.
      Du setzt die Begriffe gleich und vergisst die Wörter "nicht unwichtig", das sollte man nicht machen. Ich denke mir schon was bei meinen Wortwahlen ;)
    • Irgendwann ist die Merkel auch mal nicht mehr Kanzlerin ;)
      Was die Merkel da macht, ist eine Sache, dass Deutschland in der EU mitmachen darf (darf, weil D nach dem 2. WK lange Zeit nicht in den Europarat rein durfte, weil sie Angst hatten, D würde wieder Mist bauen) eine andere. Solche Dinge trenne ich gern, weil die Entscheidungen einer Person nicht übereinstimmen müssen mit den Dingen, die andere Personen durchbringen wollen und weil die wortgebenden Staatsoberhäupter (unser Präsident ist ja quasi nur zu Repräsentationszwecken und als letzte Instanz bei einem "Nein" zu Gesetzen da, während der Kanzler alles regelt) nicht immer an der Spitze sind. Die wechselt ja manchmal... man mag an dieser Stelle selbst darüber entscheiden, ob das immer so positiv ist, oder nicht.
    • Ghost schrieb:

      Wenn man den Namen der deutschen Staatsform ändert, werden die Bürger nicht zufriedener sein, denn am Lobbyismus und der politischen/wirtschaftlichen Struktur ändert ein anderer Name nichts.
      Sicherlich Ändert die Namensänderung etwas. Das nicht mehr Krieg geführt wird gegen die die Für das System nix können sondern gegen das System selbst. Manche erkennen den Teufel erst wenn er die Maske fallen lässt
    • @Drakan
      Ich bezweifel das. Auszuschließen ist es nicht, man kann ja nicht in die Zukunft blicken. Du denkst bei denen, die für das System nichts können, an... die Politiker? Maybe? Ich nehms mal einfach eben so an. Doch, sie würden gegen die Politiker weiter "Krieg führen", denn in diesem Fall würden die Bürger ihre Wut auf die Politiker nur auf anderen Wege fokussieren: "Greift doch endlich ein, hier habt doch hier das Sagen." Und wenn die Politik das dann nicht macht, weil hier alles nur Lobbyismus ist, gehts eben weiter mit dem Frust und Co. Auf die Wirtschaft herrscht JETZT ja auch Frust, obwohl unsere Staatsform "Demokratie" heißt ;) Andersherum wär es auch nur dasselbe in Grün.

      @Hellraider
      Jain... hm, hm... Jain.
      Die Bürger wählen ja nur die Parteien und die Parteien dann den Kanzler. Der Bürger kann die Kanzlerwahl nur insofern beeinflussen, als dass er eben die Parteien wählt und es ist mal klar, dass die am stärksten vertretene Partei meist den Kanzler stellt, zur Not holen die sich eben ne andere Partei zur Koalition, damit sie mehr Stimmen haben. Wenn aber nun die Parteien doch mal entscheiden, dass dieser oder jeder Mensch einen guten Kanzler abgäbe, dann kann der von einer Partei sein noch und nöcher, dann haben auch die Wahlen durch den Bürger für die Parteien nichts gebracht. Aber in beiden Fällen tut die Wahlbeteiligung nur sekundär was zur Sache. Naja, Fakt ist, dass es IMMER CDU oder SPD sind und das wird sich so schnell auch nicht ändern, da können auch nur drei Bürger zur Wahl gehen, einer stimmt für die einen, zwei für die anderen. Ah... bildlich gesprochen XD Die Chancen erhöhen sich allerdings, das ist richtig, wenn die Leute ne Partei wählen würden, die ihnen gefällt und ja, da fehlt es dann tatsächlich an Wahlbeteiligung.
    • Ich meinte damit Das die Bevölkerung zur Zeit zu mindest auf die Mitbürger geht wie ich schon sagte die Aus vertreibungsgründen oder Wirtschaftliche Flüchtlinge sind. Mal ganz Ehrlich gesagt wäre würde nicht aus einem Land fliehen wo er die befürchtung haben müsste bald nicht mehr überleben zu können ? Was die Politiker angeht da denke ich ist das System am kränkesten. Man könnte ja ganz einfach nein sagen zur Lobbyarbeit aber das hat einen Finanziellen Einbruch zur Folge. Die Wirtschaft könnte sich nicht mehr durch Beinflussung der Politik sanieren und wir ständen wohl möglich ganz fix hinter Griechenland
    • Ah so, Flüchtlinge! Das würde ich nicht pauschalisieren, denn da sind vor allem die Rechten gegen. Für jene, die nicht rechts eingestellt sind, sind Flüchtlinge nur ein Mittel zur Kanalisierung, kein gutes, nein. Rechte können bei frustrierten Leuten Meinung machen, indem solche Dinge erzählt werden und schau dir mal die NPD und auf verdeckte Art die AFD an, denn die machen genau sowas. Die NPD öffentlicher, die AFD hält sich gekonnt zurück, geht aber in eine ähnliche Richtung. Das ist im Prinzip genau das, was in der Vergangenheit die NSDAP gemacht hat: Den Bürgern die Welt in einer Zeit extremer Inflation schöngeredet, dass sie Auswege kennen und allmählich den Frust auf die Juden umgelenkt. An dieser Stelle möchte ich übrigens eine Brücke zu der Direktdemokratie schlagen, in der es um Entscheidungen vom Volke geht: Das Volk damals war längst durch diese Dinge beeinflusst und haben dafür gesorgt, dass die NSDAP an die Landesspitze kommt. Insofern halte ich Volksentscheidungen (Achtung: Nicht Volksentscheide, denn da steht immer noch die Politik vor!) für fragwürdig, da eben wirklich nur mal der "richtige" Mensch kommen muss und schon haben wir wieder so einen Mist am Hacken. Ist schon ganz gut so, wie es ist, in diesem Fall, was Wahlen angeht. Immerhin kommen die Rechten ja nicht mal so richtig in den Bundestag oder Landtag, die zwei Popelsitze da, die sie mal hatten... Da hat die Bürger hier aber auch mal was geritten, die reinzuwählen O.o Zum Glück ist nichts weiter passiert. Und das stelle man sich jetzt mal mit Demokratie vom Volke aus vor, da packe ich aber mein Köfferchen, bevor so ein Horrofall eintritt o.o

      Und die Politiker handeln auch nur so, wie die Spitze in jeder anderne Herrschaftsform in der Vergangenheit und der Gegenwart: Wer das Geld hat, bekommt das Wohlwollen der Landesspitze. Auch das war leider schon immer so und wird sich nie ändern. Kurz vor der französischen Revolution haben die Bürger ja angefangen, in Frankreich was dran ändern zu wollen, hatten zwischendurch auch Bürgern das Sagen übertragen... naja, irgendwas geht immer schief, denn ab einem bestimmten Punkt ist der Mensch einfach korrupt, es muss nur der Preis stimmen.
    • @ Ghost
      Die Rechten in der Regierung,und sie hätten noch etwas zu sagen,das mag ich mir auch als demokratische Wahlentscheidung nicht vorstellen,auch ich würde hier schnelltens meine Koffer packen.Allerdings sehe ich momentan doch die Gefahr,daß es aufgrund der momentanen Unzufriedenheit der Bürger dazu vielleicht kommen könnte.So haben zum bsp.viele Rechte und rechts einfgestellte Bürger ja die Pegida-Demonstrationen dafür genutzt um schön mit-aufzumaschieren.Sie zeigten ja ihre Präsenz,so nach dem Motto:"Wenn die Zeit reif ist,ergreifen wir unsere Chance."Die Gefahr sehe ich hier allgegenwärtig,daß es nocheinmal einen massiven "Rechtsruck"geben könnte.
      "Eine traurige Seele kann dich schneller töten als jeder Krankheitskeim".

      Zitat: Hershel aus The Walking Dead
    • Warum haben wir eine repräsentative Demokratie, statt einer direkten...
      Weil das Volk nicht die Ressourcen hat sich selbst zu regieren. Period.
      Direkte Demokratie mit für die Demokratie ungeeigneten Bürgern würde zu populistischen Träumen und realpolitischen Disastern wie Todestrafe, Föderalisierung in ein Ungeheuer, wo jede Kommune ihr eigenes unverantwortliches Süppchen kocht, am besten mit eigener Währung, von regierender Homo-, Islamo- und allgemein Xenophobie gar nicht gesprochen. Keine gutes Klima für die Vampyrgesellschaft ganz nebenbei.
      Was sich für manche wie Utopia anhört ist für mich ein privater, ökonomischer und politischer Albtraum.
      Wie gut, dass Utopia ein Nicht-Ort ist.
      Überlasst das Herrschen denen, die was davon verstehen...
    • Ob sie es verstehen sei mal dahingestellt. Sicherlich es es für keinen förderlich wenn jeder seins macht aber ich befürchte das wird schon bald soweit sein denn schon jetzt spüren wir wohl einige ausläufer wie es sein könnte. Randgruppen haben es immer schwer egal in welcher Staatsform und das sage ich nicht nur als Anhänger der Vampyrbewegung